GAP soll den Mitgliedstaaten mehr Spielräume lassen

Degression soll von Arbeitskräften abhängig sein 

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 soll den Mitgliedstaaten mehr Gestaltungsspielraum bei der Umsetzung konkreter agrarpolitischer Maßnahmen einräumen.

Milchbranche: Nachholbedarf bei den Lieferbeziehungen

Ohne Mengenregulierung wieder extreme Preisphasen?

Defizite bei der marktgerechten Abstimmung von Milchmengen und Absatzmöglichkeiten hat der Ministerialbeamte Karl-Heinz Tholen vom Bundeslandwirtschaftsministerium den deutschen Molkereien und Milcherzeugern bescheinigt.

Glyphosat-Zulassung: von Erleichterung bis zur Empörung

Bauernpräsident Rukwied begrüßt die Verlängerung

Die in Brüssel erzielte Einigung auf eine Wiederzulassung des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs Glyphosat für fünf Jahre hat bei den Agrar- und den Umweltverbänden in Deutschland erwartungsgemäß ein sehr geteiltes Echo ausgelöst. Die Reaktionen reichten dabei von grundsätzlicher Zustimmung beziehungsweise Erleichterung bis hin zur Empörung.

HBV mit größerem und jüngerem Vorstand

Zwei neue Vizepräsidenten gewählt, Kunz bestätigt

Der Hessische Bauernverband hat seinen Vorstand erweitert und weiter verjüngt. Mit Volker Lein und Stefan Schneider wählte die HBV-Vertreterversammlung vergangenen Freitag in Eschborn zwei neue Vizepräsidenten (siehe Kasten). Der bisherige Vizepräsident Thomas Kunz wurde wiedergewählt, während Armin Müller aus Altersgründen satzungsgemäß nicht mehr kandidieren konnte.

Glyphosat-Zulassung wird um fünf Jahre verlängert

Deutschland stimmt zu – Hendricks verärgert

Die Zulassung von Glyphosat wird um fünf Jahre verlängert. Die EU-Mitgliedstaaten haben den Entwurf der Europäischen Kommission am Montag im Berufungsausschuss des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel (SCoPAFF) mit absoluter Mehrheit gebilligt. Entscheidend war das Stimmverhalten der Bundesrepublik. Deutschland hat von seiner bisherigen Enthaltung in dieser Frage Abstand genommen.

Gewinne der Betriebe gestiegen, Lage bleibt aber angespannt

Niedriges Vorjahresniveau – Jeder zehnte macht Verlust

Die Gewinne der landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetriebe in Deutschland sind im Wirtschaftsjahr 2016/17 – ausgehend von einem sehr niedrigen Vorjahresniveau – im Schnitt aller Höfe und Regionen zwar zwischen 8 und 62 Prozent gestiegen, ihre Lage bleibt aber angespannt. Das berichtete der Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) vergangene Woche in einer Presseverlautbarung mit Verweis auf seine Auswertung von Buchführungsdaten landwirtschaftlicher Haupterwerbsbetriebe.

Umweltminister finden Linie zum Umgang mit Problemwölfen

Länder wollen rechtssichere und praxisnahe Regeln

Die Umweltminister der Länder haben sich auf ein einheitliches Vorgehen beim Umgang mit auffälligen Wölfen verständigt und sich zugleich zum Schutz der Weidetierhaltung bekannt. Im Rahmen der Umweltministerkonferenz (UMK) sprachen sich die Ressortchefs am vergangenen Freitag in Potsdam dafür aus, zeitnah Kriterien für den Umgang mit Problemwölfen zu entwickeln.

Ost-Agrarminister gegen Kappung der Direktzahlungen

Kommission nennt keine konkrete Grenze mehr

Die ostdeutschen Landwirtschaftsminister wehren sich gegen eine drohende Benachteiligung größerer Betriebe bei der anstehenden Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). In einem Thesenpapier, das bei einem Treffen der fünf Ressortchefs vergangene Woche in Potsdam verabschiedet wurde, erteilen sie einer möglichen Kappung der Direktzahlungen in Abhängigkeit von der Flächenausstattung eine Absage.

Erneut keine Entscheidung zur Zulassung von Glyphosat

Deutschland hat sich wieder enthalten

Der zur Abstimmung stehende Vorschlag der Europäischen Kommission sah eine Verlängerung der Zulassung um fünf Jahre vor. Christian Schmidt will nur drei Jahre Zulassung Teilnehmerkreisen zufolge sprachen sich 14 EU-Staaten für eine Zulassung des Wirkstoffs aus, darunter das Vereinigte Königreich, die Niederlande und Ungarn. Dagegen stimmten neun Mitgliedsländer; zu ihnen gehörten Frankreich,...

Jamaika-Partner in spe nähern sich bei der Landwirtschaft an

Zweite Sondierungsrunde zeigt Kompromisslinien auf

Strittig sind nach wie vor unter anderem eine weitere Umschichtung von Mitteln aus der Ersten in die Zweite Säule noch in dieser Förderperiode, eine freiwillige oder verbindliche Tierwohlkennzeichnung sowie ein konkretes Ausstiegsdatum für Glyphosat. Grundsätzlich einig ist man sich in der Zielsetzung,...

Den Handel vorantreiben, nicht in Verträge eingreifen

Gespräch über die Lage auf dem Milchmarkt

Der Generalsekretär des Europäischen Milchindustrieverbandes (EDA), Alexander Anton, spricht im Interview mit Agra Europe über die aktuelle Lage auf dem Milchmarkt, die Folgen des Brexit für Europas Molkereien, die Auswirkungen von Handelsvereinbarungen der EU mit Drittstaaten sowie über staatliche Eingriffe ins Milchmarktgeschehen.

Zum Thema Landwirtschaft bislang nur Allgemeinplätze

Jamaika-Sondierung mit vielen offenen Fragen

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt äußerte sich trotz der mageren Ergebnisse zufrieden. Alle Gesprächspartner hätten ihre grundsätzliche Unterstützung der Landwirtschaft zum Ausdruck gebracht, erklärte der CSU-Politiker gegenüber Agra Europe. Besonders erfreulich ist für ihn das Einvernehmen aller Gesprächsbeteiligten, notwendige Veränderungen nicht auf dem Rücken...