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Färsen intensiv aufziehen

Einfluss der Zunahmen auf die Leistung in der ersten Laktation

Die Jungrinderaufzucht verursacht hohe Kosten, die von Betriebsleitern oft unterschätzt werden. Durchschnittlich sind etwa 1 900 Euro je Färse zu veranschlagen, bis diese das erste Mal abkalbt. Die Spanne bewegt sich zwischen 1 555 Euro bei den 25 Prozent erfolgreicheren Betrieben und 2 344 Euro bei den 25 Prozent weniger erfolgreichen Betrieben.

Die Milchkontrolle bietet elf Gesundheits-Checks im Jahr

1 586 Betriebe halten in Hessen aktuell etwa 118 800 Kühe

Die Teilnahme an der Milchleistungsprüfung bedeutet für Milchviehbetriebe viel mehr als nur die Erfassung der Milchmenge. Vielmehr stellen die im Rahmen der Milchkontrolle ausgewerteten Daten die entscheidende Grundlage zur Überwachung der Gesundheit der Herde wie auch des Einzeltieres dar.

Optimale Nutzungsdauer liegt bei sechs bis sieben Würfen

Jungsauenanteil in der Herde sollte nicht zu hoch sein

Sauenhalter müssen sich produktionstechnisch klug aufstellen und kostenoptimiert arbeiten. Ein interessanter, bisher weniger beachteter Baustein ist die Nutzungsdauer von Sauen. Dabei geht es um den Zeitraum zwischen der Erstbelegung einer Jungsau und ihrem Ausscheiden aus der Herde. Schaut man als Berater in die Sauenplaner der Betriebe wird sehr deutlich, dass es große betriebsindividuelle Unterschiede gibt.

Wichtige Stichtage für Schweinehalter

Meldungen in HIT- und Arzneimitteldatenbank nicht vergessen

Nach dem Jahreswechsel dürfen die Betriebe mit Schweinehaltung wichtige Stichtage nicht verpassen. Darauf hat die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) kürzlich aufmerksam gemacht.

Milchziege auf der Überholspur – Milchhygiene nicht vergessen

Rohmilch zweimal im Monat auf Gesamtkeimzahl untersuchen

In den letzten Jahren erfreuen sich Milchziegen immer größerer Beliebtheit. Während die Anzahl an schafmilchproduzierenden Betrieben nahezu gleich bleibt, steigt die Anzahl an Betrieben mit Milchziegen in Hessen stetig. Oft werden nur einige wenige Tiere für den Eigenbedarf gehalten und gemolken, daneben kommen aber auch Betriebe mit mehreren hundert Ziegen vor. Die Neu-Ziegenhalter sind zum Teil Quereinsteiger mit wenig landwirtschaftlichem Hintergrund, aber auch Umsteiger, die nach Aufgabe der Milchkuhhaltung nun Ziegen melken. Ein großer Teil sind langjährige Ziegenhalter, die jetzt auf Milchziegen umgestiegen sind und sich so auch erstmalig mit allen Problemen rund um das Melken und die Verarbeitung auseinandersetzen. Dr. Irene Noll, Milchtierärztin des RP Gießen, zeigt im Folgenden auf, worauf geachtet werden muss.

Wurmbefall – ein ständiger Begleiter von Schaf und Ziege

Für ein gutes Weidemanagement sorgen

Würmer gehören zu den Endoparasiten. Man unterscheidet zwischen Plattwürmern (Leberegel), Bandwürmern (Moniezia) und Rundwürmern (Magen-Darm-Strongyliden, Lungenwürmer), wobei die Magen-Darm-Würmer für die Schaf- und Ziegenhaltung von besonderer Bedeutung sind. Sie stellen ein häufiges Gesundheitsproblem dar und verursachen erhebliche wirtschaftliche Verluste in Betrieben mit Haltungen von kleinen Wiederkäuern. Elke Herborn vom Tiergesundheitsdienst am Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz in Koblenz, erläutert die wichtigsten Würmer bei Schaf und Ziege und deren Bekämpfung.

Mykoplasmen können hohe Verluste verursachen

Einbruch der Legeleistung und Eischalendeformationen möglich

Erkrankungen der Atemwege und der Gelenke stellen in der Geflügelhaltung eine immer wiederkehrende Problematik dar, die zu hohen wirtschaftlichen Schäden führen kann. Atemwegserkrankungen können dabei sowohl von Viren, Pilzen als auch Bakterien ausgelöst werden, während Gelenkerkrankungen in der Regel von Viren oder Bakterien ausgelöst werden.

