Guten Start in die Laktation

Schon sechs Wochen vor der Geburt sollten Kühe auf den Start in die Laktation vorbereitet werden. Eine angepasste Fütterung und einfache Untersuchungen zu Beginn der Laktation helfen, beginnende Stoffwechselerkrankungen zu erkennen.
Foto: Höller

Stoffwechselprobleme bei Milchkühen verursachen hohe Kosten und Milcheinbußen und wirken sich negativ auf Fruchtbarkeit und Klauengesundheit aus. Ein frühzeitiges Erkennen und Reagieren ist entscheidend, um einen Rückgang der Milchleistung zu vermeiden und Kosten zu senken.Wie lassen sich Stoffwechselprobleme rechtzeitig feststellen? Welche Stalltests helfen dabei? Andrea Höller, DLR Eifel, berichtet.

Praxisempfehlungen
Aus dem Projekt lassen sich folgende Schlussfolgerungen für die Praxis ableiten: Durch eine angepasste Fütterung in der Trockensteher- und Vorbereitungsphase können die Tiere optimal auf den Start in die Laktation vorbereitet werden. Neben der Energiekonzentration und der Mineralstoffversorgung ist es wichtig, auch auf den Kaliumgehalt der Ration zu achten. Der Kaliumgehalt sollte unter 15 g/kg TM liegen. Eine eigene Vorbereitungsgruppe zwei bis drei Wochen vor dem Kalben hat deutliche Vorteile in der Rationsgestaltung und Tierbeobachtung. Folgende Maßnahmen rund ums Kalben helfen, Stoffwechselprobleme frühzeitig zu erkennen:
  1. Ein Ketosetest mit einer Harnprobe kann helfen, beginnende Stoffwechselerkrankungen zu erkennen.
    Foto: Höller

    Futteraufnahme der Kühe vor dem Kalben und der Frischkalber beobachten!
  2. Pansenfüllung kontrollieren
  3. Körpertemperatur messen (erster bis siebter Tag nach Geburt)
  4. Schalmtest (vor dem Trockenstellen, nach dem Kalben)
  5. Ketosetest zwei bis drei Wochen nach der Kalbung (Harn- oder Milch)
Den gesamten Artikel lesen Sie im aktuellen LW 35/2008 ab Seite 36 oder Sie können ihn sich hier als pdf herunterladen.

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