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Maissilage in Ballen silieren?

Alternative Silierverfahren im Überblick

In der Milchviehhaltung sind hygienisch hochwertige Grobfutter aus ernährungs-physiologischen Gesichtspunkten für eine nachhaltig hohe Futteraufnahme unverzichtbar. Fehler bei der Wahl des richtigen Silierzeitpunktes, der Silagebergung, beim Silieren und Abdecken als auch bei der späteren Bewirtschaftung der Siloanlagen führen zu Qualitäts- und Mengenverlusten. In diesem Zusammenhang werden auch Verfahren wie die Herstellung von Rund- oder Quaderballen für die Konservierung von Maissilage diskutiert. Thomas Bonsels, LLH Kassel, stellt die dazu vorliegenden Versuchsergebnisse vor und gibt Tipps für die bevorstehende Maissilageernte.

Fahrsiloanlagen sorgfältig planen

Viele Vorgaben zu beachten – wertvolles Siliergut schützen

Die Lagerung von Grundfutter in Silos kann sehr unterschiedlich erfolgen. Welche Maße für die Siloanlage sinnvoll sind, welcher Bodenbelag sich anbietet oder ob Wände in Frage kommen, sind wichtige Aspekte bei der Planung. Bedacht werden muss dabei auch der Futterbedarf des Tierbestandes, um einen ausreichenden Vorschub an den Silostöcken zu haben. Alfons Fübbeker, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, erläutert, worauf bei der Planung und beim Bau zu achten ist.

Richtig besamen – aber wie?

Besamungsmonitoring deckt Probleme auf

In einigen sauenhaltenden Betrieben gibt es noch Reserven zur Verbesserung der Fruchtbarkeitsleistung. Steffen Gümbel und Prof. Steffen Hoy, Universität Gießen, haben in einem solchen die Durchführung der Besamungen überprüft und einen Leistungssprung nach der Umsetzung ihrer Vorschläge zur Optimierung der künstlichen Besamung erreicht.

Nottöten von Saugferkeln: CO2-Box ist gute Alternative

Verfahren am LVZ Futterkamp im Praxiseinsatz getestet

Am Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp (LVZ) in Schleswig-Holstein wird für das Nottöten von Saugferkeln schon seit längerem mit einer CO2-Box gearbeitet. Hierbei brauchen die Ferkel nicht entblutet zu werden. Über die Erfahrungen berichtet Dr. Onno Burfeind von der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein.

Wurmbefall – ein ständiger Begleiter von Schaf und Ziege

Für ein gutes Weidemanagement sorgen

Würmer gehören zu den Endoparasiten. Man unterscheidet zwischen Plattwürmern (Leberegel), Bandwürmern (Moniezia) und Rundwürmern (Magen-Darm-Strongyliden, Lungenwürmer), wobei die Magen-Darm-Würmer für die Schaf- und Ziegenhaltung von besonderer Bedeutung sind. Sie stellen ein häufiges Gesundheitsproblem dar und verursachen erhebliche wirtschaftliche Verluste in Betrieben mit Haltungen von kleinen Wiederkäuern. Elke Herborn vom Tiergesundheitsdienst am Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz in Koblenz, erläutert die wichtigsten Würmer bei Schaf und Ziege und deren Bekämpfung.

Mutterschafe bei der Geburt unterstützen

Im Notfall sollte eine Lagekorrektur vorgenommen werden

Die meisten Schafe bringen ihre Lämmer ohne Hilfe durch den Menschen auf die Welt. Kommt es aber zu Komplikationen, ist eine sachgerechte Geburtshilfe gefragt. Bei einem Lehrgang an der Lehr- und Versuchsanstalt Neumühle des DLR Westpfalz bekamen die Teilnehmer nicht nur viel theoretisches Wissen an die Hand, sondern konnten in praktischen Übungen am Phantom die richtige Hilfestellung üben.

Geflügelpest-Ampel ermöglicht Biosicherheits-Check

Eigenkontrollsystem für Betriebsleiter vorgestellt

Geflügelhalter haben ab sofort die Möglichkeit, mit einem kostenfreien Online-Tool ihre betrieblichen Biosicherheitsmaßnahmen gegen die Geflügelpest zu überprüfen. Dies geht mit der sogenannten Geflügelpest-Risikoampel, die nach Angaben des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) am Dienstag vergangener Woche bei einer Fachveranstaltung gemeinsam mit der Universität Vechta, dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverband (NGW) und der Fachgesellschaft Geflügel der QS Qualität und Sicherheit GmbH vorgestellt wurde.

