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Vor der Geburt noch mal ordentlich stärken

Besonders bei älteren Kühen auf ausreichend Futteraufnahme achten

Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass geringe Futter- beziehungsweise Trockenmasseaufnahmen von Milchkühen in den letzten Wochen und Tagen vor der Kalbung in der nachfolgenden Frühlaktation mit mehr Stoffwechselproblemen und auch klinischen Erkrankungen einhergehen.

Hohe Leistungen auch bei Weidehaltung möglich

Internationale Weidetagung in Kiel

Alle zwei Jahre treffen sich deutschsprachige Berater, Wissenschaftler und Landwirte zur internationalen Weidetagung. Die diesjährige Tagung fand im Raum Kiel in Schleswig-Holstein statt. Neben der Vorstellung neuester Projekte wurden Weidebetriebe in der Region besichtigt. Eine Auswahl des Programms stellt Angela Mögel vom LLH Griesheim vor.

Grassilage in diesem Jahr kann sich sehen lassen

Energiegehalt übertrifft langjähriges Mittel

Das Frühjahr 2018 war noch wärmer und sonniger als das Frühjahr 2017. Im Gegensatz zum sehr trockenen Frühjahr 2017 fielen im ganzen Land jedoch deutlich mehr Niederschläge, auch wenn das langjährige Mittel nicht erreicht wurde. Dr. Thomas Priesmann vom DLR Eifel stellt die Grassilageergebnisse für Rheinland-Pfalz vor.

Neuinfektionsrate in der Trockenperiode

Zitzenkanäle sind oft noch 3 Wochen nach Trockenstellen offen

Die Trockenstehphase ist für eine Milchkuh in vielerlei Hinsicht von entscheidender Bedeutung für einen guten Start in die neue Laktation. Neben der Regeneration des Eutergewebes und der Nährstoffnutzung für das Wachstum des Kalbes, ist sie auch für den Erhalt der Kolostrumqualität von Belang. Speziell im Hinblick auf die Eutergesundheit wird zudem eine Ausheilung bestehender Mastitiden und eine Vermeidung von Neuinfektionen angestrebt.

Kälberdurchfall: Den Darm bei Abwehrfunktionen unterstützen

Prävention beginnt mit der Geburt

Kälberdurchfall wird immer wieder zum Problem. Die dafür verantwortlichen Erreger lassen sich meist schnell finden, wenn Kotproben untersucht werden. Der Behandlungserfolg hängt davon ab, welche Erreger für den Durchfall verantwortlich sind und zu welchem Zeitpunkt nach Beginn behandelt wird. Viel besser wäre es, wenn es gar nicht erst zu diesen Erkrankungen käme. Das Schlagwort, das hierzu einfällt, ist Prävention – Vorbeuge. Was kann man außer stallhygienischen Maßnahmen noch unternehmen? Eine zentrale Funktion nimmt der Darm des Kalbes ein, in dem die Durchfallerkrankungen entstehen. Was kann man tun, um den Darm bei seinen Abwehrfunktionen zu unterstützen? Dies soll im Folgenden von Dr. Hans-Jürgen Kunz, Institut für Tierzucht und Tierhaltung, Universität Kiel, diskutiert werden.

Der Blick von außen setzt Ressourcen frei

Verbesserungspotenzial in älteren Ställen erkennen

Es muss nicht immer ein Neubau sein, denn auch in alten Stallgebäuden schlummert viel Potenzial. Häufig kann man im Altbau durch wenige bauliche Verbesserungen den Kuhkomfort deutlich erhöhen und damit die Gesundheit der Tiere und die Milchleistung verbessern. Wie können die Reserven gefunden und genutzt werden? Ulrike Kath-Petersen, VRS Steinburg, zeigt, wo man genauer hinschauen sollte und gibt Lösungsvorschläge.

Mit Sensoren Kühe überwachen

Kenngrößen zu Brunst, Besamung, Gesundheit und Kalbung

Die in großer Zahl in Milchviehbetrieben anfallenden Sensordaten müssen intelligent verdichtet werden, um dem Betriebsleiter eine Managementhilfe zu geben. Wo die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen sind, erklärt Prof. Steffen Hoy.

Das Beste aus den Maisbeständen herausholen

Beispiele für Rationen mit trockenheitsgeschädigtem Mais

Die Maisbestände fallen im LW-Gebiet je nach seit dem Frühjahr gefallener Niederschlagsmenge qualitativ unterschiedlich aus. Was beim Einsatz von trockenheitsgeschädigtem Mais in der Ration zu beachten ist, erläutert Prof. Katrin Mahlkow-Nerge, Fachhochschule Kiel.

Dem Futtermangel in der Milchviehhaltung trotzen

Mit knappen Futterreserven Rinder leistungsgerecht versorgen

Die Trockenheit im Frühjahr und Sommer dieses Jahres führt dazu, dass die Grobfutterreserven sowohl bei Gras- als auch bei Maissilage mindestens für die kommende Winterfütterungsperiode knapp werden. Wie kann man dem Futtermangel begegnen, welche Strategien sind möglich und sinnvoll? Thomas Bonsels, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen in Kassel, gibt Tipps zur Futterplanung.

Aussichten nach Zwischentief wieder optimistischer

Käse dürfte von einem festen Fettmarkt profitieren

Der Milchmarkt in Deutschland ist stark bereinigt ins Jahr 2018 gestartet. Die Produktpreise lagen dabei deutlich unter den Preisspitzen vom Herbst und zumeist auch unter dem Niveau des Vorjahres. Bei Butter und Schnittkäse, bei denen die Preise zuvor am stärksten gestiegen waren, erfolgten über den Jahreswechsel die deutlichsten Korrekturen nach unten. Dies wirkte sich dämpfend auf die Auszahlungsleistungen der Molkereien aus. Die Aussichten für den Milchmarkt erläutert Andreas Gorn, Agrarmarkt Informations GmbH, im Folgenden.

Milchmarkt 2017 fettgetrieben deutlich erholt

Milchfett verteuerte sich, Eiweißseite blieb schwach

Der Milchmarkt hat sich 2017 bei zunächst gedrosseltem Rohstoffaufkommen weiter erholt. Die Produktmärkte entwickelten sich dabei uneinheitlich. Während sich Milchfett extrem verteuerte, blieb die Eiweißseite schwach. Die steigenden Erzeugerpreise brachten die Milchproduktion wieder auf Wachstumskurs, was ab Herbst Preiskorrekturen zur Folge hatte. Andreas Gorn, Agrarmarkt Informations GmbH, berichtet über den Milchmarkt im vergangenen Jahr.

Rekordergebnis für Bio-Milch

Vorsprung gegenüber konventioneller Milch deutlich geschrumpft

Die Erzeugerpreise für ökologisch erzeugte Milch sind 2017 auf eine neues Allzeithoch gestiegen. Obwohl deutlich mehr Bio-Milch gemolken wurde, blieb der Markt weitgehend ausgeglichen. 2018 zeigt dagegen leichte Schwächen, wie Dr. Kerstin Keunecke, Agrarmarkt Informations GmbH, berichtet.