Mehr Lebensqualität, aber auch höhere Kosten

Umstellung auf den Melkroboter mit Herausforderungen

„Der Roboter ist Belastung und Entlastung zugleich“, sagt Hans-Christoph Gill. Seit November 2016 übernimmt das automatische Melksystem auf dem Weidenhof bei Hans-Christoph und seiner Frau Annika Gill sowie Mutter Monika Gill in Bodenheim vor den Toren von Mainz das Melken der 220...

Kuhverhalten richtig deuten

Seminar der SVLFG zu sicherem Arbeiten mit Mutterkühen

„Wenn es beim Tierverhalten im Betrieb nicht so läuft, wie es soll, dann liegt es zu 99 Prozent nicht an den Rindern“, sagt Volker Dippel, Berater für Unfallprävention bei der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) in Kassel.

Shredlage in der Kuhfütterung – ohne Stroh?

Versuch am Landwirtschaftszentrum Eichhof

2015 wurde die für den im dritten und vierten Quartal vorgesehenen Fütterungsversuch benötigte Maissilage siliert. Dabei wurden je Schlag abwechselnd eine Reihe konventionell und eine Reihe Shredlage gehäckselt und in separaten Fahrsilos einsiliert. Die Häcksler wurden in Zusammenarbeit mit der Firma Claas...

Schweinestall wurde zum neuen Kälberdomizil

Schlauchbelüftung sorgt für frische Luft im Stall

Die Anforderungen an einen optimalen Kälberstall konnte der Kälberstall des Betriebes von Angela und Marco Sehn in Briedeler Heck im Hunsrück nur unzureichend erfüllen. Die Kälber waren in einer ehemaligen Maschinenhalle untergebracht, in der die Luftverhältnisse schwierig zu steuern waren, der Aufwand zum Entmisten war zu groß und der Stall wurde zu klein.

Betriebserfolg optimieren – Potenziale nutzen

Rindergesundheitstag fand an der Universität Gießen statt

Das Innovationsteam Milch Hessen veranstaltete am vergangenen Wochenende an der Universität Gießen seinen Rindergesundheitstag und ging diesmal auf Themen wie Milchvermarktung, Arbeitsfalle Landwirtschaft oder die wahren Kosten von Tierkrankheiten ein. Dr. Peter Zieger, Innovationsteam Milch Hessen, berichtet.

Silage-Signale bei Gras und Mais im Blick haben

Silo-Controlling ist wichtig, um die Silagequalität zu steuern

Top Silagequalität plus Futterwert ergibt eine hohe Milchleistung: Damit diese Gleichung aufgeht, müssen Fehlgärungen ausgeschlossen werden, da diese immer Verluste bedeuten, sei es an Energie, an den wertbestimmenden Inhaltsstoffen, hier vor allem Eiweißmenge beziehungsweise -qualität, oder an Trockenmasse. Ziel ist stets die Verfütterung einer hygienisch einwandfreien, kalten Silage.

Walzarbeit bei Grassilagen – worauf kommt es an?

Schichtweise und gleichmäßige Befüllung des Silos wichtig

Aus wirtschaftlicher Sicht ist es wichtig, möglichst viel Milch aus dem Grundfutter zu erzielen. Eine Grundvoraussetzung sind bestmöglich verdichtete Silagen, denn nur so kann die erforderliche optimale Silierung stattfinden. Alfons Fübbeker, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, berichtet, worauf bei der Walzarbeit geachtet werden muss.

Mehr Milch für mehr Kälbergesundheit

Magen-Darm-Erkrankungen bei intensiver Aufzucht seltener

Eine intensive Kälberaufzucht mit mindestens 10 l pro Tag wirkt sich positiv auf den Gesundheitsstatus aus. In den meisten Tränkeplänen für Kälber, die eine intensive Aufzucht mit einer Ad-libitum-Tränke empfehlen, steht die Tränke von 10 l Mischkolostrum beziehungsweise Vollmilch pro Tag in der Einzelhaltung.

Neuinfektionsraten in der Laktation senken

Eutergesundheitskennzahl 2: Veränderungen frühzeitig erkennen

Die Eutergesundheit von Kühen hat einen großen Einfluss auf die Milchqualität. Mit dem monatlichen Eutergesundheitsbericht stellen die Landeskontrollverbände in Hessen und Rheinland-Pfalz, der Hessische Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht und der Landeskontrollverband Rheinland-Pfalz-Saar, ihren MLP-Mitgliedsbetrieben entsprechende Informationen zur Verfügung. Besonders aufschlussreich sind die sechs Eutergesundheitskennzahlen.

Futteraufnahme in den letzten drei Tragewochen hoch halten

Positiver Einfluss auf die Milchleistung in der Frühlaktation

Bei Hochleistungskühen tritt nach der Abkalbung meist eine negative Energiebilanz (NEB) auf. Wenn die Trockensteher vor der Kalbung mehr Futter pro Tag aufnehmen, hat das Vorteile für die Frühlaktation. Kira Gieseke, Dr. Christian Koch und Prof. Steffen Hoy berichten über die Ergebnisse eines Praxisversuches.

Arbeitsorganisation stetig verbessern

Aufgaben strukturieren, schriftlich planen und kontrollieren

Die Arbeit gut zu organisieren und die Zeit konsequent zu nutzen – das sind die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Produktion auf zukunftsgerichteten Landwirtschaftsbetrieben. Wie die Arbeitsorganisation verbessert werden kann, dazu gibt Prof. Matthias Schick, Leiter der Tierhaltung und Milchwirtschaft des Ausbildungs- und Versuchsbetriebes Strickhof in der Schwei,z im folgenden Tipps.

Muttergebundene Aufzucht in Milchviehbetrieben?

Ad-libitum-Tränke ist eine geeignete Alternative

In letzter Zeit wird wieder häufiger über die muttergebundene Kälberaufzucht gesprochen. Dieser Begriff erweckt die Assoziation einer natürlichen Aufzucht, die den Bedürfnissen der Kälber am nächsten kommt. Vom Prinzip her ist das richtig, wenn die Kälber sich so verhalten können, wie es die Natur vorgesehen hat.