Geflügelwirtschaft pocht auf mehr Unterstützung

Finanzieller Ausgleich für Tierwohlmaßnahmen gefordert

Mit einem eindringlichen Appell hat die deutsche Geflügelwirtschaft die Unterstützung der Politik bei der Finanzierung tierwohlfördernder Maßnahmen eingefordert. „Ohne Bauernwohl kein Tierwohl“, stellte der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), Friedrich-Otto Ripke, beim „Politischen Frühstück“ der Geflügelwirtschaft mit 20 Agrarpolitikern am Mittwoch vergangener Woche in Berlin klar.

Checklisten für Rinder-, Schaf- und Ziegenhalter

Hilfsmittel für betriebliche Eigenkontrollen erarbeitet

Tierhalter sind laut Tierschutzgesetz zu betrieblichen Eigenkontrollen verpflichtet. Der Runde Tisch Tierwohl Hessen hat zu diesem Zweck Checklisten für Rinder- sowie Schaf- und Ziegenhalter erstellt.

Konflikte ums Land durch Kompromisse entschärfen

Martina Klärle über die Aufgaben und das Selbstverständnis der HLG

Die Hessische Landgesellschaft mbH (HLG) feiert in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen und beruft sich dabei auf ihre Vorgängerorganisationen, die gemeinnützigen Siedlungsgesellschaften. Heute ist die HLG vor allem mit dem Flächenmanagement für das Land und für die Kommunen befasst.

Pferdeausläufe ganzjährig matschfrei halten

Verletzungen werden vermieden und Arbeitswirtschaft verbessert

Land unter – das Problem besteht in regenreichen Jahreszeiten in vielen Pferdeställen. Wenn Gummistiefel nach einigen Regentagen im Morast stecken bleiben, Mistkarren nicht mehr weiterkommen und Pferde unter Mauke und Strahlfäule leiden, ist es höchste Zeit, grundsätzlich etwas zu unternehmen. Gisela Ehret erläutert, wie man Ausläufe matschfrei bekommt.

24 Stunden Bewegung für Pferde im Aktivstall Beck

Computergesteuerte Funktionsbereiche motivieren zur Bewegung

Der Aktivstall von Irmgard und Hannah Beck erstreckt sich über etwa 1,3 Hektar und bietet 50 Pferden genügend Platz. Der Gedanke eines Aktivstalls ist, dass sich die Pferde durch die möglichst weit voneinander entfernten Funktionsbereiche wie Liegebereich, Tränke, Kraftfutterstation und Heustation vermehrt bewegen. Dies wirkt sich positiv auf die Gelenke, die Sehnen und das Allgemeinbefinden der Pferde aus. Der Aktivstall wird als eine der artgerechtesten Haltungsformen für Pferde angesehen.

Kühe lieben Laufhöfe vor allem bei kühleren Temperaturen

Beim Laufhof ist Tierwohl gegen Umweltschutz abzuwägen

In Tierwohldiskussionen zeigt sich immer wieder, dass die Bevölkerung gerne Kühe auf der Weide sehen will. Ob die Kuh das auch immer unbedingt möchte, ist damit noch nicht beantwortet. Es gibt eine Vielzahl von Betrieben, die aufgrund ihrer örtlichen Gegebenheiten nicht in der Lage sind, Kühen Weidegang zu ermöglichen.

Augen auf beim Stallbau

Was ist bei einem Stall für Milchkühe im Vorfeld zu bedenken?

Bei der Planung eines neuen Milchviehstalls sind viele Aspekte und Anforderungen zu berücksichtigen. Dazu gehören unter anderem die Stallgröße, die Stallausführung oder die Anbindung an bisherige Stallungen beziehungsweise an den bisherigen Melkbereich.

Top Qualität zu fairen Preisen

Bullenauktion im thüringischen Laasdorf

Bei schönem Frühlingswetter lud die Qnetics GmbH am Standort Laasdorf kürzlich zur zweiten Zuchtbullenauktion dieses Jahres. Zum Auftrieb kamen 22 stationsgeprüfte Bullen der Rassen Fleckvieh-Simmental, Charolais, Limousin sowie ein hornloser Salersbulle. Ergänzt wurde das Auktionslot von fünf führigen feldgeprüften Bullen. Als besonderes Schmankerl wurden vier ausgesuchte weibliche Tiere der Rasse Fleckvieh-Simmental zum Verkauf angeboten.

Silagewetter beeinflusste Besuch der Zuchtviehauktion

Auktion in Alsfeld dieses Mal mit May-Style-Kollektion

Obwohl das gute Silagewetter den Besuch der Zuchtviehauktion vergangene Woche in Alsfeld beeinträchtigte, gestaltete sich der Auktionsverlauf dennoch zügig.