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Markttelegramm KW 26

Für tierische- und pflanzliche Erzeugnisse im LW-Gebiet

Markttelegramm KW 25

Für tierische- und pflanzliche Erzeugnisse im LW-Gebiet

 

Milchanlieferungen nahe am saisonalen Spitzenniveau

Notierung für Blockbutter erneut heraufgesetzt

Die Milchanlieferungen an die Molkereien in Deutschland dürften langsam ihren saisonalen Höhepunkt erreicht haben. Merklich nach oben ging es mit den Rohstoffmengen in der Woche zum 20. Mai in Rheinland-Pfalz, wo die Milchwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft ein saisonales Plus von 5,8 Prozent bei den Anlieferungen meldete. Bundesweit war das Milchaufkommen in der Woche zum 13. Mai saisonal noch um 0,2 Prozent gestiegen und die Vorjahreslinie wurde um 2,6 Prozent übertroffen.

Schlachtschweinemarkt belebt sich langsam

Vorschau auf die Vieh- und Fleischmärkte im Juni

Nachdem der Jungbullenpreis ungewöhnlich lange auf mehr oder weniger stabilem Niveau verharrte, hat der Druck Ende April doch zugenommen. Der Handel gestaltet sich in dieser Zeit eher schwierig. In der zweiten Maihälfte hat sich die Lage allerdings wieder stabilisiert. Wie es auf dem Vieh- und Fleischmarkt voraussichtlich im Juni aussehen wird, prognostiziert Dr. Tim Koch von der Agrarmarkt-Informations GmbH.

Rapsangebot legt trotz Preisschwäche zu

Ölmühlen nehmen jedoch kaum Ware auf

Die Umsätze am Rapsmarkt bleiben derzeit gering. Die Offerten aus der Landwirtschaft steigen jedoch, weil viele Erzeuger die Hoffnung auf höhere Preise im Übergang auf die neue Ernte langsam aufgeben. Außerdem sind vergleichsweise große Restmengen aus der alten Ernte zu vermarkten und die Landwirte müssen ihre Läger räumen, um Platz für die neue Ernte zu schaffen. Sebastian Kaltenecker von der AMI GmbH kommentiert das Marktgeschehen.

Deutliche Abschläge bei den EU-Milchpreisen

DMK und Müllermilch haben Milchgeld stark gekürzt

Demnach wurden im Februar für eine Standardmilch mit 4,2 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß durchschnittlich 34,39 Cent/kg gezahlt; das waren 1,07 Cent/kg oder 3,0 Prozent weniger als im Vormonat. Damit hat sich das Preisniveau der Vorjahreslinie stark angenähert; die Erzeuger bekamen...

Bio boomt im Handel – aber wer profitiert?

Heimische Ware knapp – Lieferverträge wichtig

Der Handel mit Bio-Produkten wächst stetig. In den vergangenen Jahren haben auch viele Höfe umgestellt, so dass mittlerweile jeder zehnte landwirtschaftliche Betrieb in Deutschland ökologisch bewirtschaftet wird.

Rapserzeugerpreise liegen weit unter Vorjahr

Landwirte lassen ihren Raps weiterhin im Lager

In den vergangenen Jahren traten bei manchen Ölmühlen im Übergang auf die neue Ernte Engpässe auf – es gab Versorgungslücken, die kurzfristig gefüllt werden mussten. Entweder hatten die Mühlen etwas zu knapp kalkuliert, die Ernte verzögerte sich oder beides kam zusammen. Den Landwirten bescherte dies in den Vorjahren häufig höhere Erlöse.

Brot- und Futterweizen auf einem Preisniveau

Logistik ist wetterbedingt limitiert und Fracht teuer

Kurzzeitig gab es eine etwas lebhaftere Nachfrage nach Weizen für den Export, aber die ist rasch wieder abgeflaut und drückte den Brotgetreidemarkt in seine bisherige Lethargie zurück. Die stark abgeschwächten Weizenkurse in Paris als Reaktion auf die gekürzte EU-Exportprognose des USDA ließen den Kassapreisen keinen Spielraum nach oben. Wienke von Schenck, AMI GmbH, Bonn, gibt einen Überblick.

Schwierige Ernte durch widrige Wetterbedingungen

Rückblick auf die pflanzlichen Märkte 2017 und Ausblick 2018

Während am Weltmarkt und bei unseren EU-Nachbarn ausreichend Getreide geerntet wurde, fehlt es in Deutschland an den nötigen Qualitäten, teils sogar an Menge. Die Agrarmarkt-Informationsgesellschaft gibt im Folgenden einen Rückblick der pflanzlichen Märkte in diesem Jahr und eine Vorschau auf das kommende.

Feste Jungbullenpreise mit Spielraum nach oben

Vorschau auf die Vieh- und Fleischmärkte im November

Die verstärkte Nachfrage nach deftigem Jungbullenfleisch und das überschaubare Angebot führten im Oktober zu deutlich festeren Jungbullenpreisen. Auch im November ist bei herbstlichen Witterungsbedingungen von einer belebten Rindfleischnachfrage auszugehen.

Steigende Preise bei Jungbullen

Vorschau auf Vieh- und Fleischmärkte im September

Mit knapp 3,90 Euro/kg Schlachtgewicht lagen die Preise für Jungbullen der Handelsklasse R3 Ende August deutlich über dem Niveau des Vormonats. Das Plus lag bei rund 30 Cent/kg. Wie es auf diesem und den übrigen Vieh- und Fleischmärkten im September weitergehen könnte, prognostiziert Matthias Kohlmüller, Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH.

Möhrensortiment befindet sich im Wandel

Snackmöhren sind bei den Verbrauchern gefragt

Einen ersten Bruch gab es im Jahr 2013, als Speisezwiebeln erstmals auf einer größeren Fläche in Deutschland als Möhren erzeugt wurden. Seitdem belegt das Zwiebelgemüse den zweiten Platz hinter dem führenden Spargel. Auch wenn die Anbaufläche bei Möhren im vergangenen Jahr mit...

EU-Zuckerexporte dürften langfristig kräftig wachsen

Import der Gemeinschaft geht voraussichtlich zurück

Die Perspektiven für Exporteure von Zucker aus der Europäischen Union sind im Hinblick auf die kommenden neun Jahre gut. Davon gehen zumindest die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) aus.