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Kälberdurchfall: Den Darm bei Abwehrfunktionen unterstützen

Prävention beginnt mit der Geburt

Kälberdurchfall wird immer wieder zum Problem. Die dafür verantwortlichen Erreger lassen sich meist schnell finden, wenn Kotproben untersucht werden. Der Behandlungserfolg hängt davon ab, welche Erreger für den Durchfall verantwortlich sind und zu welchem Zeitpunkt nach Beginn behandelt wird. Viel besser wäre es, wenn es gar nicht erst zu diesen Erkrankungen käme. Das Schlagwort, das hierzu einfällt, ist Prävention – Vorbeuge. Was kann man außer stallhygienischen Maßnahmen noch unternehmen? Eine zentrale Funktion nimmt der Darm des Kalbes ein, in dem die Durchfallerkrankungen entstehen. Was kann man tun, um den Darm bei seinen Abwehrfunktionen zu unterstützen? Dies soll im Folgenden von Dr. Hans-Jürgen Kunz, Institut für Tierzucht und Tierhaltung, Universität Kiel, diskutiert werden.

Der Blick von außen setzt Ressourcen frei

Verbesserungspotenzial in älteren Ställen erkennen

Es muss nicht immer ein Neubau sein, denn auch in alten Stallgebäuden schlummert viel Potenzial. Häufig kann man im Altbau durch wenige bauliche Verbesserungen den Kuhkomfort deutlich erhöhen und damit die Gesundheit der Tiere und die Milchleistung verbessern. Wie können die Reserven gefunden und genutzt werden? Ulrike Kath-Petersen, VRS Steinburg, zeigt, wo man genauer hinschauen sollte und gibt Lösungsvorschläge.

Lebendmasseentwicklung der tragenden Sauen kontrollieren

Zuchtsauen sollten über 30 bis 35 kg Körperfett verfügen

In der Sauenhaltung stellen Tierwägungen eine empfehlenswerte Maßnahme des Herdenmanagements dar. Der Massezuwachs der graviden Muttertiere beeinflusst maßgeblich deren Futteraufnahme in der Säugezeit, die laktationsbedingten Konditionsverluste und nachfolgenden Leistungen. Besonderes Augenmerk verdienen dabei die Sauen der Wurfnummern 1 und 2, wie Johannes Hilgers, Schweinevermarktung Rheinland (SVR), Sonsbeck, und Prof. Uwe Hühn, Wölfershausen, erläutern.

Komfortliegefläche oder Liegekomfort?

Annahme der Liegefläche hängt von Struktur und Temperatur ab

Komfortliegeflächen in der Schweinehaltung stehen ganz oben auf der Wunschliste der Tierschützer und sind deshalb unter anderem Bestandteil der investiven Förderung. Die Umsetzung der Vorgaben in sinnvolle Haltungskonzepte ist aber eine große Herausforderung, wie Dr. Eckhard Meyer, LfULG, Köllitsch, im Folgenden ausführt.

Milchziege auf der Überholspur – Milchhygiene nicht vergessen

Rohmilch zweimal im Monat auf Gesamtkeimzahl untersuchen

In den letzten Jahren erfreuen sich Milchziegen immer größerer Beliebtheit. Während die Anzahl an schafmilchproduzierenden Betrieben nahezu gleich bleibt, steigt die Anzahl an Betrieben mit Milchziegen in Hessen stetig. Oft werden nur einige wenige Tiere für den Eigenbedarf gehalten und gemolken, daneben kommen aber auch Betriebe mit mehreren hundert Ziegen vor. Die Neu-Ziegenhalter sind zum Teil Quereinsteiger mit wenig landwirtschaftlichem Hintergrund, aber auch Umsteiger, die nach Aufgabe der Milchkuhhaltung nun Ziegen melken. Ein großer Teil sind langjährige Ziegenhalter, die jetzt auf Milchziegen umgestiegen sind und sich so auch erstmalig mit allen Problemen rund um das Melken und die Verarbeitung auseinandersetzen. Dr. Irene Noll, Milchtierärztin des RP Gießen, zeigt im Folgenden auf, worauf geachtet werden muss.

Wurmbefall – ein ständiger Begleiter von Schaf und Ziege

Für ein gutes Weidemanagement sorgen

Würmer gehören zu den Endoparasiten. Man unterscheidet zwischen Plattwürmern (Leberegel), Bandwürmern (Moniezia) und Rundwürmern (Magen-Darm-Strongyliden, Lungenwürmer), wobei die Magen-Darm-Würmer für die Schaf- und Ziegenhaltung von besonderer Bedeutung sind. Sie stellen ein häufiges Gesundheitsproblem dar und verursachen erhebliche wirtschaftliche Verluste in Betrieben mit Haltungen von kleinen Wiederkäuern. Elke Herborn vom Tiergesundheitsdienst am Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz in Koblenz, erläutert die wichtigsten Würmer bei Schaf und Ziege und deren Bekämpfung.

