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Phosphorausscheidungen von Milchkühen über Fütterung reduzieren

Weniger normales Rapsextraktionsschrot und mehr geschütztes

Durch eine Senkung des Phosphatgehalts in rapsextraktionsschrotreichen Futterrationen für Milchkühe lassen sich auch die Phosphorausscheidungen der Tiere im Sinne des Umweltschutzes deutlich verringern. Das ist das Ergebnis eines Fütterungsversuchs, den die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen im Auftrag der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) durchgeführt hat.

Klasse statt Masse: Herbstaufwüchse sichern

Schmutzarme Ernte und gutes Anwelken sind wichtig

Silagen aus Herbstaufwüchsen haben keinen besonders guten Ruf: ein geringer Futterwert und schlechte Hygiene machen den Einsatz in Milchviehrationen problematisch. Pauschal kann man das jedoch so nicht stehen lassen. Unter Beachtung der Besonderheiten bei der Herbstgrassilierung können sich die so erzeugten Silagen durchaus sehen lassen. Worauf bei der Gewinnung von Herbstsilagen geachtet werden sollte, erläutert Annette Jilg, LAZBW Aulendorf.

Erstkalbealter bei Jungrindern mithilfe von Sensoren senken

Automatisches Brunsterkennungssystem ist sinnvoll

Seit einigen Jahren werden verschiedene automatische Brunsterkennungssysteme in der Milchviehhaltung mit großem Erfolg eingesetzt, und es kommen immer noch neue auf den Markt. Diese Techniken haben eine Erkennungsrate von deutlich über 80 Prozent, in Kombination mit der Messung der Wiederkaudauer sogar von...

Der Paratuberkulose die Stirn bieten

Betriebe in Hessen und Rheinland-Pfalz werden unterstützt

Die Paratuberkulose ist eine nicht heilbare Erkrankung, die vornehmlich Wiederkäuer wie Rinder, Schafe, Ziegen und Wildwiederkäuer betrifft. Sie ist weltweit verbreitet. Bei dem Erreger der Krankheit handelt es sich um ein Bakterium mit dem Namen Mycobacterium avium subspecies paratuberculosis (MAP). MAP ist Auslöser einer chronischen Darmentzündung bei den betroffenen Tieren.

Bei Problemen im Kuhstall ans Tränkewasser denken

Qualität muss stimmen – hohe Wasseraufnahme an warmen Tage

Bei gehäuft auftretenden Krankheitsproblemen im Kuhstall wird oft in viele Richtungen untersucht. Was aber gerne übersehen wird, ist das Wichtigste Futtermittel von allen: das Tränkewasser. Hochleistungskühe brauchen im Sommer bis zu 170 Liter Wasser am Tag. Steht dieses Wasser nicht in guter Qualität zur Verfügung kann das zu vielfältigen Gesundheitsproblemen führen.

Auf die Verpackung kommt es an

Sorgfältige Abdeckung schützt wertvolle Silagen

Für eine hohe Silagequalität ist nach dem Walzen eine sofortige luftdichte Abdeckung zwingend notwendig. In der Kombination mit weiteren Faktoren wie Verdichtung, Gärdauer und Vorschub wirkt sich das rasche, sorgfältige Abdecken auch positiv auf die Entnahmephase aus: Es entsteht weniger Verderb, was geringere Futterverluste bedeutet und auch der Arbeitsaufwand bei Wind und Wetter wird reduziert.

Shredlage – was bringt eine variierende Häcksellänge?

Stufenweises Silierverfahren soll Lagerdichte verbessern

Die Frage der optimalen Häcksellänge von Maissilage, auch mit dem „Shredlage-Verfahren“, wurde in den letzten Jahren intensiv diskutiert. Wie sich die Verfütterung von Mais-Shredlage im Vergleich mit konventionell gehäckselter Maissilage und damit unterschiedliche Häcksellängen auf Futteraufnahme, Milchleistung, und physiologische Parameter auf Milchkühe auswirkt, stand dabei im Fokus einiger Untersuchungen.

Schwächere Preise und wenig Spielraum für eine Erholung

Marktvorschau für 2019: Stabilisierung der Preise ab Jahresmitte

Bei uneinheitlichen Entwicklungen an den Produktmärkten ging die Gesamtverwertung der Molkereien beim Rohstoff Milch zurück. Dies hatte im ersten Halbjahr 2019 Rücknahmen bei den Erzeugerpreisen zur Folge. Zur Jahresmitte zeichnet sich eine Stabilisierung beim Milchgeld ab, ein Anstieg ab Sommer wie in den Vorjahren ist aber wohl nicht zu erwarten. Andreas Gorn, Agrarmarkt Informations GmbH, berichtet.

Rekordanlieferung trotz Dürre

Rückblick auf 2018: Fett im Zwischenhoch, Eiweiß erholt

Der deutsche Milchmarkt konnte sich 2018, nach schwachem Start, in preislicher Hinsicht auf allen Marktstufen wieder erholen. Hierzu hat insbesondere der erneute zwischenzeitliche Hype beim Milchfett beigetragen. Im Sommer führten Dürre und Trockenheit zu Ertragseinbußen

Hohes Angebot belastet Preise für Bio-Milch

2018 wurden im Schnitt 49,22 Ct/kg ausgezahlt

Die Erzeuger von Bio-Milch mussten im vergangenen Jahr leichte Abschläge beim Milchgeld hinnehmen. Ursache war das stark gestiegene Rohstoffaufkommen, für das erst neue Absatzwege gefunden werden musste. Dr. Kerstin Keunecke, Agrarmarkt Informations GmbH, berichtet.

Milchpreise 2018 mit leichten Schwächen

Hessen und Rheinland-Pfalz: 35,48 Ct/kg für GVO-freie Milch

Die Milcherzeuger in Hessen und Rheinland-Pfalz mussten im Jahr 2018 leichte Einbußen hinnehmen. Die Preise für Molkereiprodukte sind auf deutlich reduziertem Niveau in das Jahr gestartet, das zog auch die Erzeugerpreise nach unten. Die Erholung in der zweiten Jahreshälfte reichte nicht aus, um die Verluste wettzumachen. Dr. Kerstin Keunecke, Agrarmarkt Informations GmbH, berichtet.

Abstockung als Betriebsentwicklung?

Mit weniger Kühen bei höherer Leistung mehr Einkommen erzielen

Viele Milcherzeuger stellen sich die Frage der zukünftigen Ausrichtung ihrer Betriebe. Ein weiterer Ausbau der Milcherzeugung ist aufgrund der knappen Ausstattung mit Produktionsfaktoren (Fläche, Kapital, Arbeit) oder aus baugenehmigungsrechtlicher Sicht in einigen Betrieben keine Option, aber es ist auch kein Ausstieg gewollt. Voraussetzung ist, dass auch zukünftig ein ausreichendes Einkommen erwirtschaftet wird, um den eigenen Lebensstandard zu sichern sowie allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.