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Jagdsaison und die Drückjagdversicherung

Die Jagdsaison ist in vollem Gange und der Abschluss einer Jagdhaftpflichtversicherung verpflichtend; diese deckt aber nicht alle möglichen Schäden ab. Gerade jetzt ist wieder ein Fall eingetreten, der Anlass genug ist, darauf aufmerksam zu machen. Eine Jägerin wurde von Wildschweinen verletzt und ein Jagdhund getötet. Die Haftpflichtversicherung tritt in diesem Fall nicht ein, hier kann eine Drückjagdversicherung weiterhelfen.

Wachstumsreglereinsatz im Winterraps

Durch sehr trockene Aussaatbedingungen oder sehr späte Aussaattermine laufen viele Raps-Bestände jetzt erst auf. Hier müssen die kommenden Wochen abgewartet werden. In der Regel sind in solchen „Spätsaaten“ keine Wachstumsreglermaßnahmen mehr nötig, um ein Überwachsen zu vermeiden.

Beim Auslauf verschiedene Aspekte beachten

Bei der Neuplanung von Milchviehställen wird oft der Bau eines Auslaufs in Erwägung gezogen, wenn es keine Möglichkeit zur Weidehaltung gibt. Nur so kann die Maßnahme im Rahmen der Premiumförderung Zuschüsse erhalten.

In Notzeiten unternehmerisch handeln

In diesen herausfordernden Dürrezeiten verdeutlicht ein vereinfachtes Beispiel eines Milchviehbetriebes die schwierigen Entscheidungen, vor denen viele Betriebe jetzt stehen.

Maisbestände auf Zünslerbefall hin überprüfen

Nachdem die Ernte von Silo- und Körnermais in diesem Jahr durch die Trockenheit sehr früh begonnen hat, ist jetzt eine günstige Zeit, den diesjährigen Befall durch die Larven des Maiszünslers zu bonitieren.

Saatzeit von Winterraps

War es noch nicht möglich ein vernünftiges Saatbeet herzurichten? Keine Sorge; eine Verzögerung der Aussaat um sieben bis zehn Tage vom ortsüblich günstigen Zeitpunkt ist durchaus vertretbar, wie es auch in den Jahren 2015 und 2016 vielfach der Fall war. Gegebenenfalls muss die Raps-Saatstärke um 5 bis 10 Körner/m² erhöht werden.

Zuckerrüben: Fungizideinsatz bald abschließen

Der trocken-heiße Witterungsverlauf hat die Blattkrankheiten wie beispielsweise Cercospora, Rübenrost oder Mehltau in ihrer Entwicklung ausgebremst. Eine Befallszunahme, vornehmlich bei Cercospora-Blattflecken, ist vor allem auf Beregnungsstandorten zu verzeichnen oder dort, wo es die Witterung mit den Pflanzen in Form von Regen gut gemeint hat.

Bekämpfung von Unkräutern und Ausfallgetreide

Das Auflaufen von Ausfallgetreide und Samenunkräutern wird sich in diesem Jahr durch die sehr trockenen Böden verzögern. Allerdings werden Wurzelunkräuter wie Winde, Disteln oder Quecke, die ihr Wurzelwerk in tieferen und damit feuchteren Schichten haben, wieder austreiben. Die Bekämpfung dieser Arten ist mechanisch schwieriger.

Stoffstrom – Belege sammeln

Spätestens seit 1. Juli müssen alle Betriebe, die eine Stoffstrombilanz erstellen müssen, Belege über die Nährstoffströme auf ihrem Betrieb sammeln. Wer für seinen Nährstoffvergleich das Wirtschaftsjahr gewählt hat, muss mit dem Sammeln der Belege am 1. Juli anfangen. Wer sich für das Kalenderjahr beim Nährstoffvergleich entschieden hat, muss die Belege seit dem 1. Januar dieses Jahres sammeln.

Alternaria wird durch Hitzestress begünstigt

Die aktuelle Witterung ist zwar nicht förderlich für Krautfäule, Alternaria wird durch die gestressten Bestände jedoch deutlich begünstigt.

Zuckerrübe: Kupferdüngung verbessert Fungizid-Wirkung

Erfahrungen aus den Fungizideinsätzen des letzten Jahres haben gezeigt, dass eine Kupferblattdüngung zum Zeitpunkt der Fungizidbehandlung positive Effekte zeigt. Die Bestände waren tendenziell vitaler und auch robuster gegenüber Cercospora. Es empfiehlt sich, den Termin der Fungizidspritzung für eine Kupferblattdüngung zu nutzen.

Liquidität aus der Buchführung ableiten

Wo ist mein Gewinn geblieben? Diese Frage stellen sich viele Betriebsleiter, wenn sie einen Blick auf ihren steuerlichen Jahresabschluss werfen. Dieser weist einen satten Gewinn aus, aber auf dem Betriebskonto fehlt das Geld. Denn der erzielte steuerliche Gewinn hat nur mittelbar mit der betrieblichen Liquiditätssituation zu tun.