Infos zum Federpicken auf einen Blick

Poster und Stallkarten verfügbar

In Legehennenbeständen kommt es immer wieder zum Federpicken oder Kannibalismus. Die Beraterinnen für Geflügelhaltung Dr. Christiane Keppler und Inga Garrelfs vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen haben mit Unterstützung des Runden Tisches Tierwohl zu dem Thema nützliches Infomaterial entwickelt, das direkt im Stall verwendet...

Transport von Sektionstieren für Tierhalter kostenlos

Ab Januar übernimmt die Hessische Tierseuchenkasse die Kosten

Krankheiten beim Nutztier senken den wirtschaftlichen Ertrag erheblich. Bei seuchenartigem Auftreten ist es besonders wichtig, die Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen, damit sie sich weder im Bestand noch in der Region ausbreiten kann. Um die Ursachen von Erkrankungen aufzuspüren und zeitnah Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, kann es notwendig sein, eine Sektion des Tieres vorzunehmen.

Blauzungenkrankheit in Baden-Württemberg

Südhessen und südliches Rheinland-Pfalz im Sperrgebiet

In Ottersweier, Landkreis Raststatt in Baden-Württemberg, wurde am 13. Dezember in einem Rinderbestand nach einer routinemäßig durchgeführten Untersuchung die Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) amtlich festgestellt. Damit wurde seit 2009 erstmals wieder das Blauzungenvirus in Deutschland nachgewiesen. Auch Betriebe in Rheinland-Pfalz und Hessen liegen im Sperrgebiet.

Pferdeausläufe ganzjährig matschfrei halten

Verletzungen werden vermieden und Arbeitswirtschaft verbessert

Land unter – das Problem besteht in regenreichen Jahreszeiten in vielen Pferdeställen. Wenn Gummistiefel nach einigen Regentagen im Morast stecken bleiben, Mistkarren nicht mehr weiterkommen und Pferde unter Mauke und Strahlfäule leiden, ist es höchste Zeit, grundsätzlich etwas zu unternehmen. Gisela Ehret erläutert, wie man Ausläufe matschfrei bekommt.

24 Stunden Bewegung für Pferde im Aktivstall Beck

Computergesteuerte Funktionsbereiche motivieren zur Bewegung

Der Aktivstall von Irmgard und Hannah Beck erstreckt sich über etwa 1,3 Hektar und bietet 50 Pferden genügend Platz. Der Gedanke eines Aktivstalls ist, dass sich die Pferde durch die möglichst weit voneinander entfernten Funktionsbereiche wie Liegebereich, Tränke, Kraftfutterstation und Heustation vermehrt bewegen. Dies wirkt sich positiv auf die Gelenke, die Sehnen und das Allgemeinbefinden der Pferde aus. Der Aktivstall wird als eine der artgerechtesten Haltungsformen für Pferde angesehen.

Kuhkomfort steht ganz oben

Tag der offenen Tür der Sonnenhof GbR in Greifenstein

Auf dem Bio-Milchviehbetrieb der Familien Müller und Tropp in Greifenstein-Holzhausen steht der Kuhkomfort und das Tierwohl an erster Stelle. 100 Kühe werden hier in einem Außenklimastall mit Laufhof gehalten. Die Sonnenhof GbR veranstaltet am 9. September einen Tag der offenen Tür und lädt alle Interessierten dazu herzlich ein.

Kühe lieben Laufhöfe vor allem bei kühleren Temperaturen

Beim Laufhof ist Tierwohl gegen Umweltschutz abzuwägen

In Tierwohldiskussionen zeigt sich immer wieder, dass die Bevölkerung gerne Kühe auf der Weide sehen will. Ob die Kuh das auch immer unbedingt möchte, ist damit noch nicht beantwortet. Es gibt eine Vielzahl von Betrieben, die aufgrund ihrer örtlichen Gegebenheiten nicht in der Lage sind, Kühen Weidegang zu ermöglichen.

Jahresauftakt nach Maß in Alsfeld

Flotter Verlauf bei der Januar-Zuchtviehauktion

Positiv ist das Verkaufsgeschehen bei abgekalbten Färsen zum Jahresauftakt bei der Zuchtviehauktion in Alsfeld gestartet. Bei guter Qualität entwickelte sich von Anbeginn ein flotter Auktionsverlauf, wobei die Qualität der Färsen immer die Grundlage bildet.

Jahresabschluss in Alsfeld

Auktion mit Spitzenpreis von 3 400 Euro für Brokaw-Tochter

Vergangene Woche fand die letzte Zuchtviehauktion des Jahres in Alsfeld statt. Dabei wurden auch zwei Betriebsauslesen angeboten. Den Spitzenpreis erzielte eine Brokaw-Tochter aus 87 Punkte Mascol-Mutter aus der Kollektion des Betriebes Ritter, Schöneberg. Der Zuschlag fiel bei 3 400 Euro.