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Die Vorteile eines frühen Erstkalbealters nutzen

Kälberaufzucht muss dafür störungsfrei verlaufen

Bei der Kälbergesundheit gibt es in vielen Betrieben Verbesserungspotenzial. Der nächste Rindergesundheitstag des Innovationsteams Milch Hessen wird sich deshalb intensiv mit dem Thema befassen. Am Samstag, dem 30. November findet dieser in Gießen statt. Sibylle Möcklinghoff-Wicke vom Innovationsteam Milch Hessen gibt vorab einen Überblick.

Futterknappheit – bei den Jungrindern sparen?

Strohfütterung beim Jungvieh als Alternative geprüft

In vielen Betrieben gehört der sorgenvolle Blick auf die Futtervorräte nach dem Dürrejahr 2018 zum Tagesgeschäft. Fehlende Niederschläge im aktuellen Jahr zwingen erneut zum strikten Haushalten mit den Reserven. Birgit Köppchen vom DLR Eifel geht der Frage nach, ob und ab welchem Alter die Strohfütterung beim Jungvieh als Alternative zu Gras- und Maissilage möglich ist.

Mehr Arbeit und weniger Tierschutz

Freie Abferkelbuchten verursachen zusätzlichen Arbeitsaufwand

Über die hohen Ferkelverluste in Freilaufbuchten wurde bereits in LW-Ausgabe 34 berichtet. Es gibt aber weitere Nachteile: Die Ferkel erkranken häufiger und auch die Sauen sind öfter verletzt als in herkömmlichen Abferkelbuchten. Das nimmt auch Einfluss auf den Arbeitszeitbedarf. Prof. Steffen Hoy und Dr. Edina Hickl berichten darüber.

Forscher wollen Fleischprodukte ohne Ebergeruch produzieren

Enzymatischer Abbau von Ebergeruch-Substanzen

Mit einem innovativen Ansatz wollen Forscher den Ebergeruch bei der Herstellung von Wurstwaren vermeiden. Wie das federführende Max Rubner-Institut (MRI) am Dienstag vergangener Woche mitteilte, zielt das Anfang August begonnene Projekt „Enzymatischer Abbau von Ebergeruch-Substanzen während der Herstellung von Fleischprodukten“ darauf ab, eine Neutralisierung der Geruchskomponenten während der Brühwurstproduktion zu erreichen.

Bundesprogramm zum Schutz der Herde vor dem Wolf

Frist verlängert, ha-Grenze angehoben

Mit einer Änderung der Richtlinie des BMEL zur Förderung der Wanderschäfer für Maßnahmen zum Schutz der Herde vor dem Wolf wird einer weitergefassten Klientel jetzt die Möglichkeit eröffnet, von der Förderung Gebrauch zu machen. Die eingestellten Mittel für das Bundesprogramm von 1,05...

Herdenschutz: Förderung der laufenden Kosten für Wanderschäfer

Voraussetzungen können nur sehr wenige Schäfer erfüllen

In Ausgabe 33, Seite 27 des LW wurde über ein Programm des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Maßnahmen zum Schutz der Herde vor dem Wolf berichtet, für das über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bis zum 31. August Anträge gestellt werden können. Da es beim Hessischen Verband für Schafzucht und -haltung (HVSZH) dazu viele Nachfragen gab, informiert dieser im Folgenden kurz über die zu beachtenden Förderrichtlinien und nimmt dazu Stellung.

Weniger Arbeit und mehr Tierwohl

Automatisierungstechnik in Aufzucht- und Legehennenställen

Die Haltung schnabelungekürzter Legehennen stellt viele Betriebe vor Herausforderungen, denn die Managementanforderungen steigen. Um Federpicken vorzubeugen, werden den Tieren verschiedene Beschäftigungsmaterialien angeboten, was jedoch zusätzlichen Aufwand für den Tierhalter bedeutet. Um diesen zu reduzieren, können Arbeitsgänge automatisiert werden.

„Die Zeit ist lang, die Kosten sind hoch“

Praxisnahes Wissen über die Enten- und Gänsehaltung vermittelt

Fortbildungsseminare über Wassergeflügel sind eher selten und Experten, die sich mit der Thematik beschäftigen sind ebenfalls rar. Erstmalig veranstaltete der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) ein ganztägiges Seminar zum Thema „Enten und Gänse“. Teilnehmer waren Enten- und Gänsehalter mit Direktvermarktung aber auch interessierte Landwirte, die bisher noch kein Wassergeflügel halten.

