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Leserreise Azoren

Im Oktober geht es auf die Azoren – jetzt anmelden

Die Inselgruppe der Azoren gehört zu Portugal und bildet den westlichsten Punkt Europas. Sie ist zwei Flugstunden vom europäischen Festland und vier Stunden vom amerikanischen Kontinent entfernt. Während einer Leserreise mit dem LW Hessenbauer/Pfälzer Bauer Der Landbote werden die Teilnehmer erfahren, wie die Nahrungsmittelproduktion auf den abgelegenen Inseln funktioniert und wie die Selbstversorgung klappt.

Die Azoren, ein Naturparadies im Atlantik, fernab vom Massentourismus. Gemeinsam mit anderen Reisenden aus der Landwirtschaft oder dem ländlichen Raum geht es in einer Gruppe vom 24. bis 31. Oktober dort hin.
Foto: Stefan Dräxl

Man kennt die Azoren hauptsächlich aus dem Wetterbericht, wenn von dem „Azorenhoch“ gesprochen wird, das hierzulande bei Westwinden das schöne Wetter bringt. Die Landwirtschaft dort ist vielfältig mit Milch- und Fleischproduktion, der Pflanzenbau reicht bis zum Anbau exotischer Früchte wie Ananas und Tee. Klares Wasser, eine bildschöne Landschaft, Kraterseen, hohe Klippen, sanfte Täler, versteckte Buchten und eine üppige Vegetation bei mildem Klima machen die Azoren zu einem besonderen Reiseziel.

Die Reise im Einzelnen

Besucht wird die Hauptinsel Sao Miguel und hier startet die Gruppe mit Exkursionen in Ponta Delgada, wo man in der Markthalle einen Eindruck von der Nahrungsmittelversorgung der Inseln bekommt. Die Rinderhaltung ist weit verbreitet. Es wird die Gelegenheit geben, das Eis der „Quinta dos Acores“ zu verkosten, einem Betrieb, der mit 25 Milchkühen begonnen hat und heute einer der innovativsten Erzeuger auf den Inseln ist. Produziert werden neben Milch und Fleisch auch Joghurts, Käse, Frischkäse und eben das Eis, welches mittlerweile überall auf den Inseln zu haben ist. Andere Bauern, wie Jose Carlos mit seinen 130 Kühen, liefern ihre Milch zur Molkerei bei Ribeira Grande, welche die Reisegruppe ebenfalls besuchen wird. Auch eine Futtermittelfabrik steht auf dem Programm.

Reisedaten

Reisedaten: 24. bis 31. Oktober 2019. Der Preis beträgt bei Übernachtung im Doppelzimmer: 1745 Euro/Person, im Einzelzimmer: 1995 Euro/Person. Anmeldeschluss ist der 15. Juli.

Das umfangreiche Programm, weitere Informationen und die Anmeldeunterlagen gibt es bei: BBV Touristik GmbH, Max-Joseph-Str. 7a, 80333 München,

089/55873653, Fax 089/ 55873660, E-Mail: info@­bbv-touristik.de.

Ananasanbau wird vorgestellt

In der Nähe der Hauptstadt wird eine Ananasplantage angeschaut. Man erfährt einiges über Anbau, Verpackung und Vermarktung, natürlich darf auch der selbst gemachte Ananas-Likör probiert werden.

Auf einer der letzten Teeplantagen Europas wird gezeigt, wie die geernteten Blätter nach alter Tradition verarbeitet werden. Die kleine Fabrikhalle gleicht einem Museum aus dem 19. Jahrhundert. Wir besuchen einen Betrieb, der auf 3 000 m2 Gewächshausfläche Salat produziert, ein anderer baut Maracujas an.

Nach einem Treffen mit Vertretern des örtlichen Bauernverbandes werden die Gruppe im Restaurant des Verbandes essen und heimische Produkte verkosten. Natürlich probieren wir auch den typischen Eintopf „Cozido das Furnas“, der im heißen, vulkanischen Boden zubereitet wird. Bei den Exkursionen kann man die Schönheit der Insel erleben und an beeindruckenden Tälern und Kraterseen verweilen. Mitten im Atlantik gelegen waren die Azoren über Jahrhunderte die Brücke zwischen Alter und Neuer Welt, was sich im reichen kulturellen Erbe wiederfindet.

 – LW 22/2019