Sie sind hier:  » Startseite » Rubriken » Tierhaltung » Rinder

Höhere Milchleistung trotz Dürrejahr

Leistung in Deutschland um 302 kg auf 8 843 kg Milch gestiegen

Spiegeln sich die Auswirkungen des Dürrejahrs 2018 in der Tiergesundheit und der Milchleistung der Kühe wider? Diese Frage kann ein Blick in den Jahresabschluss der Milchkontrolle im Prüfjahr 2017/2018 beantworten.

Hohes Nacherwärmungsrisiko bei Maissilage in diesem Jahr

Verschiedene Gegenmaßnahmen sind möglich

Dieses Jahr hat es in sich: Auf vielen Betrieben herrscht Futterknappheit und zudem werden die Silagen häufig auch noch warm und weisen Schimmelnester auf. Bei einer Temperaturerhöhung um 10 oC ist täglich von 0,1 MJ NEL/kg TM Energieverlusten auszugehen. Zudem sinkt die Futteraufnahme der Kühe und es ist mit negativen Auswirkungen auf die Tiergesundheit zu rechnen.

„Es zählen die kleinen Dinge“

Gießener Rindergesundheitstag zum Thema Controlling

„Was man von den Amerikanern lernen kann, ist eine hohe Konsistenz in der Beratung und der Kommunikation,“ so Peter Zieger vom Innovationsteam Hessen in seiner Einleitung zum 36. Gießener Rindergesundheitstag am vergangenen Wochenende in Gießen.

Gesunde Kälber sind Teamarbeit

Expertenrunde zur Kälbergesundheit auf der Eurotier

Die Kälberverluste sind in vielen Betrieben zu hoch. Häufig sind Durchfall- und Atemwegserkrankungen die Ursache. Der Milcherzeuger kann durch eine Reihe von Maßnahmen den Immunstatus seiner Kälber verbessern und dadurch das Krankheitsgeschehen eindämmen.

Mit Homöopathie die Heilung unterstützen

Anwendung bei Kälberhusten oder Problemen rund um die Geburt

Ein Einsteigerseminar zur Homöopathie beim Milchvieh veranstaltete kürzlich der Landesbetrieb Landwirtschaft (LLH) Hessen in Wächtersbach. Referentin war die Nutztierhomöopathin Karin Schoenen-Schragmann, die praxisnahe Anwendungsbeispiele erläuterte. Kornelia Schuler vom Öko-Team des LLH berichtet über die Veranstaltung.

Mortellaroscher Krankheit den Kampf ansagen

Haltungseinflüsse, Vorbeugung und Therapievorschläge

Die Rinderklaue erhält in ihrer „natürlichen“ Umgebung bei jedem Schritt einen gleichmäßigen Abrieb. Besonders die biomechanisch wichtige Kehlung wird herausgeschilfert und der Zwischenklauenbereich wird durch das Durchtreten von Gras und Boden gereinigt – es erfolgt sozusagen Klauenpflege und Klauenhygiene mit jedem Schritt.

Nach der Geburt nicht nur ans Kalb denken

Auch das Muttertier profitiert von sofortiger Versorgung

Jede Kalbung stellt eine entscheidende Klippe im Leben einer Kuh dar, die „umschifft“ werden will, wenn der Start in die neue Laktation gelingen soll. Nach einer guten Vorbereitung in der Trockenstehphase liegt der Schwerpunkt auf einem reibungslosen Verlauf von Kalbung und Nachgeburtsphase sowie der rechtzeitigen Erkennung möglicher Störungen.

Vor der Geburt noch mal ordentlich stärken

Besonders bei älteren Kühen auf ausreichend Futteraufnahme achten

Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass geringe Futter- beziehungsweise Trockenmasseaufnahmen von Milchkühen in den letzten Wochen und Tagen vor der Kalbung in der nachfolgenden Frühlaktation mit mehr Stoffwechselproblemen und auch klinischen Erkrankungen einhergehen.

Hohe Leistungen auch bei Weidehaltung möglich

Internationale Weidetagung in Kiel

Alle zwei Jahre treffen sich deutschsprachige Berater, Wissenschaftler und Landwirte zur internationalen Weidetagung. Die diesjährige Tagung fand im Raum Kiel in Schleswig-Holstein statt. Neben der Vorstellung neuester Projekte wurden Weidebetriebe in der Region besichtigt. Eine Auswahl des Programms stellt Angela Mögel vom LLH Griesheim vor.

Grassilage in diesem Jahr kann sich sehen lassen

Energiegehalt übertrifft langjähriges Mittel

Das Frühjahr 2018 war noch wärmer und sonniger als das Frühjahr 2017. Im Gegensatz zum sehr trockenen Frühjahr 2017 fielen im ganzen Land jedoch deutlich mehr Niederschläge, auch wenn das langjährige Mittel nicht erreicht wurde. Dr. Thomas Priesmann vom DLR Eifel stellt die Grassilageergebnisse für Rheinland-Pfalz vor.

Neuinfektionsrate in der Trockenperiode

Zitzenkanäle sind oft noch 3 Wochen nach Trockenstellen offen

Die Trockenstehphase ist für eine Milchkuh in vielerlei Hinsicht von entscheidender Bedeutung für einen guten Start in die neue Laktation. Neben der Regeneration des Eutergewebes und der Nährstoffnutzung für das Wachstum des Kalbes, ist sie auch für den Erhalt der Kolostrumqualität von Belang. Speziell im Hinblick auf die Eutergesundheit wird zudem eine Ausheilung bestehender Mastitiden und eine Vermeidung von Neuinfektionen angestrebt.

Kälberdurchfall: Den Darm bei Abwehrfunktionen unterstützen

Prävention beginnt mit der Geburt

Kälberdurchfall wird immer wieder zum Problem. Die dafür verantwortlichen Erreger lassen sich meist schnell finden, wenn Kotproben untersucht werden. Der Behandlungserfolg hängt davon ab, welche Erreger für den Durchfall verantwortlich sind und zu welchem Zeitpunkt nach Beginn behandelt wird. Viel besser wäre es, wenn es gar nicht erst zu diesen Erkrankungen käme. Das Schlagwort, das hierzu einfällt, ist Prävention – Vorbeuge. Was kann man außer stallhygienischen Maßnahmen noch unternehmen? Eine zentrale Funktion nimmt der Darm des Kalbes ein, in dem die Durchfallerkrankungen entstehen. Was kann man tun, um den Darm bei seinen Abwehrfunktionen zu unterstützen? Dies soll im Folgenden von Dr. Hans-Jürgen Kunz, Institut für Tierzucht und Tierhaltung, Universität Kiel, diskutiert werden.