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Horntragende Kühe im Laufstall – so geht es

Forschungsprojekt auf Öko-Milchviehbetrieben durchgeführt

Das Angebot an genetisch hornlosen Zuchtbullen nimmt sowohl quantitativ wie auch qualitativ zu. Für viele Landwirte ist deren Einsatz sowie die Umstellung der Milchkuhherde auf genetisch hornlose Tiere die Möglichkeit, das unbeliebte wie auch in der Kritik stehende Enthornen der Kälber zu vermeiden.

Mit Motivation und Konsequenz zum Erfolg

Kälbergesundheit war Thema des Rindergesundheitstages

Ein umfangreiches Programm hatte der Rindergesundheitstag des Innovationsteams Milch Hessen, der am vergangenen Samstag in Gießen stattfand, wieder zu bieten. Es ging um das Thema Kälbergesundheit, bei dem es offensichtlich Bedarf an Fachwissen in den Betrieben gibt – mehr als 130 Teilnehmer waren zu der Tagung gekommen. Auch dieses Mal wurden wieder viele praktische Tipps vermittelt. Sibylle Möcklinghoff-Wicke vom Innovationsteam Milch Hessen berichtet über die Tagung.

Nach der Ernte ist vor der Ernte

Grundfutterkosten im Blick haben, um Einsparpotenziale zu finden

Die Futterkosten stellen nach wie vor den größten Kostenblock innerhalb der Milchviehhaltung dar. Somit sind die Futterkosten gleichzeitig aber auch ein Schlüssel zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit im Bereich der Milchviehhaltung. Jährlich nach Abschluss der Grundfutterernte lohnt sich der Blick sowohl auf die Siloplatte als auch in die Buchführung. Dabei sind verschiedene Fragestellungen zu klären.

Die richtige Wahl bei der Brunsterkennung treffen

Wie sicher erkennt der Bulle in der Box brünstige Kühe?

Die Brunsterkennung ist eine Voraussetzung zur Erzielung guter Besamungserfolge. Inwieweit die Anwesenheit eines Bullen in einer Bullenbox die Erkennungsrate verbessert, haben Prof. Steffen Hoy, Anna Lisa Urban und Christian Mies untersucht.

Die Vorteile eines frühen Erstkalbealters nutzen

Kälberaufzucht muss dafür störungsfrei verlaufen

Bei der Kälbergesundheit gibt es in vielen Betrieben Verbesserungspotenzial. Der nächste Rindergesundheitstag des Innovationsteams Milch Hessen wird sich deshalb intensiv mit dem Thema befassen. Am Samstag, dem 30. November findet dieser in Gießen statt. Sibylle Möcklinghoff-Wicke vom Innovationsteam Milch Hessen gibt vorab einen Überblick.

Futterknappheit – bei den Jungrindern sparen?

Strohfütterung beim Jungvieh als Alternative geprüft

In vielen Betrieben gehört der sorgenvolle Blick auf die Futtervorräte nach dem Dürrejahr 2018 zum Tagesgeschäft. Fehlende Niederschläge im aktuellen Jahr zwingen erneut zum strikten Haushalten mit den Reserven. Birgit Köppchen vom DLR Eifel geht der Frage nach, ob und ab welchem Alter die Strohfütterung beim Jungvieh als Alternative zu Gras- und Maissilage möglich ist.

Steuern statt nur kontrollieren

Produktion in Milchviehbetrieben strategisch überwachen

Die Produktionsprozesse in der Milchviehhaltung sind vielschichtig. Dabei ist es wichtig, sich nicht nur auf das Bauchgefühl zu verlassen. Das Gefühl, ob gut oder schlecht, muss sich auch mit der Erfassung und Auswertung von Produktionskennzahlen belegen lassen. Diese werden unter dem Begriff Controlling zusammengefasst

Ein Erreger mit vielen Gesichtern

Mykoplasmen sind unterschätzte Gegner im Rinderstall

Mykoplasmen sind besonders kleine Bakterien, die sich in vielerlei Hinsicht von ihren großen Verwandten unterscheiden. Während diese hochansteckenden Keime in der Schweinehaltung seit Jahren intensiv durch Impfungen bekämpft werden, ist ihre Bedeutung in der Milch- und Mastrinderhaltung in Europa nur wenigen bekannt.

Viel Energie, wenig Rohprotein

Wie Rationen mit Grassilage des ersten Schnittes 2019 gestalten?

Sehr gute Qualitäten und zufriedenstellende Erntemengen sind bezeichnend für den ersten Schnitt 2019 in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Schönwetterperiode an Ostern und die Futterknappheit aus dem Vorjahr zwangen manchen Betriebsleiter, über einen frühen ersten Schnitt nachzudenken. Der Kälteeinbruch in der Folgewoche machte diese Überlegungen zunichte.

Aktuelle Vererber für Herbst 2019

Bullenempfehlungen der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz

Nach jeder Zuchtwertschätzung beraten sich die Tierzuchtberater der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz (LWK), um eine neue Liste für die Bullenempfehlung zusammenzustellen. Diese Empfehlung enthält schwarzbunte und rotbunte Holstein-Bullen unterteilt in töchtergeprüfte, genomische und Hornlos-Vererber sowie Bullen mit besonders hochwertigem Exterieur und Fitnessmerkmalen.

Drei Kälber in fünf Jahren?

Nachhaltigkeit in der Milchviehhaltung war Thema einer Tagung

Weniger Verzehr von Fleisch und Milch, weniger Tierproduktion, weniger Importe von Futtermitteln – Öffentlichkeit und Politik scheinen sich einig, wie Landwirtschaft und Ernährung nachhaltiger werden sollen. Michael Schmitz, Prof. der Universität Gießen im Ruhestand, sagt das Gegenteil: „Überhöhte Produktionsstandards und Fleischverzicht sind nicht nachhaltig.“

Aufwind am Rindermarkt

Viele Käufer aus Belgien und Italien bei der Auktion in Fließem

In Fließem kam es am vergangenen Donnerstag zur letzten Zuchtvieh-Auktion des aktuellen Geschäftsjahres der Rinder-Union West. Passend dazu konnten die Auftriebszahlen gerade bei den Zuchtrindern nochmals gesteigert werden, was sich positiv auf die Nachfrage aus dem Ausland auswirkte.