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Das Frühjahr war extrem trocken

Ergebnisse der Landessortenversuche Silomais 2025

Das trockene Jahr 2025 stellte für den Mais auf vielen Standorten eine Herausforderung dar. Insbesondere auf Flächen mit schlechter Wasserversorgung oder auf leichten und sandigen Standorten waren schon im Frühjahr Trockenschäden zu beobachten. Wie die aktuellen Sorten unter den diesjährigen Bedingungen und im mehrjährigen Vergleich abgeschnitten haben, zeigen die Ergebnisse der Landessortenversuche Silomais.

Im Jahr 2025 hatte der Mais auf vielen Standorten mit Trockenheit zu kämpfen. Wie die aktuellen Sorten mit diesen Bedingungen zurechtkommen, zeigen die Ergebnisse der Landessortenversuche Silomais in Hessen. Foto: Dr. Techow

Das Frühjahr 2025 war eines der trockensten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Auch die Sonne zeigte sich überdurchschnittlich häufig. Es war außerdem oft deutlich zu warm, und schon Mitte April wurden die ersten warmen Tage registriert. Als Folge kam es zu einer ausgeprägten Bodentrockenheit, viele Pflanzen litten verstärkt unter Trockenstress.

Wachstumsbedingungen und Abreife 2025

Durch den Regen Anfang Juni konnten die Werte nicht normalisiert werden. Die Bodenfeuchtewerte blieben deutlich unter den Normalwerten. Der Wasserbedarf von Mais steigt vor allem mit Beginn des Schossens stark an, wenn der Biomasseaufbau intensiv zunimmt. Besonders im Juli und August während des Längenwachstums und der Kornausbildung ist der Wasserbedarf sehr hoch. Der Regen, der Mitte/Ende Juli einsetzte, hat dem Mais in seiner Entwicklung geholfen. In dieser Zeit stand der Mais vielerorts in der Blüte, sodass nicht mit einer unzureichenden Befruchtung gerechnet werden musste.

Dr. Anna Techow, Christian Wieder, Fachinformation Pflanzenbau, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen  – LW 51/2026
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