Betriebsmittelfrühbezug schafft Planungssicherheit

Nach der Ernte ist vor der Ernte – in diesem Sinne ist die Anbauplanung für das kommende Jahr in den meisten Betrieben in vollem Gange oder vielleicht sogar abgeschlossen. Auf Basis dieser Planung kann der benötigte Umfang von Dünger, Pflanzenschutzmittel und Saatgut schon heute grob ermittelt werden. Damit besteht bereits jetzt die Möglichkeit, den Großteil der erforderlichen Betriebsmittel vorzukaufen.

Ein wichtiger Termin für Ackerbauern

Am ersten Oktober beginnt die Sperrfrist für Stickstoffdünger, und Zwischenfrüchten im Rahmen des Greening müssen bis dahin ausgesät sein.

Neue Pflichten für Betreiber von JSG-Anlagen

Nach jahrelangen Abstimmungsrunden ist nun seit 1. August 2017 die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) in Kraft getreten. Im Wesentlichen sind die Anforderungen an Jauche-, Gülle- und Silagesickersaftanlagen (JGS-Anlagen) im Anhang 7 geregelt. Aus dem Hauptteil sind behördliche Anordnungen, die Abstände zu Brunnen und Gewässern, die Pflichten bei Betriebsstörungen und die Vorgaben zur Instandsetzung zu beachten.

Frühe Weizen verschaffen Zeit zur Saatbettbereitung

Die Bedeutung früher Winterweizen-Sorten hat in den letzten Jahren zugenommen – vor allem als frühräumende Frucht. Hier hat zwar die Gerste immer noch die Nase vorn, dennoch verschaffen frühe Weizensorten eine verlängerte Zeitspanne zwischen der Ernte und der Aussaat.

Hoher Infektionsdruck durch Krautfäule

Die günstigen Infektionsbedingungen für Krautfäule der vergangenen Wochen mit feuchtwarmer Witterung zeigen sich jetzt in einem kontinuierlichen Krautfäuledruck. Da sich in den kommenden Tagen daran noch nichts ändern wird, sollte auf jeden Fall eine konsequente Krautfäulebekämpfung fortgeführt werden.

Ackerbaulich gegen Raps-Schädlinge

Im Raps gilt weiterhin das Anwendungsverbot für insektizide Wirkstoffe aus der Gruppe der Neonicotinoide zur Saatgut-Behandlung gegen den Befall durch Erdfloh-Arten und Larven der Kleinen Kohlfliege. Rapssaatgut wird zur aktuellen Aussaat nur mit einer Kombination der fungiziden Wirkstoffe Thiram und Dimethomorph ausgestattet sein.

Erbsenstroh verwerten

In den meisten Fällen wird bei der Erbsenernte das Stroh gehäckselt und verbleibt auf dem Acker. Es eignet sich aber auch als Futter für die Wiederkäuer. Auch die Vergärung in einer Biogasanlange ist möglich. Insgesamt ist es höherwertiger als Gerstenstroh.

Zwischenfrucht-Aussaat

Die Aussaattechnik bei Zwischenfrüchten richtet sich stark nach der Bodenbearbeitung, die im Vorfeld durchgeführt wurde, und nach den Arten, die angebaut werden sollen. Lichtkeimer wie Senf und Ölrettich können extensiv mit Schneckenkornstreuer oder pneumatischer Saattechnik ausgebracht werden. Diese Arten benötigen keine beziehungsweise kaum Bedeckung durch Boden, um zu keimen. Dunkelkeimer wie Phacelia und Ramtillkraut müssen hingegen mit Erde bedeckt sein, hier sollte eine Drillsaat oder eine flache Einarbeitung erfolgen.

Backupstrategien zur Sicherung von Dateien

Eine regelmäßige Datensicherung der eigenen Daten beziehungsweise des Betriebssystems neben einem immer aktuellen Virenschutzprogramm ist sehr wichtig. Die einfachste Methode, die eigenen Daten zu schützen, ist eine regelmäßige Kopie der entsprechenden Dateien auf einen externen Datenträger (externe Festplatte, USB-Speicherstick). Wichtig hierbei ist es, nach dem Kopieren die externen Speichermedien vom PC/Notebook zu entfernen.

Förderung von Maschinen der Außenwirtschaft

Im einzelbetrieblichen Förderprogramm EFP) können Maschinen für die Außenwirtschaft gefördert werden, die zu einer deutlichen Minderung von Umweltbelastungen führen. Dies sind Pflanzenschutzgeräte mit Assistenzsystemen und Güllefässer mit emissionsarmer Ausbringtechnik.

Wertsachen ins Bankschließfach?

Dokumente im Original oder nicht wiederherstellbare Unterlagen sind zu Hause nicht immer gut aufgehoben, sodass sich ein Schließfach bei einer Bank anbietet. Hier gibt es verschiedene Größen, die Miete für eine kleinere Einheit beginnt schon bei etwa 40 Euro im Jahr.

Pansengesundheit bei Frischabkalbern

Die Transitperiode ist besonders stressig für Kühe, darum kann in der Zeit kurz vor, während und nach der Abkalbung durch gutes Management und Betreuung viel erreicht werden. Die Rationen der Frischabkalber sollten darauf ausgelegt sein, dass die Kühe kleine, regelmäßige Mahlzeiten haben, bei denen sie nicht sortieren können, um das Wiederkauen zu stimulieren.