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Schafmarkt auf dem 621. Lukasmarkt in Mayen

Pfälzer Schafe in der Eifel

Der Schafmarkt auf dem 621. Lukasmarkt in Mayen entwickelte sich erneut zu einem der Höhepunkte des traditionsreichen Volksfestes. Bei gutem Wetter strömten tausende Gäste auf den Viehmarktplatz, um die Vielfalt der Schafzucht zu erleben. Insgesamt waren 70 Schafe aus 16 verschiedenen Schafrassen zur Bewertung angemeldet. Die hohe Qualität der ausgestellten Tiere sorgte sowohl bei den Preisrichtern als auch bei den zahlreichen Besuchern für große Begeisterung.

Die jüngsten Jungzüchter bei der Endausstellung der Schafe. Foto: Heinrich Schulte, LWK

Für die Bewertung der Wirtschaftsrassen standen die beiden VDL-Vorstandsmitglieder Alfons Gimber aus Baden-Württemberg und Jungrichter Hendrik Walter aus Quirnbach im Ring.

Die Landschafrassen wurden von Andreas Humpert aus Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Jan Engelmeyer aus Üxheim gerichtet. Beide Preisrichterteams zeigten sich beeindruckt vom hervorragenden Zuchtstand, der Ausgeglichenheit der Bestände und der Qualität der vorgestellten Tiere.

Ein Höhepunkt war der traditionelle Einzug von Friedel Bous mit seiner rund 300 Tiere starken Herde Schwarzköpfiger Fleischschafe. Die eindrucksvolle und außerordentlich ausgeglichene Herde zog die Blicke der Marktbesucher auf sich und sorgte für große Begeisterung auf dem gesamten Viehmarktplatz. Bous führte dabei den Wanderhirtenstab der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) mit sich. Dieser Hirtenstab war noch einen Tag zuvor bei der Demonstration der Schäfer in Brüssel im Rahmen der Verhandlungen zur zukünftigen Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) im Einsatz gewesen. Im Rahmen des Schafmarktes übergab Bous den Hirtenstab an den Mayener Oberbürgermeister Dirk Meid, der für die Dauer des Schafmarktes und an Staatssekretärin Dr. Kristina Brixius Umwelt und Landwirtschaft.

Den Auftakt bei den Wirtschaftsrassen machte eine sehr harmonische und korrekte Suffolk-Gruppe von Ellen Walter und Söhne aus Quirnbach. Die Zuchtgruppe überzeugte durch Einheitlichkeit, Rassetyp und korrekte Fundamente.

Den ganzen Beitrag können Sie sich hier im PDF-Format herunterladen.Heinrich Schulte, LWK – LW 43/2026
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