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Markttelegramm KW 43

Für tierische- und pflanzliche Erzeugnisse im LW-Gebiet

Markttelegramm KW 42

Für tierische- und pflanzliche Erzeugnisse im LW-Gebiet

 

Erzeuger halten Ware weiterhin zurück

Rapspreise nur leicht gestiegen

Die Rapspreise in Deutschland sind in 41. Woche erneut leicht gestiegen. Für größere Sprünge fehlt die nötige Unterstützung aus Paris. Das Vorjahresniveau übertreffen sie damit aber dennoch mittlerweile um elf Euro je Tonne und das des Wirtschaftsjahres 2017/18 sogar um 21 Euro je Tonne. Inger Mertens von der AMI GmbH gibt einen Überblick.

Müller unter globalen Top 20 auf Platz 20 abgerutscht

Friesland-Campina auf dem 5. Platz, DMK auf dem 13.

Eines der beiden deutschen Unternehmen unter den 20 weltweit größten Molkereikonzernen hat seine Position nicht halten können. Das zeigt das aktuelle Ranking der Rabobank für das Jahr 2018, in dem dieselben Konzerne zu finden sind wie im Jahr zuvor. Demnach rutschte der Müller-Konzern mit einem Umsatz von 4,3 Mrd. Euro gleich um zwei Plätze auf den 20. Rang ab.

Phosphatpreise rückläufig

Kalipreise haben seit Jahresfrist deutlich zugelegt

Die Trockenheit im Dürrejahr 2018 und die Verschärfung der Düngeverordnung haben bei den Hauptnährstoffen Stickstoff, Kali und Phosphat zu einem Absatzrückgang geführt. Gemäß aktueller Düngemittelstatistik fiel der Inlandsabsatz von stickstoffhaltigen Düngemitteln im Zeitraum Juli 2018 bis März 2019 erneut um 15 Prozent. Insgesamt wurde damit eine avisierte Menge von 937 212 t kontrahiert.

Getreidepreise im Rückwärtsgang

Ernteprognose für die EU angehoben

Steigende Kurse und damit höhere Gebote am Brotgetreidemarkt haben das Geschäft mit Kontrakten ex Ernte Anfang Juni belebt. Aber seit die Weizenkurse in Paris in der 23. Woche den Rückwärtsgang eingelegt haben, ist es wieder mucksmäuschenstill am Getreidemarkt geworden. Kein Verkäufer ist zu finden, weder für alterntige noch für Partien der kommenden Ernte.

Lebhaftere Nachfrage nach Sojaschrot

Raps: Mischfutterhersteller warten auf Preisnachlässe

Am Rapsschrotmarkt werden derzeit nur geringe Mengen gehandelt. Die Nachfrage ist relativ gering und hat sich deutlich beruhigt. Besonders auf den vorderen Terminen war zuletzt kaum Kaufinteresse vorhanden. Inger Mertens von der AMI GmbH gibt einen Überblick.

EU-Getreideernte von über 311 Mio. t erwartet

Für Deutschland werden 26 Mio. t vorausgesagt

Die Landwirte in der Europäischen Union dürften nach einer ersten Prognose des Agrardiplomatischen Dienstes (FAS) des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) in diesem Jahr deutlich mehr Getreide von den Feldern holen als im Dürrejahr 2018.

Leicht steigende Eierpreise erwartet

Vorbereitung auf die Osterzeit läuft an

Mit geringfügig steigenden Eierpreisen bis zum Osterfest rechnet die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Wie die Oldenburger Fachleute am Donnerstag vergangener Woche erklärten, steigt in der Osterzeit erfahrungsgemäß der private Konsum. Schon heute bereiteten sich die Packstellen auf die Belieferung der Färbeindustrie vor. Damit würde die in den ersten Wochen des neuen Jahres verzeichnete Schwächephase auf dem Eiermarkt ausgeglichen.

Geschäft mit Futtergetreide läuft an

Transportkosten bremsen aber überregionalen Handel

Die Umsätze nehmen zu, doch von einem lebhaften Handel ist der Futtergetreidemarkt noch weit entfernt. Erst im kommenden Monat wird mit einer deutlich höheren Nachfrage der Mischfutterindustrie gerechnet. Dem Kaufinteresse steht eine verhaltene Abgabebereitschaft gegenüber. Vor diesem Hintergrund steigen die Preise. Wienke von Schenck, AMI GmbH, gibt einen Überblick.

Deutsches Schweinefleisch gewinnt Marktanteile zurück

Mehr Frischfleisch nach China verkauft

Die chinesischen Schweinefleischimporteure haben in den ersten drei Quartalen 2018 insgesamt in etwa so viel Ware bei ihren internationalen Lieferanten geordert wie im Vorjahreszeitraum, Deutschland konnte jedoch mehr Frischfleisch nach China verkaufen.

Interventionsbestände nahezu ausverkauft

Unerwartet umfangreicher Abverkauf von Milchpulver

Die erste Versteigerung von Magermilchpulver aus den Interventionsbeständen der Europäischen Union in diesem Jahr hat einen unerwartet umfangreichen Abverkauf zum Ergebnis gehabt. Wie die Europäische Kommission am vergangenen Freitag berichtete, wurden bei der Auktion drei Tage zuvor 80 424 t Magermilchpulver zu einem Mindestpreis von 155,4 Euro/100 kg veräußert.

Weizenernte um 17 Prozent kleiner als im Vorjahr

Rückblick auf die pflanzlichen Märkte 2018 und Ausblick auf 2019

Deutschland gehört zu den Ländern im nördlichen Europa, in denen die Getreideernte 2018 durch die Trockenheit besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Agrarmarkt-Informations-Gesellschaft (AMI) gibt im Folgenden einen Rückblick der pflanzlichen Märkte auf dieses Jahr und eine Vorschau auf das kommende.

Im Schritttempo auf der Zielgeraden zum Jahresende

Kaum Handel am deutschen Getreidemarkt

Mit Betonung ihrer überaus guten Bedarfsdeckung zeigen sich die Mühlen kaum noch als Käufer am Getreidemarkt. Nur sehr sporadisch werden überschaubare Einzelmengen für schnelle Lieferung gesucht und auch gefunden, denn Aufschläge sind attraktiv.