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Grünlandbewirtschaftung und Regiosaatgut in der Südeifel

Betriebsvorstellung des Bauernhofs Eifelwiesen

Der Biohof Eifelwiesen der Familie Müller verbindet Nutztierhaltung, extensive Grünlandbewirtschaftung durch Beweidung, Streuobstbau und regenerative Energien. Mit der Produktion und Vermarktung von Regiosaatgut aus eigener Ernte hat sich der Betrieb ein neues Standbein aufgebaut. Das Familienunternehmen ist somit ein Beispiel für Biodiversität, regionale Wertschöpfung und Naturschutz in der Südeifel.

Betriebsleiter Gerhard Müller präsentiert sein artenreiches Extensivgrünland. Foto: Andreas Weidner

Der Biohof der Familie Müller in Hosten im Landkreis Bitburg-Prüm ist seit 2013 anerkannter Partnerbetrieb Naturschutz. Die Übergabe des Betriebs von den Eltern an ihren Sohn Gerhard im Jahr 2001 leitete die Umstellung auf eine biologische Wirtschaftsweise ein. Die restlichen Ackerflächen wurden in Grünland und extensiv genutztes Weideland umgewandelt, während gleichzeitig ein moderner Stall entstand, um die Rinderzucht- und -mast zu stärken.

Die Familie vermarktet ihr Bio-Rindfleisch von Tieren der Fleischrassen Aubrac, Weißblaue und Glanrind weitestgehend in Eigenvermarktung alternativ an regionale Bio-Fleischbetriebe. Die extensive Bewirtschaftung der Betriebsflächen trägt zum Erhalt und zur Weiterentwicklung artenreicher Grünlandwiesen bei, die ausschließlich mit Stallmist gedüngt, ein- bis zweimal jährlich gemäht und nachgeweidet werden. Stehengelassene, alternierende Mahdinseln sowie ungemähte Ecken unter Obstbäumen und Randstreifen schaffen Rückzugsraum für Wildtiere und Insekten und fördern die Biodiversität.

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