Hühner mobil machen

Wirtschaftlichkeit muss bei Mobilstallhaltung stimmen

In den letzten Jahren erfreuten sich mobile Hühnerställe einer immer größeren Beliebtheit, da sie sich relativ leicht als zusätzliches Standbein im Betrieb etablieren lassen. Insbesondere Öko-Betrieben kommt das Konzept der Mobilställe entgegen, da sich damit die Anforderungen des ökologischen Landbaus sehr gut umsetzen lassen. Neben dem Stall an sich und seiner Ausstattung (siehe LW-Ausgabe 31) gibt es eine ganze Reihe weiterer Aspekte zu beachten, die Christian Cypzirsch vom DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück im Folgenden erläutert.

Hühner mobil machen

Wie gelingt der Einstieg in die Mobilstallhaltung?

In den vergangenen Jahren erfreuten sich mobile Hühnerställe einer großen Beliebtheit, da sie sich relativ leicht als zusätzliches Standbein im Betrieb etablieren lassen. Insbesondere Öko-Betrieben kommt das Konzept entgegen, da sich damit die Anforderungen des ökologischen Landbaus gut umsetzen lassen. Doch allein mit einem Hühnermobil samt „Besatzung“ ist es nicht getan. Welche Überlegungen im Vorfeld angestellt werden sollten in Bezug auf den Stall selbst und die Ausstattung, erläutert Christian Cypzirsch, DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück.

Checklisten für Rinder-, Schaf- und Ziegenhalter

Hilfsmittel für betriebliche Eigenkontrollen erarbeitet

Tierhalter sind laut Tierschutzgesetz zu betrieblichen Eigenkontrollen verpflichtet. Der Runde Tisch Tierwohl Hessen hat zu diesem Zweck Checklisten für Rinder- sowie Schaf- und Ziegenhalter erstellt.

Konflikte ums Land durch Kompromisse entschärfen

Martina Klärle über die Aufgaben und das Selbstverständnis der HLG

Die Hessische Landgesellschaft mbH (HLG) feiert in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen und beruft sich dabei auf ihre Vorgängerorganisationen, die gemeinnützigen Siedlungsgesellschaften. Heute ist die HLG vor allem mit dem Flächenmanagement für das Land und für die Kommunen befasst.

Pferdeausläufe ganzjährig matschfrei halten

Verletzungen werden vermieden und Arbeitswirtschaft verbessert

Land unter – das Problem besteht in regenreichen Jahreszeiten in vielen Pferdeställen. Wenn Gummistiefel nach einigen Regentagen im Morast stecken bleiben, Mistkarren nicht mehr weiterkommen und Pferde unter Mauke und Strahlfäule leiden, ist es höchste Zeit, grundsätzlich etwas zu unternehmen. Gisela Ehret erläutert, wie man Ausläufe matschfrei bekommt.

24 Stunden Bewegung für Pferde im Aktivstall Beck

Computergesteuerte Funktionsbereiche motivieren zur Bewegung

Der Aktivstall von Irmgard und Hannah Beck erstreckt sich über etwa 1,3 Hektar und bietet 50 Pferden genügend Platz. Der Gedanke eines Aktivstalls ist, dass sich die Pferde durch die möglichst weit voneinander entfernten Funktionsbereiche wie Liegebereich, Tränke, Kraftfutterstation und Heustation vermehrt bewegen. Dies wirkt sich positiv auf die Gelenke, die Sehnen und das Allgemeinbefinden der Pferde aus. Der Aktivstall wird als eine der artgerechtesten Haltungsformen für Pferde angesehen.

Kuhkomfort steht ganz oben

Tag der offenen Tür der Sonnenhof GbR in Greifenstein

Auf dem Bio-Milchviehbetrieb der Familien Müller und Tropp in Greifenstein-Holzhausen steht der Kuhkomfort und das Tierwohl an erster Stelle. 100 Kühe werden hier in einem Außenklimastall mit Laufhof gehalten. Die Sonnenhof GbR veranstaltet am 9. September einen Tag der offenen Tür und lädt alle Interessierten dazu herzlich ein.

Kühe lieben Laufhöfe vor allem bei kühleren Temperaturen

Beim Laufhof ist Tierwohl gegen Umweltschutz abzuwägen

In Tierwohldiskussionen zeigt sich immer wieder, dass die Bevölkerung gerne Kühe auf der Weide sehen will. Ob die Kuh das auch immer unbedingt möchte, ist damit noch nicht beantwortet. Es gibt eine Vielzahl von Betrieben, die aufgrund ihrer örtlichen Gegebenheiten nicht in der Lage sind, Kühen Weidegang zu ermöglichen.

Flotte Auktion in Fließem

Alle aufgetriebenen Rinder wurden verkauft

Erfreulich gut war die Nachfrage nach abgekalbten Holsteinfärsen auf der Zuchtviehversteigerung der Rinder-Union West am vergangenen Donnerstag in Fließem. Mit einem Plus von 200 Euro konnten alle Rinder zugeschlagen werden. Auf Deckbullen wurde sehr gezielt geboten. Zuchtkälber fanden einen zügigen Absatz.

Konstant gute Nachfrage und Qualität

Alle Holsteinfärsen wurden zugeschlagen bei Auktion in Alsfeld

Gut besucht war die Zuchtviehauktion Mittwoch vergangener Woche in Alsfeld. Kaufaufträge aus dem In- und Ausland sowie heimische Kunden sorgten für ein flottes Auktionsgeschehen bei insgesamt durchschnittlicher Qualität.