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Mit Sensoren Kühe überwachen

Kenngrößen zu Brunst, Besamung, Gesundheit und Kalbung

Die in großer Zahl in Milchviehbetrieben anfallenden Sensordaten müssen intelligent verdichtet werden, um dem Betriebsleiter eine Managementhilfe zu geben. Wo die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen sind, erklärt Prof. Steffen Hoy.

Das Beste aus den Maisbeständen herausholen

Beispiele für Rationen mit trockenheitsgeschädigtem Mais

Die Maisbestände fallen im LW-Gebiet je nach seit dem Frühjahr gefallener Niederschlagsmenge qualitativ unterschiedlich aus. Was beim Einsatz von trockenheitsgeschädigtem Mais in der Ration zu beachten ist, erläutert Prof. Katrin Mahlkow-Nerge, Fachhochschule Kiel.

Dem Futtermangel in der Milchviehhaltung trotzen

Mit knappen Futterreserven Rinder leistungsgerecht versorgen

Die Trockenheit im Frühjahr und Sommer dieses Jahres führt dazu, dass die Grobfutterreserven sowohl bei Gras- als auch bei Maissilage mindestens für die kommende Winterfütterungsperiode knapp werden. Wie kann man dem Futtermangel begegnen, welche Strategien sind möglich und sinnvoll? Thomas Bonsels, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen in Kassel, gibt Tipps zur Futterplanung.

Aussichten nach Zwischentief wieder optimistischer

Käse dürfte von einem festen Fettmarkt profitieren

Der Milchmarkt in Deutschland ist stark bereinigt ins Jahr 2018 gestartet. Die Produktpreise lagen dabei deutlich unter den Preisspitzen vom Herbst und zumeist auch unter dem Niveau des Vorjahres. Bei Butter und Schnittkäse, bei denen die Preise zuvor am stärksten gestiegen waren, erfolgten über den Jahreswechsel die deutlichsten Korrekturen nach unten. Dies wirkte sich dämpfend auf die Auszahlungsleistungen der Molkereien aus. Die Aussichten für den Milchmarkt erläutert Andreas Gorn, Agrarmarkt Informations GmbH, im Folgenden.

Milchmarkt 2017 fettgetrieben deutlich erholt

Milchfett verteuerte sich, Eiweißseite blieb schwach

Der Milchmarkt hat sich 2017 bei zunächst gedrosseltem Rohstoffaufkommen weiter erholt. Die Produktmärkte entwickelten sich dabei uneinheitlich. Während sich Milchfett extrem verteuerte, blieb die Eiweißseite schwach. Die steigenden Erzeugerpreise brachten die Milchproduktion wieder auf Wachstumskurs, was ab Herbst Preiskorrekturen zur Folge hatte. Andreas Gorn, Agrarmarkt Informations GmbH, berichtet über den Milchmarkt im vergangenen Jahr.

Rekordergebnis für Bio-Milch

Vorsprung gegenüber konventioneller Milch deutlich geschrumpft

Die Erzeugerpreise für ökologisch erzeugte Milch sind 2017 auf eine neues Allzeithoch gestiegen. Obwohl deutlich mehr Bio-Milch gemolken wurde, blieb der Markt weitgehend ausgeglichen. 2018 zeigt dagegen leichte Schwächen, wie Dr. Kerstin Keunecke, Agrarmarkt Informations GmbH, berichtet.

Milchpreise deutlich im Plus

Erzeuger in Hessen und RLP erhielten im Schnitt 34,67 Cent/kg

Das Jahr 2017 brachte den Milcherzeugern in Hessen und Rheinland-Pfalz wieder höhere Milchpreise. Die lang ersehnte Erholung des Marktes beruhte vornehmlich auf den anziehenden Preisen beim Milchfett. Die dadurch entstandene Spreizung zwischen den Verwertungen stellte für Hersteller von Frischprodukten eine Herausforderung dar. Dr. Kerstin Keunecke, Agrarmarkt Informations GmbH, berichtet.

Maissilage – die Stärke steckt im Korn

Kornzerkleinerung mit Schüttelbox oder Eimermethode prüfen

Wer kennt das nicht? – gelbe Stippen, das heißt unverdaute Maiskörner oder Maiskornbruchstücke im frisch abgesetzten Kot. Beim Kotauswaschen wird das Ausmaß dann häufig noch deutlicher, die Bruchstücke enthalten noch Anteile von Stärke. Da die Stärke der Maissilage aber genau deren Stärkegehalt ist, muss neben einer gut ausbalancierten Ration die Aufbereitung, vor allem der Maiskörner, optimiert werden. Wie die Kornzerkleinerung überprüft werden kann, erläutert Thomas Bonsels vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen.

Maissilage in Ballen silieren?

Alternative Silierverfahren im Überblick

In der Milchviehhaltung sind hygienisch hochwertige Grobfutter aus ernährungs-physiologischen Gesichtspunkten für eine nachhaltig hohe Futteraufnahme unverzichtbar. Fehler bei der Wahl des richtigen Silierzeitpunktes, der Silagebergung, beim Silieren und Abdecken als auch bei der späteren Bewirtschaftung der Siloanlagen führen zu Qualitäts- und Mengenverlusten. In diesem Zusammenhang werden auch Verfahren wie die Herstellung von Rund- oder Quaderballen für die Konservierung von Maissilage diskutiert. Thomas Bonsels, LLH Kassel, stellt die dazu vorliegenden Versuchsergebnisse vor und gibt Tipps für die bevorstehende Maissilageernte.

Fahrsiloanlagen sorgfältig planen

Viele Vorgaben zu beachten – wertvolles Siliergut schützen

Die Lagerung von Grundfutter in Silos kann sehr unterschiedlich erfolgen. Welche Maße für die Siloanlage sinnvoll sind, welcher Bodenbelag sich anbietet oder ob Wände in Frage kommen, sind wichtige Aspekte bei der Planung. Bedacht werden muss dabei auch der Futterbedarf des Tierbestandes, um einen ausreichenden Vorschub an den Silostöcken zu haben. Alfons Fübbeker, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, erläutert, worauf bei der Planung und beim Bau zu achten ist.

Trockensteherfütterung – ein Schlüssel zum Erfolg

Sehr unterschiedliche Futteraufnahmen in der Praxis

Für die Fütterung in der Trockenstehzeit gilt die gleiche Regel wie für die Versorgung der Kühe während der Laktation: stets dem tatsächlichen Bedarf der Tiere entsprechend. Aber wie hoch ist der Bedarf denn wirklich? Und wieviel Futter müssten die Trockensteher dafür aufnehmen? Merle Pahl und Prof. Katrin Mahlkow-Nerge, Fachhochschule Kiel, geben Antworten darauf.

Leistungsgruppen – sinnvoll oder überflüssig?

Verschiedene Phasen in der Laktation erfordern Anpassung

Die Diskussion, ob Leistungsgruppen in der Milchkuhhaltung sinnvoll sind oder nicht, ist immer präsent. Je nachdem, von welcher Seite aus das Thema angegangen wird, gibt es ein Für und Wider, das Thomas Bonsels vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen im Folgenden darstellt.