Tiertransporte aus Hessen durch Russland bleiben verboten

Tierschutzrechtliche Verstöße auf Langstreckentransporten

Tiertransporte aus Hessen in bestimmte Drittländer und -regionen wie Süd-Ostrussland, Kasachstan und Usbekistan bleiben verboten. Auch Niedersachsen hat Rindertransporte in diese Regionen seit dem 6. September untersagt. Schleswig-Holstein zog vergangene Woche nach.

Grassilagen in diesem Jahr noch energiereicher als 2018

Rohproteingehalte sind jedoch so niedrig wie nie

Zu Beginn bis Mitte Mai beginnt gewöhnlich in den meisten Regionen von Rheinland-Pfalz die Ernte des ersten Schnittes, so auch 2019. Zwischen dem 3. und 15. Mai lagen die Tagesdurchschnittstemperaturen durchgängig unter 10°C, die Nachttemperaturen gingen bis auf minus 3°C zurück. Auch die Zahl der Sonnenstunden bewegte sich im einstelligen Bereich. Im gleichen Vorjahreszeitraum lagen die Temperaturen zwischen 13 und 18 °C, die Sonne schien fast jeden Tag mehr als 10 Stunden.

Langsam fressen ist gesünder

Was bringen Heunetze in der Pferdefütterung?

Wildlebende Pferde sind täglich zwölf und mehr Stunden mit der Futtersuche beschäftigt. In menschlicher Obhut sieht das oft ganz anders aus: Viele Pferde erhalten zu wenig und zu selten Heu. Auf der anderen Seite führt übermäßiger Heukonsum oft zu Übergewicht. Sogenannte „Slow Feeder“ können diese Probleme entschärfen. Sven und Peggy Morell erläutern, worauf es dabei ankommt.

Elopa souveräne Siegerstute auf der Landes-Kaltblutschau

Laurentiusmarkt in Usingen als schöner Rahmen

Vor zwei Jahren schon Gesamt-Reservesiegerin der Landesschau, meldete sich nun die rheinisch-deutsche Elopa eindrucksvoll zurück. Die inzwischen fünfjährige Orlando-Tochter aus der Elacata v. Echo von Dönitz (Züchter: Wolfgang Kragen, Schönteichen) gehört Michael und Christa Kunkel, Heigenbrücken, und ließ diesmal alle anderen Stuten hinter sich.

Kuhkomfort steht ganz oben

Tag der offenen Tür der Sonnenhof GbR in Greifenstein

Auf dem Bio-Milchviehbetrieb der Familien Müller und Tropp in Greifenstein-Holzhausen steht der Kuhkomfort und das Tierwohl an erster Stelle. 100 Kühe werden hier in einem Außenklimastall mit Laufhof gehalten. Die Sonnenhof GbR veranstaltet am 9. September einen Tag der offenen Tür und lädt alle Interessierten dazu herzlich ein.

Kühe lieben Laufhöfe vor allem bei kühleren Temperaturen

Beim Laufhof ist Tierwohl gegen Umweltschutz abzuwägen

In Tierwohldiskussionen zeigt sich immer wieder, dass die Bevölkerung gerne Kühe auf der Weide sehen will. Ob die Kuh das auch immer unbedingt möchte, ist damit noch nicht beantwortet. Es gibt eine Vielzahl von Betrieben, die aufgrund ihrer örtlichen Gegebenheiten nicht in der Lage sind, Kühen Weidegang zu ermöglichen.

Verhaltene Nachfrage aus der Region

Zügiger Marktverlauf bei der Zuchtviehauktion in Alsfeld

Bei insgesamt marktkonformer Qualität der Holsteinfärsen entwickelte sich bei der Zuchtviehauktion vergangene Woche in Alsfeld ein zügiger Marktverlauf bei Steigpreisen zwischen 1 400 und 1 800 Euro. Der Durchbruch Richtung 2 000 Euro und mehr gelang nicht, da sich die potenziellen Kunden für Spitzenfärsen, in der Regel aus der heimischen Region kommend, auffällig zurückhielten.

Qualitäten heterogen bei der Zuchtviehauktion

Hornlose Bullen waren in Alsfeld gefrag

Hornlosigkeit war gefragt bei den Bullen auf der Zuchtviehauktion vergangene Woche in Alsfeld. Den Spitzenpreis erzielte der einzige, reinerbig rotbunte Bulle (Mission P) des Betriebes Ritter, Schöneberg, für einen Zuchtbetrieb im Main-Kinzig-Kreis.