Zitterpartie bis zu den Eisheiligen

Ein früher Austrieb gibt den Startschuss für die Laubarbeit

Dass ein früher Austrieb kein Segen, sondern immer eine Zitterpartie ist, liegt an der hohen Empfindlichkeit der jungen Triebe gegen Spätfröste. Bis mindestens Mitte Mai besteht die Gefahr, dass die jungen Blättchen erfrieren. Vorsorglich sind hohe Begrünungen zu mulchen und Pflanzröhren bei Junganlagen zu entfenen.

Bodenbearbeitung – von Grund auf gut

Techniken und Grundsätze der Bodenpflege, Teil 2

Neben dem passenden Gerät zur Bodenbearbeitung je nach Bodentyp, sollte ebenfalls der Zeitpunkt des Einsatzes gut überlegt sein. Im Folgenden geht es um weitere Technik für die Bodenpflege und welche Faktoren für geeignete und weniger geeignete Termine sprechen.

Bodenbearbeitung bedarfsgerecht gestalten

Bodenpflege den Gegebenheiten anpassen, Teil 1

Die Bodenpflege ist ein wichtiger Teilbereich der Traubenerzeugung und ihr Einfluss auf Ertrag und Weinqualität ist unstrittig. Die Kunst besteht darin die Bodenpflege so zu gestalten, dass die Reben bedarfsgerecht versorgt werden und Stress möglichst vermieden wird.

Arbeitszeiten und Kosten im Blick haben

Wer seine Betriebsdaten kennt, fällt leichter Entscheidungen

Wer erfolgreich langfristig am Weinmarkt bestehen möchte, der sollte seine Betriebskosten im Griff haben. Ein großer Teil davon wird für das Personal verwendet. Dabei sollte der Arbeitslohn des Chefs nicht unter den Teppich gekehrt werden, sondern selbstbewusst angesetzt werden.

Bodengesundung durch Kalkung

Rebenfreundlicher pH-Wert im Boden durch Kalkung

Sofern auf Böden Kalkungsbedarf besteht, wird durch die Kalkung die Bodenstruktur verbessert, die Mineralisation angeregt und das Bodenleben verbessert. Aber nicht jeder Boden benötigt die Zufuhr von Kalk. Eine Erhaltungskalkung ist notwendig, wenn das Ausgangsgestein kein Kalk nachliefert.

Goldmuskateller und Rosenmuskateller

Zwei neue Sorten für Rheinland-Pfalz

Seit dem 20. Februar 2017 sind die Reb­sorten Goldmuskateller und Rosen­muska­teller vom Bundessortenamt saatgutrechtlich zugelassen. Damit werden diese Sorten auch in allen rheinland-pfälzischen Anbaugebieten für die Herstellung von ­Qualitätswein zugelassen.

Fachbesucher zeigen sich investitionsfreudig

Intervitis zieht positive Bilanz – Ausstellererwartungen übertroffen

Vom 27. bis 30. November kamen 25 437 Besucher aus 57 Ländern auf die Messe Stuttgart zur Premiere der Intervitis Interfructa Hortitechnica. Die Messe eröffnete in diesem Jahr mit einem erweiterten Konzept: Neben Technik für Wein und Saft wurden Innovationen für Sonderkulturen präsentiert.

Wenn wenig verdient wird, muss der Geldfluss klar sein

Finanzcontrolling als Instrument zur Liquiditätssicherung

Anhaltend niedrige Erzeugerpreise setzen den Betrieben mehr und mehr zu. Auch wenn es nach einer Trendwende am Milchmarkt aussieht, so befindet sich der Milchpreis noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau. Ebenfalls bestehen in den anderen Betriebsformen keine „rosigen“ Aussichten. Um in Zeiten, in denen ein starker wirtschaftlicher Druck auf die Betriebe herrscht, zahlungsfähig zu bleiben, müssen Landwirte als Unternehmer die laufenden und die zu erwartenden Zahlungsströme in ihren Betrieben im Auge behalten. Ein effektives Finanzcontrolling kann ihnen dabei helfen.

Gutes Ende in Rheinhessen

Rheinhessischer Weinwirtschaftsrat informiert über Herbstverlauf

Die Qualität des Weinjahrgangs 2016 wird in Rheinhessen als sehr gut eingestuft. Die Erntemenge wird sehr vorsichtig auf „leicht unterdurchschnittlich“ geschätzt. Die Erträge variieren so stark, dass Voraussagen schwer zu treffen sind.

Altes und Neues zu Schwefel und Kupfer

Tipps für die Jungweinbehandlung 2016

Ein insgesamt doch guter Jahrgang 2016 erfordert auch im weiteren Verlauf eine konsequente Weinbehandlung, um die aus dem reifen Lesegut gewonnene Qualität zu erhalten und zu fördern.

Einsaaten oder doch Naturbegrünung?

Begrünungsmanagement – flexibel gestaltet erfolgreich

Spätestens mit dem Austrieb der Reben sollte man an die Möglichkeiten der Bodenpflege denken. Martin Erhardt, informiert über Strategien fürs Begrünungsmana­gement und zeigt die Vor- und Nachteile verschiedener Einsaaten.

Erste Erfahrungen nach der Umstellung

Das DLR Rheinpfalz testet Schnittmethode nach Simonit & Sirch

Das Ziel der vorliegenden Untersuchung war und ist es zu prüfen, inwieweit die neue Schnittmethode nach Simonit & Sirch geeignet ist, die Vitalität sowie die Standzeit älterer Rebbestände zu verbessern. Ein besonderer Fokus liegt darin, Esca-Befall im Weinberg langfristig zu reduzieren oder zu eliminieren.