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Kandidaten zur Landtagswahl stellten sich der Diskussion

6. AgrarWinterTage eröffneten mit Politik

Die diesjährigen AgrarWinterTage eröffneten der Weinbauverband Rhein­hessen zusammen mit dem Weinbauverband Nahe mit einer Podiumsdiskussion zu den bevorstehenden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz. Was haben Landwirte und Winzer von den Parteien zu erwarten? Landtagskandidaten stellten sich den Fragen.

Podiumsdiskussion zu den Erwartungen von Landwirten und Winzern an die Kandidaten der Landtagswahl Rheinland-Pfalz (v.l.): Markus Wolf (CDU), Nina Wagner (Die Grünen), Moderator Gunther Hiestand, Jaqueline Rauschkolb (SPD) und Marco Weber (FDP). Foto: Bettina Siee

Zur Eröffnung der AgrarWinterTage sprach Ulla Bernhard-Räder, Vorsitzende des Vereins Ehemaliger Rheinhessischer Fachschüler Oppen­heim (VEO), stellvertretend auch für den Verband Kreuznacher Agrarabsolventen (VKA) den Winzern Mut zu, um unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Die

AgrarWinterTage mit den Fachvorträgen und der Ausstellung boten Inspiration. „Im Gespräch mit Kollegen und Ausstellern ordnen sich die Gedanken. Das große Netzwerk wird an den AgrarWinterTagen deutlich. Die He­rausforderungen können wir nur gemeinsam bewältigen“, so Ulla Bernhard-Räder.

Dem stimmte die Landwirtschafts-, Weinbau- und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) zu. Sie stehe fest an der Seite der Betriebe und dankte dem Weinbauverband für die fachliche Zusammenarbeit, sodass ein „Weinpaket“ geschnürt werden konnte. Auch auf EU-Ebene habe man einiges erreichen können. Nun sei es an der Bundesregierung, das EU-Weinpaket zügig national umzusetzen.

Jens Göhring, Präsident des Weinbauverbandes Rheinhessen, berichtete, dass alle im Landtag vertretenen Fraktionen eingeladen wurden. „Die nicht zugesagt haben, sind auch nicht da“, so Göhring. Offenbar haben AfD und Freie Wähler nicht auf die Einladung reagiert.

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