Rheinhessen und die Pfalz stehen im Finale
Vorentscheid zur Wahl der Deutschen Weinmajestäten
Nach einer anspruchsvollen Vorentscheidung zur Wahl der 78. Deutschen Weinmajestät stehen fünf von elf Kandidierenden im Finale, das am 25. September in Neustadt an der Weinstraße stattfindet. Unter tosendem Applaus des Publikums beglückwünschte die Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts (DWI) Melanie Broyé-Engelkes die Finalistinnen. Ihr starkes Auftreten haben der Jury die Wahl nicht leicht gemacht.
Foto: Bettina Siée
Fachlich stark und persönlich überzeugend
Die Themen der Fachfragen reichten von den Vor- und Nachteile des Minimalschnitts, der Bedeutung des Weintourismus, bis hin zur Frage, welche Faktoren am stärksten zum CO2-Fußabdruck einer Flasche Wein beitragen.
Außerdem mussten sie Stellung zu Themen beziehen, wie etwa Sekt als Speisebegleitung, was ist von der Vermarktung von Dosen oder von Weinmischgetränken sowie von alkoholfreiem Wein zu halten.
Englische Frage ist eine Herausforderung
Bei den englischen Fragen galt es, sprachlich sicher unter anderem die Erzeugung von Bioweinen zu erklären oder zu erläutern, warum Deutschland auch ein „Pinot Paradise“ ist.
In der vom SWR-Moderator Holger Wienpahl geleiteten Vorentscheidung waren bei den Gruppenaufgaben Teamgeist und Weinwissen beim Erkennen der Rebsorten in verdeckten Weinproben gefragt. Anhand der Beschreibungen konnte das Livestream-Publikum interaktiv Tipps abgeben, um welche Rebsorten es sich handelte. Die Beteiligung der Zuschauer ist sehr hoch, worauf das SWR-Fernsehen stolz ist. Da die Kandidatin aus Saale-Unstrut im Finale steht, überträgt erstmals der MDR live am Freitag, 25. September um 20.15 Uhr.
bs – LW 39/2026
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