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Mitgliederversammlung der Pfälzer Grumbeere

Niedrigster Kartoffelpreis seit 5 Jahren

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Pfälzischen Früh-, Speise- und Veredlungskartoffel-Erzeugergemeinschaft w. V. blickte man auf die Preismisere des vergangenen Jahres zurück. Der Vorsitzende Hartmut Magin wies auf Veränderung bei Pflanzenschutzmittelzulassungen hin und lobte die Öffentlichkeitsarbeit für die Pfälzer Grumbeere. Willi Kremer-Schillings, bekannt als Bauer Willi, sorgte mit einem Vortrag für heitere, aber auch nachdenkliche Momente. Die Versammlung fand vergangene Woche in Fußgönheim statt.

Der Vorstand der Pfälzischen Früh-, Speise- und Veredlungskartoffel-Erzeugergemeinschaft w. V. zusammen mit dem diesjährigen Gastredner Bauer Willi (v.l.): Hartmut Magin, Willi Kremer-Schillings, Markus Frank und Patrik Gleich. Foto: I. Krick

Der Vorsitzende der Pfälzischen Früh-, Speise- und Veredlungskartoffel-Erzeugergemeinschaft (EZG), Hartmut Magin, eröffnete die Mitgliederversammlung mit einem Rückblick auf 2025. Die EZG tagte am 24. Februar in Fußgönheim. Auch das zurückliegende Jahr sei herausfordernd für die Kartoffelanbauer gewesen.

Mit durchschnittlich 35 Euro/dt habe der Kartoffelpreis unter dem Niveau der vergangenen fünf Jahre gelegen. 2024 wurden im Durchschnitt noch 62 Euro/dt und im Jahr davor sogar 72 Euro/dt erlöst. Dass die Preise dieser beiden Rekordjahre nicht zu wiederholen sein würden, sei jedoch allen klar gewesen.

Ein beschleunigter Preisverfall würde maßgeblich durch Landwirte verstärkt, die direkt an den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) lieferten oder eigenständig am freien Markt agierten. Dies könne und dürfe nicht das Ziel der EZG sein, kritisierte Magin deutlich. Was wir benötigt werde, sei ein klar geregelter und koordinierter Markt, um für alle Beteiligten das bestmögliche Ergebnis erzielen zu können. Insgesamt wurden bis zum 10. August 2025 für die EZG 725 060 dt Frühkartoffeln geerntet. Im vergangenen Jahr habe die Erntemenge noch bei 860 680 dt gelegen.

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