Agrarpolitik
Gegen Zwangsökologisierung
3.2.2012

Landwirtschaftliche Woche mit Kritik an GAP-Vorschlägen

Gegen Zwangsökologisierung und Flächenverbrauch

Die Kritik an dem Vorschlag der EU-Kommission, im Rahmen der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2014 sieben Prozent der Ackerfläche für ökologische Vorrangflächen zu reservieren, zog sich wie ein roter Faden durch die Reden anlässlich der Eröffnung der Landwirtschaftlichen Woche am Montag in Gernsheim. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser,... mehr …

Aigner will Regionalfenster
3.2.2012

Einheitliches Zeichen – Nutzung soll freiwillig sein

Aigner will Regionalfenster

Mit einem sogenannten „Regionalfenster“ will Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner dem wachsenden Verbraucherinteresse an der Herkunft ihrer Lebensmittel Rechnung tragen. Hersteller sollen künftig die Möglich­keiten erhalten, mit einem einheitlichen Zeichen auf die regionale Herkunft ihrer Produkte hinzuweisen. mehr …

EU-Kommission versendet Blaue Briefe
3.2.2012

Vertragsverletzungsverfahren wegen Käfighennenhaltung

EU-Kommission versendet Blaue Briefe

Die Europäische Kommission hat gegen 13 der 15 Mitgliedstaaten, die zum Stichtag 1. Januar 2012 noch über Legehennenbestände in Batteriekäfigen verfügten, Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Das teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag vergangener Woche mit. mehr …

Aigner kritisiert Demonstranten
28.1.2012

Deutliche Worte: Initiatoren schlagen Schlachten von gestern

Aigner kritisiert Demonstranten

Deutliche Kritik hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner an der Demonstration gegen die derzeitige Agrarpolitik geübt, die am vergangenen Samstag von mehreren sogenannten Tierschutz- und Umweltverbänden und anderen Organisationen in Berlin unter dem Motto „Wir haben es satt – Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ veranstaltet wurde. „Die Initiatoren schlagen die Schlachten von gestern“, so die Ministerin, vor Journalisten auf der Grünen Woche. mehr …

Probleme sind auf der Zeitachse zu lösen
27.1.2012

Sonnleitner zur Ferkelkastration und zum Schwänzekupieren

Probleme sind auf der Zeitachse zu lösen

In Bezug auf den Arzneimitteleinsatz in der Tierhaltung stellte DBV-Präsident Gerd Sonnleitner auf der Fragestunde des VDAJ klar, dass der DBV eine Minimierungsstrategie für Antibiotika mittrage. Er erinnerte gleichzeitig daran, dass Bauern aus Tierschutzgründen in der Pflicht seien, kranke Tiere zu behandeln. „Das, was Hunde- und Katzenhalter für sich reklamieren, muss auch für den Nutztierhalter gelten“, so Sonnleitner. mehr …

Miteinander, nicht übereinander reden
27.1.2012

Aigner stellt Charta für Landwirtschaft und Verbraucher vor

Miteinander, nicht übereinander reden

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat anlässlich der Eröffnung der Grünen Woche in Berlin die „Charta für Landwirtschaft und Verbraucher“ vorgestellt. Das knapp 70 Seiten lange Dokument beschreibe die künftigen Herausforderungen, aber auch die Zielkonflikte der nationalen und internationalen Land- und Ernährungswirtschaft und zeige Lösungen für eine zukunftsorientierte mehr …

Markttransparenz
27.1.2012

Bundeskartellamt setzt auf mehr Wettbewerb im Rohmilchmarkt

Bedenken gegenüber zu viel Markttransparenz

Auf zukünftig mehr Wettbewerb im Beschaffungsmarkt für Rohmilch setzt das Bundeskartellamt. Mit dazu beitragen soll der vergangene Woche veröffentlichte Endbericht zur „Sektoruntersuchung Milch“, in dem die Geschäftsbeziehungen innerhalb der deutschen Milchwirtschaft kartellrechtlich bewertet werden. mehr …

Welternährung sichern – aber wie?
20.1.2012

Unterschiedliche Auffassungen über Verantwortung Europas

Welternährung sichern – aber wie?

