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Fachexkursion des VLF Meisenheim nach Franken

Mitte Februar machten sich über 50 Landwirtschaftsbegeisterte des Verbands landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen (VLF) Meisenheim auf den Weg nach Franken. Der VLF veranstaltet jährlich neben den zahlreichen Fortbildungen eine zweitägige Weiterbildungsfahrt. Doch solch einen Ansturm wie dieses Jahr hatte es zuvor noch nicht gegeben, schreiben die Organisatoren des VLF.

Die Teilnehmer der Exkursion vor den Eingangstoren der Firma Horsch in Schwahndorf. Foto: VLF, Bender

Im Nu war der Bus bis auf den letzten Platz ausgebucht. Die Firma „Herz“ aus Sien musste ihren größten Bus stellen, der aus allen Nähten platzte. Doch davon ließ sich die gute Stimmung nicht trüben. Organisiert wurde die Fahrt von dem ersten Vorsitzenden des VLF Gerd Hill und Jens Bender.

Schwäbisch-Hällisches Schwein wird erhalten

Erste Station war die „Bäuerliche Erzeugungsgemeinschaft Schwäbisch Hall“ in Wolpertshausen. Hier gönnte man sich ein reichliches Frühstück. Bei der BESH handelt es sich um einen Zusammenschluss landwirtschaftlicher Betriebe mit dem Ziel, bäuerliche Strukturen zu erhalten und den regionalen Gedanken zu stärken. Im Erzeugerschlachthof werden die Tiere der Mitgliedsbetriebe geschlachtet und weiterverarbeitet. Durch die Übernahme des kommunalen Schlachthofes 2001, als die Schließung drohte, konnten weiterhin kurze Transportwege für die Tiere sichergestellt werden. Eine Besonderheit in der Vermarktung ist das Schwäbisch-Hällische Schwein. Diese Rasse steht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen. Hier wird sie aktiv am Leben gehalten.

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