Abschied vom Wald als Sparkasse?

Ein Weiter-so ist nach den Dürrejahren nicht sinnvoll

Seit Jahrhunderten sehen Waldbesitzer ihren Wald als Sparkasse. Neben Geld wurde vor allem in bäuerlichen Betrieben für besondere Anlässe Vermögen in Holz angesammelt. Das waren lange geplante Baumaßnahmen oder besondere Käufe, aber auch für Notfälle wie nach Bränden oder bei Krankheiten wurde das „angesparte“ Holz im Wald genutzt oder in Geld umgewandelt. Von vielen Waldbesitzern wird das noch immer praktiziert. Anders können die Ergebnisse der Bundeswaldinventur für die kleinen und mittleren Privatwälder nicht interpretiert werden, schreiben Hans Ulrich Hayn und Philipp Weiner von Forst Baden-Württemberg (AöR), Forstbezirk Hochschwarzwald.

Für die beiden leistungsfähigen Nadelbaumarten Fichte und Tannen kennen die Hektarvorräte nur eine Richtung, die steil nach oben. Das Ergebnis ist zunächst überraschend, da es starke Schäden hauptsächlich in diesen ...

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