Global kommt der Landwirtschaft die zentrale Aufgabe zu, die Welternährung sicherzustellen. In dieser Grundeinschätzung waren sich am Donnerstag vergangener Woche in Münster die Referenten der Vortragsveranstaltung auf der Wintertagung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) einig. Allerdings gab es unterschiedliche Auffassungen darüber, wie dieses Ziel erreicht werden kann und welche Rolle die EU-Landwirtschaft dabei spielen sollte. mehr …

BASF verlagert Zentrale für Pflanzenzucht
20.1.2012

Konsequenz aus Ablehnung der Gentechnik in Deutschland

BASF verlagert Zentrale für Pflanzenzucht in die USA

Die BASF zieht Konsequenzen aus den schwierigen Rahmenbedingungen für gentechnisch veränderte Pflanzen in Europa beziehungsweise Deutschland. Der Konzern kündigte am Dienstag in Ludwigshafen an, die Aktivitäten im Bereich der Pflanzenbiotechnologie auf die Hauptmärkte in Nord- und Südamerika zu konzentrieren. mehr …

Aigner will Verschärfung
20.1.2012

Antibiotikaeinsatz beschränken – Maßnahmenpaket

Aigner will Verschärfung des Arzneimittelgesetzes

Mit einer Verschärfung des Arzneimittelgesetzes will Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung beschränken. Nach dem Entwurf, der in der vergangenen Woche an die Länder und an Verbände versandt wurde, soll für Antibiotika, die auch in der Humanmedizin besonders bedeutend sind, die Möglichkeit zur Umwidmung drastisch eingeschränkt werden. mehr …

Puttrich: GAP-Vorschläge der EU
14.1.2012

Landwirtschaftsministerin wendet sich gegen hohe Bürokratie

Puttrich: GAP-Vorschläge der EU rückwärtsgewandt

Die Verordnungsvorschläge der Brüsseler Kommission zur künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik liefern keine zufriedenstellenden Antworten auf wichtige Herausforderungen der Zukunft. Dies hat die hessische Landwirtschaftsministerin Lucia Puttrich anlässlich der Eröffnung der Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen in Baunatal moniert. mehr …

Der Mythos der gütigen Natur
13.1.2012

Wie Risiken von der Bevölkerung eingeschätzt werden

Der Mythos der gütigen Natur

„Man stirbt nicht an den Dingen, vor denen man sich fürchtet.“ Dr. Gaby-Fleur Böl vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zeigte auf der Landwirtschaftlichen Woche in Baunatal auf, wie Risiken in der Bevölkerung eingeschätzt werden, und diese Einschätzung sich gerade was Nahrungsmittel angeht, meist nicht mit den statistischen beziehungsweise wissenschaftlichen also objektiven Fakten decken. mehr …

Tipp der Woche

Agrardieselanträge frühzeitig stellen


Die Antragsfrist für die Vergütung der Mineralölsteuer (Agrardiesel) des Verbrauchsjahres 2011 endet am 30. September 2012. Da die Bearbeitung der Anträge durch das Hauptzollamt erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch nimmt lohnt es sich, den Antrag frühzeitig zu stellen.  mehr…
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Direktvermarktung


Die hofeigene Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen ist in den letzten Jahren zunehmend beliebter geworden. Auch wenn die Direktvermarktung sehr arbeitsintensiv ist, kann es sich rentieren, in diesen Betriebszweig einzusteigen. Er bietet eine zusätzliche Einkommensquelle mit hoher Wertschöpfung für landwirtschaftliche Produkte. Der Erfolg dieses Betriebszweiges hängt jedoch letztlich von der jeweiligen arbeits- und betriebswirtschaftlichen Situation ab. mehr…
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