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Ruf nach Dürrehilfen wird lauter

DRV geht von 41,4 Mio. Tonnen Getreideernte aus

Angesichts der immer klarer werdenden Dürreschäden in der Landwirtschaft hat das Thema trotz Sommerpause auch auf politischer Ebene Fahrt aufgenommen, zumal die Rufe der Betroffenen nach staatlichen Hilfen lauter geworden sind.

Bauernverband fordert Sondergipfel Ferkelerzeugung

Berufsstand dringt bei Kastration auf Lokalanästhesie

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat die Bundesregierung aufgefordert, dringend Maßnahmen für eine tragfähige Zukunft der Schweinehaltung in Deutschland zu ergreifen. DBV-Präsident Joachim Rukwied mahnte vergangene Woche nochmals, dass die Ferkelerzeuger seit Jahren unter massivem Druck ständen, „der sich in einem weit über dem Durchschnitt liegenden Strukturwandel bemerkbar macht“.

„Wir haben ein breites Feld zu beackern“

Julia Klöckner über GAP und Politik für ländliche Räume

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner spricht im Interview mit Agra Europe über neue Stellen und frisches Geld für ihr Ressort, ihre Ziele für die Verhandlungen um die GAP nach 2020 sowie über fehlendes Einvernehmen mit der SPD.

Bauernverband rechnet mit nur 41 Mio. Tonnen Getreide

Rapsaufkommen 13 Prozent unter dem Niveau von 2017

Eine weit unterdurchschnittliche Getreideernte von lediglich 41 Mio. t erwartet der Deutsche Bauernverband (DBV) aufgrund der in weiten Teilen des Bundesgebiets vorherrschenden Trockenheit. „Einige Betriebe haben wegen der Dürre nicht geerntet, sondern den Bestand direkt gehäckselt“, berichtete DBV-Präsident Joachim Rukwied bei der Erntepressekonferenz am Donnerstag vergangener Woche in Trebbin.

Landwirte pochen auf Erhalt der Flächenprämien

Direktzahlungen müssen Einkommensbeitrag bleiben

Er mahnte „Verlässlichkeit und Stabilität“ an. Gerade für die jungen Landwirte sei dies wichtig. Rukwied ging mehr als sonst auf den Bauerntagen üblich auf die allgemeine Politik ein. Mit Blick auf den „unkalkulierbaren“ US-Präsidenten Donald Trump stellte Rukwied die Frage wie...

GAP nach 2020: Noch viele offene Fragen

Berufsstand befürchtet mehr Bürokratie

Einig sind sich Landwirte und Politiker in der Einschätzung, dass nicht weniger, sondern mehr Bürokratie droht. Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens vom Bundeslandwirtschaftsministerium warnte, Strategiepläne, das Berichtswesen und die damit verbundene Kommunikation führten zu mehr Aufwand. Im Sinne der Entlastung plädierte der...

Gemeinsamkeiten in der Ersten Säule erhalten

Interview mit DBV-Präsident Joachim Rukwied

Der Präsident des EU-Ausschusses der Bauernverbände (COPA) und des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, sprach mit Agra Europe über seine Grundbotschaften beim Deutschen Bauerntag, seine Kritik an den Kommissionsvorschlägen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020, seinem Engagement für ein zumindest stabiles EU-Agrarbudget sowie seine Ansichten zur bisherigen Arbeit von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.

Karsten Schmal zum DBV-Vizepräsidenten gewählt

Überzeugendes Wahlergebnis für den Milchpräsidenten

Der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Karsten Schmal, wurde auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) am Mittwoch (27. Juni) mit einem überzeugenden Ergebnis zum neuen Vizepräsidenten des Deutschen Bauernverbandes und damit in den Vorstand dieses Spitzenverbandes gewählt. Wie der HBV weiter meldet...

Tod durch Erschöpfung

Insektensterben: Kunstlicht womöglich Mitverursacher

Fluginsekten würden beispielsweise von künstlichen Lichtquellen angezogen und verendeten oft wegen Erschöpfung. Zusätzlich werde die Ausbreitung der Insekten durch Lichtschneisen gebremst. Der dadurch fehlende genetische Austausch innerhalb zergliederter Insektenpopulationen könnte deren Widerstandsfähigkeit gegen andere negative Umwelteinflüsse reduzieren, die sich in landwirtschaftlich genutzten...

Kulanzregelung vermeidet unnötige Bürokratie

Bauern weitgehend von der Mautpflicht befreit

Wie der Deutsche Bauernvernband (DBV) aktuell mitteilt, kommt der Bundesverkehrsminister der berufsständischen Forderung nach, für land- oder forstwirtschaftliche Fahrzeuge, die für eigene Zwecke oder im Rahmen eines Maschinenrings bauartbedingt schneller als 40 km/h fahren, ebenfalls von der Maut auszunehmen. Bis zum 1....

Luxemburger Nitrat-Urteil heizt agrarpolitische Debatte an

Keine unmittelbaren rechtlichen Folgen

Die Richter hätten damit nicht die gegenwärtige Lage beurteilt. Die Europäische Kommission könne jedoch auf Grundlage des Luxemburger Urteils in einem zweiten Schritt Strafzahlungen gegen Deutschland durchsetzen. Dies erscheint zumindest kurzfristig allerdings sehr unwahrscheinlich. Ein Sprecher der Brüsseler Behörde erklärte gegenüber Agra...

Debatte um Gemeinnützigkeit und Straftaten

Unionsabgeordnete teilen die Argumentation der FDP

Der von der FDP-Fraktion im Bundestag eingebrachte Antrag zu Straftaten und der Gemeinnützigkeit von Vereinen, in dem diese insbesondere auf die Vorgehensweise der Tierrechtsorganisation PETA abstellt, hat die früheren Koalitionslinien im Parlament wieder sichtbar werden lassen.