Terminkalender

Neue Gentechnik Informationsveranstaltung
Datum:
Donnerstag, 26.01.2017
ab 19:30 Uhr
Info:
Im derzeitigen Diskurs über Gentechnik stehen neue Methoden, die das Genom von Pflanzen und Tieren noch gezielter verändern sollen. Während die einen von „neuen Züchtungsmethoden“ sprechen, mit denen man Lebewesen kostengünstig, zielsicher und schnell züchten könne, weisen andere auf mögliche Gefahren hin. So seien Langzeitfolgen des Eingriffs in tierische und pflanzliche Gene völlig unbekannt und somit nicht abschätzbar. Zudem finde die Risikoforschung nur unzureichend statt. Diese Techniken würden weder Hunger bekämpfen noch zum Umweltschutz beitragen. Im Gegenteil, bestehende soziale Probleme könnten beispielsweise durch Patentanmeldung noch verschärft werden. Offen ist bisher, ob diese neuen Techniken, wie z.B. CRISPR/Cas9, von der Europäischen Union (EU) als Gentechnik eingestuft werden oder nicht. In Deutschland und der EU ist es Pflicht, gentechnisch veränderte Organismen als solche zu kennzeichnen. Würden durch die neuen Methoden Produkte mit veränderten Organismen nicht gekennzeichnet werden müssen, hätten Verbraucher/innen keine Wahlfreiheit mehr, sich bewusst gentechnikfrei zu ernähren. Die Veranstaltungsreihe „Saatgutsouveränität vs. Neue Gentechniken - Dürfen wir alles, was wir könn(t)en?“ wird diese Thematik beleuchten.
Thema: Erfahrungen aus der Arbeit für eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Mit Annemarie Volling (AbL), Vertreter/in (Bingenheimer Saatgut u. Kultursaat e.V.).
Veranstaltungsort:
Campus (in der kleinen Aula)
Nordbahnhofstraße 1a
37213 Witzenhausen
Veranstalter:
Neue Gentechnik/Witzenhausen