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Öffnungsklausel für tiergerechte Haltungsverfahren in der TA Luft

Zielkonflikte zwischen Umwelt- und Tierschutz entschärfen

Die Bundesregierung will bei der anstehenden Novellierung der „Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft“ (TA Luft) offenbar Zielkonflikte zwischen dem Umwelt- und dem Tierschutz entschärfen. Bei den Vorsorgeanforderungen für große, immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige Tierhaltungsanlagen sei eine Öffnungsklausel für tiergerechte Haltungsverfahren vorgesehen, teilte die Regierung jetzt in ihrer Antwort auf eine Anfrage der FDP im Bundestag mit.

Amtstierärzte fordern Rechtssicherheit

Der Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT) hat die politisch Verantwortlichen zur Herstellung von Rechtssicherheit im Tierschutz aufgefordert. „Es kann nicht sein, dass Amtstierärzte im wahrsten Sinne den Kopf dafür hinhalten müssen, wenn keine Einigung über tierschutzpolitische Ziele zustande kommt“, monierte BbT-Präsident Dr....

Diskussion um Investoren auf dem Bodenmarkt übertrieben

Verband der Familienbetriebe gegen Rechtsänderung

Gegen Änderungen im landwirtschaftlichen Bodenrecht spricht sich der designierte neue Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst, Max Frhr. von Elverfeldt, aus. „Ich plädiere dafür, das bestehende Grundstücksrecht zunächst konsequent anzuwenden“, sagt Baron Elverfeldt im Gespräch mit Agra Europe. Aus seiner Sicht rechtfertigt das Ziel einer breiten Eigentumsstreuung in der Landwirtschaft nicht den Eingriff in Grundrechte und in die Privatautonomie.

Länder verlangen Kampagne für insektenfreundliche Gärten

Auch städtischer Raum kann Beitrag zur Artenvielfalt leisten

Wie bereits vielfach seitens der Agrarbranche gefordert, wollen nun auch die Umweltminister der Länder Privatgartenbesitzer stärker in die Verantwortung zur Förderung der Insektenvielfalt nehmen. Die Umweltministerkonferenz (UMK) forderte am vergangenen Freitag in Hamburg den Bund auf, die bundesweite Kampagne „Insektenfreundliche Privatgärten“ unter Beteiligung weiterer Akteure zu starten.

Verflechtung von Politik und Bauernverband?

Nicht gelten lassen will die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann, die Kritik vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) an einem „engen Beziehungsgeflecht“ zwischen Agrarwirtschaft, Agrarpolitik und Deutschem Bauernverband (DBV). Die CDU-Politikerin warf dem NABU vergangene Woche vor, er messe mit zweierlei Maß. „Was...

Ungeordneter Brexit verheerend für britische Landwirte

Vor allem die Arbeitskosten würden stark steigen

Ein ungeordneter Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU hätte erhebliche Einkommenseinbußen der britischen Landwirte zur Folge. Das geht aus einer aktuellen Folgenabschätzung der Absatzförderungsorganisation für Landwirtschaft (AHDB) hervor.

Höhere Düngeanforderungen verschärfen den Strukturwandel

BLG-Vorsitzender Bruns: Vor allem in viehdichten Gebieten

Durch eine weitere Verschärfung des Düngerechts wird sich der Strukturwandel nach Einschätzung von Volker Bruns, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der gemeinnützigen Landgesellschaften (BLG) besonders in den viehdichten Regionen erheblich beschleunigen.

Zu viel Stickstoff und Phosphat im Nährstoffkreislauf

Niedersachsen muss Anstrengungen verstärken

Keine Veranlassung zur Entwarnung bietet nach Ansicht von Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast der aktuelle Nährstoffbericht der Landesregierung. „Wir müssen alle Anstrengungen für den Wasserschutz verstärken“, betonte die CDU-Politikerin bei der Vorstellung des Berichts vergangene Woche in Hannover.

Erhalten Landwirte künftig Beihilfen für Aufforstung?

EU-Kommissar Hogan präsentiert GAP-Strategiepläne

Landwirte in der Europäischen Union könnten künftig Beihilfen für die Aufforstung erhalten. EU-Agrarkommissar Phil Hogan präsentierte vergangene Woche im Rahmen der Konferenz „Unsere Wälder, Unsere Zukunft“ in Brüssel einen dahingehenden Vorschlag.

Waldbesitzer fühlen sich ungleich behandelt

Von der Marwitz: Schieflage bei der Dürrehilfe

Eine Ungleichbehandlung zwischen Landwirtschaft und Forstwirtschaft bei der staatlichen Unterstützung zur Bewältigung von Dürreschäden beklagt der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW - Die Waldeigentümer), Hans-Georg von der Marwitz.

Hinz erhält mehr Kompetenzen für den ländlichen Raum

Stabsstelle wechselt von Staatskanzlei ins Ministerium

Sie wies darauf hin, dass bereits im Koalitionsvertrag vereinbart worden sei, den ländlichen Raum weiter zu stärken. Dazu gehörten die Grundversorgung mit staatlichen Dienstleistungen, eine gute medizinische Versorgung sowie eine moderne und digitale Infrastruktur, die auch für die notwendigen Arbeitsplätze gebraucht werde. Renate...

Sachsen regelt Umgang mit auffälligen Wölfen neu

Behörden können Vergrämung oder Entnahme anordnen

So dürfen Wölfe vergrämt werden, wenn sie sich an einem Wohngebäude aufhalten oder sich einem Menschen auf weniger als einhundert Meter nähern, sich nicht verscheuchen lassen und dadurch das öffentliche Leben gestört wird. Eine Entnahme, also Tötung, können die zuständigen Behörden entsprechend...