Neue Preisrichteranwärter

Jungzüchter Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf

Vierzehn Jungzüchter nahmen am vorletzten Wochenende an einer Preisrichterschulung auf dem Betrieb von Familie Ochse in Frankenberg-Dörnholzhausen teil. Organisiert und durchgeführt wurde das Seminar von den Vorständen der Jungzüchterclubs Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf mit der Beratungsstelle des LLH in Korbach.

Gruppenbild der an der Preisrichterschulung teilgenommen Jungzüchter mit Ute Ermentraudt (2.v.l.) vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen auf dem Zuchtbetrieb der Familie Ochse in Frankenberg-Dörnholzhausen.
Foto: Daniel Seibel
Ziel war es, den angehenden Preisrichtern und Preisrichterin­nen die nötigen Grundla­gen für die Einsätze bei Kälberaufzucht-, Jungrindervorführ- und Kuhrichtwettbewerben zu vermitteln. Dazu berichtete Ann-Kathrin Wolff im theoretischen Teil am Vormittag über die Vorbereitung auf die Tierschau und was am Schautag zu beachten ist. Weiterhin erläuterte sie den Ablauf im Ring sowie die Art und Weise der Kommentierung. Im Anschluss sahen sich alle Teilnehmer noch ein Video zu den Themen Schauvorbereitung, Vorgehensweise beim Richten und Kommentierung an.

Für den praktischen Teil hatten Daniel Seibel und Björn Ochse sechs Kühe in der ersten Laktation vorbereitet, mit denen eine Kuhklasse bei einer Tierschau simuliert wurde. Alle vierzehn Richteranwärter hatten die Aufgabe, einzeln die Kühe zu rangieren und dann, wie bei einer echten Tierschau, ihre Entscheidung über ein Mikrofon bekanntzugeben. Nachdem alle Teilnehmer die gestellte Aufgabe gemeistert hatten, erfolgte noch eine abschließende Rangierung und Besprechung der Kuhklasse durch Monika Schmutzler. Zur besseren Analyse wurden alle Kommentierungen mit einer Videokamera aufgenommen und anschließend gemeinsam besprochen. Die Kosten für Verpflegung und die Tagungsunterlagen haben die Organisatoren übernommen, die sich über die Resonanz gefreut haben und nun den neuen Jungpreisrichtern und -preisrichterinnen viel Erfolg bei ihren Einsätzen wünschen.

U. Ermentraudt/D. Seibel
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