Neue Vorgaben und damit mehr Kriterien für QM-Milch

Technopathien-Beurteilung und Antibiotikareduktion sind Themen

Bereits heute nähmen über 90 Prozent der deutschen Milchviehhalter am wirtschaftsgetragenen QM-Milch-System teil, die Tendenz sei weiter steigend, so der Verein weiter in seiner Pressemitteilung. Mit dem neuen QM-Milch-Standard setze die deutsche Milchwirtschaft ein Zeichen für noch mehr Sicherheit, Qualität und Tierwohl...

Vorzügliche Vererber für die aktuelle Wintersaison

Bullenempfehlung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz

Im Mittelpunkt stehen nationale und internationale Bullen mit guten Leistungswerten, positiven Inhaltsstoffen und überdurchschnittlichen Fitness- und Gesundheitszuchtwerten. Im Züchterknecht sind auch die Bullen vermerkt, die beim Mortellaro-Zuchtwert DD control positiv aufgefallen sind. Die Vererber sind ab DD Relativzuchtwert 107 mit DDc und...

Hitzestress für das Kalb schon vor der Geburt

Probleme beginnen in der Trächtigkeit

Die maßgebliche Größe zur Erforschung von Hitzestress ist der Temperatur-Luftfeuchte-Index THI (= Temperature Humiditiy Index). Der THI kombiniert in einer Formel die Wirkung von Temperatur und Luftfeuchte auf den Organismus, bei Hitzestress geht es nicht um die Temperatur allein. Hinzu kommt der...

Ergebnisse des bundesweiten Milchwirtschaftsjahres 2018/19

Durchwachsene Futterqualität macht sich bemerkbar

Unter anderem führte die Witterung zu einer indifferenten Veränderung der durchschnittlichen. In einigen Kontrollverbänden war die Milchleistung rückläufig, in anderen Regionen, wie zum Beispiel im Bereich des LKV Schleswig-Holstein, deutlich positiv. Unabhängig von der Rasse oder dem Standort gab die deutsche Milchkuh...

MLP: wichtiger Baustein für die Überwachung der Gesundheit

1 486 Betriebe halten in Hessen aktuell etwa 115 500 Kühe

Die Teilnahme an der Milchleistungsprüfung (MLP) bedeutet für Milchviehbetriebe mehr als nur die Erfassung der Milchmenge jeder einzelnen Kuh. Vielmehr stellen die im Rahmen der Milchkontrolle erfassten und ausgewerteten Daten die entscheidende Grundlage zur Überwachung der Gesundheit der Herde wie auch des Einzeltieres dar. Wie die Ergebnisse für das Jahr 2019 aussehen, erläutert Katja Mütze vom Hessischen Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht (HVL), Alsfeld.

Pustertaler Rind und Westerwälder Kuhhund gelten als gefährdet

Gefährdete Nutztierrassen – Zusammenarbeit erwünscht

Noch im letzten Jahrhundert ein vertrautes Bild: der Rinderhirt mit ein bis zwei Kuhhunden und der gemeinsam geführten Rinderherde. Die Rinder waren meist Vertreter der jeweils typischen Landrasse, die Hunde mittelgroße, braun-rötliche, mutige Hunde mit guten Hüteeigenschaften. Nachdem der Beruf des Rinderhirten nicht mehr benötigt wurde, war auch die Arbeit des Kuhhundes nicht mehr gefragt, womit der Typ hierzulande innerhalb weniger Jahre fast ausstarb.

Weniger Rückenschmerzen nach der Arbeit im Melkstand

Höhenverstellbare Böden erleichtern die Arbeit

Oft entscheiden ein paar Zentimeter darüber, ob die Arbeit im Melkstand das Muskel-Skelett-System belastet oder nicht. Verstellbare Böden ermöglichen es, die Arbeitshöhe individuell auf jeden Melker einzustellen. Über die Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen berichtet die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) im Folgenden.

Gute Melkroutine wichtig für hohe Melkleistung bei Kühen

Milchabgabe im richtigen Takt

Immer wieder gibt es unterschiedliche Auffassungen, wie viele Kühe man pro Stunde mit unterschiedlichen Melktechniken melken kann. Vielfach werden dabei Melkleistungen (Kühe/Std.) unterstellt, die in der Praxis nur zu erreichen sind, wenn wichtige Arbeiten wie zum Beispiel das Vormelken, Euterreinigen oder Dippen ungenügend oder gar nicht durchgeführt werden. Alfons Fübbeker von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen gibt einen Überblick.

Mehr Milch mit weniger Kälbern

Tagung Zukunft Milch in Alsfeld mit zukunftsweisenden Konzepten

Eine hohe Gesundheit bei guter Milchleistung und langer Nutzungsdauer sind wichtige Ziele für Milchviehhalter. Seine Herde gut zu kennen und den Gesundheitszustand regelmäßig zu kontrollieren, sind zentrale Elemente eines erfolgreichen Herdenmanagements. Darüber waren sich die Referenten der Fachtagung Zukunft Milch vergangenen Donnerstag in Alsfeld einig. Ansätze und Konzepte aus der Praxis, unter anderem zur Fütterung und Klauengesundheit wurden beleuchtet.

Horntragende Kühe im Laufstall – so geht es

Forschungsprojekt auf Öko-Milchviehbetrieben durchgeführt

Das Angebot an genetisch hornlosen Zuchtbullen nimmt sowohl quantitativ wie auch qualitativ zu. Für viele Landwirte ist deren Einsatz sowie die Umstellung der Milchkuhherde auf genetisch hornlose Tiere die Möglichkeit, das unbeliebte wie auch in der Kritik stehende Enthornen der Kälber zu vermeiden.

Mit Motivation und Konsequenz zum Erfolg

Kälbergesundheit war Thema des Rindergesundheitstages

Ein umfangreiches Programm hatte der Rindergesundheitstag des Innovationsteams Milch Hessen, der am vergangenen Samstag in Gießen stattfand, wieder zu bieten. Es ging um das Thema Kälbergesundheit, bei dem es offensichtlich Bedarf an Fachwissen in den Betrieben gibt – mehr als 130 Teilnehmer waren zu der Tagung gekommen. Auch dieses Mal wurden wieder viele praktische Tipps vermittelt. Sibylle Möcklinghoff-Wicke vom Innovationsteam Milch Hessen berichtet über die Tagung.

Nach der Ernte ist vor der Ernte

Grundfutterkosten im Blick haben, um Einsparpotenziale zu finden

Die Futterkosten stellen nach wie vor den größten Kostenblock innerhalb der Milchviehhaltung dar. Somit sind die Futterkosten gleichzeitig aber auch ein Schlüssel zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit im Bereich der Milchviehhaltung. Jährlich nach Abschluss der Grundfutterernte lohnt sich der Blick sowohl auf die Siloplatte als auch in die Buchführung. Dabei sind verschiedene Fragestellungen zu klären.