Am Mittwochnachmittag vergangener Woche kam die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Christine Schneider nach Kaiserslautern ans Fraunhofer Institut für experimentelles Software Engineering (IESE) auf Einladung der Freunde der digitalen Landwirtschaft, zu englisch: Friends of Digital Farming (FoDF). Der Vorsitzende der FoDF, Dr. Matthias Nachtmann, bat Schneider um Unterstützung für zahlreiche Projekte, die die Digitalisierung in der Landwirtschaft vorantreiben werden.
Die Digitalisierung kann Betriebe wirtschaftlicher machen, Ressourcen schonen und gleichzeitig den bürokratischen Aufwand deutlich reduzieren. Wie dieses Potenzial künftig noch besser genutzt werden kann, darüber informierte sich die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Christine Schneider. Sie traf Wissenschaftler sowie Vertreter der Friends of Digital Farming (FoDF), die gemeinsam an innovativen Lösungen für die Landwirtschaft von morgen arbeiten.
„Wir brauchen nicht Silicon Valley, wir haben Kaiserslautern“, brachte Nachtmann die Bedeutung des Standorts auf den Punkt. Seit sieben Jahren vernetzt FoDF die Initiative Landwirtschaft, Industrie und Wissenschaft mit dem Ziel, digitale Innovationen praxisnah zu entwickeln. Nachtmann ist überzeugt, dass Rheinland-Pfalz beste Voraussetzungen besitzt, um Vorreiter einer sicheren, datenbasierten und ressourcenschonenden Lebensmittelversorgung zu werden. Gemeinsam mit Partnern wie der RPTU Kaiserslautern-Landau und weiteren Forschungseinrichtungen wie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (dfKI)sollen Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis in eine nationale Strategie für die digitale Landwirtschaft einfließen.
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