Leserreise nach Andalusien vom 12. bis 19. März 2022

Keine andere Region Spaniens ist so bekannt und beliebt wie Andalusien. Die Weideflächen der Kampfstiere unter strahlendem Sonnenschein, Millionen von Olivenbäumen, schneebedeckte Berggipfel und wunderschöne Strände sind Merkmale dieser Region. Wie bei jeder Leserreise erwarten die Teilnehmer auch hier interessante landwirtschaftliche Fachbesuche und Betriebsbesichtigungen.

Die Reiseteilnehmer wohnen die meiste Zeit direkt an der Costa de la Luz, die auch Küste des Lichts genannt wird.

Foto: Brüggemann

In Casas Viejas wird ein andalusischer Großgrundbesitz besucht. Kampfstiere, Fleischrinder und Pferde stehen hier in ihrem natürlichen Lebensraum. Die Vaqueros bieten eine kleine Leistungsschau und Betriebsführung. Ackerbau, Hartweizen, Sonnenblumen, Reis, Förderprogramme, Jagd und Landwirtschaft in Andalusien werden beim Austausch mit den Farmern diskutiert. Die Reisenden sehen die „Paläste“ der Großgrundbesitzer und haben eine hervorragende Weitsicht über die landwirtschaftlichen Flächen sowie die Reisfelder des größten Landgutes Europas.

Auf einer Finca, einer Stiftung für nachhaltige, ökologische Entwicklung, begegnen sie auch den iberischen schwarzen Eichelschweinen, Grundlage für Pata Negra, den hervorragenden Schinken, für den gern bis zu 70 Euro/kg gezahlt wird.

Die Reise In Kürze

Termin 12. bis 19. März 2022, der Reisepreis beträgt bei Übernachtung im Doppelzimmer: 1 995 Euro pro Person, im Einzelzimmer: 2 165 pro Person, Anmeldeschluss ist der 15. Dezember 2021.

Programm, weitere Infos sowie Anmelde­unter­lagen gibt es bei: BBV Touristik GmbH, Max-Joseph-Straße 7a, 80333 München. 089/ 55873653, Fax 089/ 55873660. E-Mail: info@bbv-touristik.de.

Brüggemann

Im Bergdorf Grazalema wird eines der schönsten andalusischen Bauerndörfer besichtigt, in den Bergen im Herzen des Naturparks Sierra de Grazalema. Hier wird traditionelle Schaf- und Ziegenzucht betrieben, Wolle gewebt und von den Korkeichen der ausgedehnten Wälder Kork gewonnen. Ein weiteres Ziel ist Jerez de la Frontera, die Wiege der Sherryproduktion, des Flamencos sowie der edlen Andalusier-Pferde. Es wird eine Käserei, eine Markthalle, sowie eine landwirtschaftliche Forschungsstation für Acker- und Weinbau besucht.

In Conil de la Frontera geht es in eine Vermarktungs-Genossenschaft für Obst und Gemüse mit Direktvermarktung, Großhandel und Versandlogistik. Im Mündungsdelta des Rio Salado stehen Dünenvegetation und Salzflora auf dem Programm, deren Flächen von der heimischen Rinderrasse Retinto beweidet werden. In Sanlucar la Mayor werden Europas derzeit größte Solarturmkraftwerke besucht. Während der Fahrt geht es auch um das anhaltende Wachstum und den Flächenverbrauch der Städte, die Naturräume und Landwirtschaft bedrängen. Es werden aber auch Beispiele erfolgreicher Lösungen präsentiert.

Bei der Besichtigung der Altstadt Sevillas geht es unter anderem um die arabische Vergangenheit von Stadt und Palast, sowie die maurische Wasserversorgung. Die größte gotische Kathedrale der Welt wird besucht und es wird besichtigt, wie die maurischen Systeme übernommen wurden.

Bekannt ist die Region auch für die iberischen schwarzen Eichelschweine.

Foto: Brüggemann

Cádiz, die älteste Stadt Westeuropas, wurde einst von phönizianischen Seefahrern als gesicherte Handelssiedlung gegründet. Sie wird heute als das „Havanna Europas“ bezeichnet, hat wunderschöne Strände und eine lichtdurchflutete Altstadt mit unvergleichlichem Flair.

Es wird einmal in Sevilla übernachtet und dann umgezogen nach Conil, wo direkt am Strand der Küste des Lichts gewohnt wird. Flamenco-Show, andalusische Gasthöfe, Bodega mit Wein- und Brandy-/Sherry- Verkostung, sowie ein Abend mit Vorführung andalusischer Kochkunst und Verkostung runden die Reise ab.

Brüggemann – LW 41/2021