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Kein Monopol für die Hausbank

Der Geschäftspartner eines jeden Unternehmers, mit dem er am häufigsten in Kontakt tritt, ist die Hausbank. Sei es bei alltäglichen Dingen, wie dem Bezahlen von Rechnungen, oder bei großen Investitionen, die eine langfristige Auswirkung auf den Betrieb haben. Dabei dient die Bank nicht nur als Dienstleister, sondern auch als Berater und Controller. Aufgrund der Häufigkeit und der Tragweite, die eine Geschäfts­beziehung mit einer Bank mit sich bringt, sollte der Auswahl des geeigneten Kreditinstituts eine besonders große Rolle zukommen.
Neben der Hausbank sollten man aber auch eine Geschäftsbeziehung zu einem weiteren Kreditinstitut pflegen. Denn wie beim Kauf von Betriebsmitteln oder Maschinen sollte man sich in die Lage versetzen, mehrere Angebote einzuholen und zu vergleichen. Sobald Bank A in Kenntnis darüber gesetzt ist, dass es mit Bank B einen Wettbewerber gibt, wirkt sich dies bestimmt nicht negativ auf ein Finanzierungsangebot aus. Das gilt nicht nur für größere Finanzierungen, sondern auch für die Ausgestaltung des Kontokorrentrahmens sowie die laufenden Kontoführungsgebühren.
Auch gegenüber der Bank gilt der Grundsatz: „Alles ist verhandelbar!“.
Christoph Bai, BWV