Markttelegramm KW 24

Für tierische- und pflanzliche Erzeugnisse im LW-Gebiet

Markttelegramm KW 23

Für tierische- und pflanzliche Erzeugnisse im LW-Gebiet

 

Enge Vermarktungsfenster für Frühkartoffeln?

Enge Vermarktungsfenster für Frühkartoffeln?

Bis Mitte Juli viele Frühkartoffeln vermarktungsfähig

Die Vermarktungssaison für Speisefrühkartoffeln aus Deutschland startet dieses Jahr aus Sicht der Erzeuger und des Handels mit einigem Optimismus. Und das, obwohl Ende April noch vieles im Argen lag. So litt der Kartoffelmarkt unter der Bürde einer überschüssigen Vorjahresernte, eine schwache Gesamtnachfrage ließ die Frühkartoffeln aus dem Mittelmeerraum zu langsam abfließen und die Preise für die Frühkartoffeln aus Ägypten waren franko Abpackbetrieb schon auf 35 Euro je Dezitonne gefallen. Christoph Hambloch, AMI GmbH, gibt einen Überblick über den Kartoffelmarkt.

EU-Zuckerversorgung soll knapp werden

EU-Zuckerversorgung soll knapp werden

USDA rechnet für 2018/19 mit Produktionsrückgang

In der Europäischen Union zeichnet sich für die im Oktober beginnende Vermarktungssaison 2018/19 eine knappere Zuckerversorgung ab. So erwartet das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) aktuell, dass die Zuckerbestände in der EU-28 im Verlauf der kommenden Saison um 100 000 t oder 5 Prozent auf 1,89 Mio. t abgebaut werden.

Milchanlieferungen nahe am saisonalen Spitzenniveau

Milchanlieferungen nahe am saisonalen Spitzenniveau

Notierung für Blockbutter erneut heraufgesetzt

Die Milchanlieferungen an die Molkereien in Deutschland dürften langsam ihren saisonalen Höhepunkt erreicht haben. Merklich nach oben ging es mit den Rohstoffmengen in der Woche zum 20. Mai in Rheinland-Pfalz, wo die Milchwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft ein saisonales Plus von 5,8 Prozent bei den Anlieferungen meldete. Bundesweit war das Milchaufkommen in der Woche zum 13. Mai saisonal noch um 0,2 Prozent gestiegen und die Vorjahreslinie wurde um 2,6 Prozent übertroffen.

Schlachtschweinemarkt belebt sich langsam

Schlachtschweinemarkt belebt sich langsam

Vorschau auf die Vieh- und Fleischmärkte im Juni

Nachdem der Jungbullenpreis ungewöhnlich lange auf mehr oder weniger stabilem Niveau verharrte, hat der Druck Ende April doch zugenommen. Der Handel gestaltet sich in dieser Zeit eher schwierig. In der zweiten Maihälfte hat sich die Lage allerdings wieder stabilisiert. Wie es auf dem Vieh- und Fleischmarkt voraussichtlich im Juni aussehen wird, prognostiziert Dr. Tim Koch von der Agrarmarkt-Informations GmbH.

Rapsangebot legt trotz Preisschwäche zu

Rapsangebot legt trotz Preisschwäche zu

Ölmühlen nehmen jedoch kaum Ware auf

Die Umsätze am Rapsmarkt bleiben derzeit gering. Die Offerten aus der Landwirtschaft steigen jedoch, weil viele Erzeuger die Hoffnung auf höhere Preise im Übergang auf die neue Ernte langsam aufgeben. Außerdem sind vergleichsweise große Restmengen aus der alten Ernte zu vermarkten und die Landwirte müssen ihre Läger räumen, um Platz für die neue Ernte zu schaffen. Sebastian Kaltenecker von der AMI GmbH kommentiert das Marktgeschehen.

Deutliche Abschläge bei den EU-Milchpreisen

Deutliche Abschläge bei den EU-Milchpreisen

DMK und Müllermilch haben Milchgeld stark gekürzt

Demnach wurden im Februar für eine Standardmilch mit 4,2 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß durchschnittlich 34,39 Cent/kg gezahlt; das waren 1,07 Cent/kg oder 3,0 Prozent weniger als im Vormonat. Damit hat sich das Preisniveau der Vorjahreslinie stark angenähert; die Erzeuger bekamen...

Bio boomt im Handel  – aber wer profitiert?

Bio boomt im Handel – aber wer profitiert?

Heimische Ware knapp – Lieferverträge wichtig

Der Handel mit Bio-Produkten wächst stetig. In den vergangenen Jahren haben auch viele Höfe umgestellt, so dass mittlerweile jeder zehnte landwirtschaftliche Betrieb in Deutschland ökologisch bewirtschaftet wird.

Rapserzeugerpreise liegen weit unter Vorjahr

Rapserzeugerpreise liegen weit unter Vorjahr

Landwirte lassen ihren Raps weiterhin im Lager

In den vergangenen Jahren traten bei manchen Ölmühlen im Übergang auf die neue Ernte Engpässe auf – es gab Versorgungslücken, die kurzfristig gefüllt werden mussten. Entweder hatten die Mühlen etwas zu knapp kalkuliert, die Ernte verzögerte sich oder beides kam zusammen. Den Landwirten bescherte dies in den Vorjahren häufig höhere Erlöse.

Brot- und Futterweizen auf einem Preisniveau

Brot- und Futterweizen auf einem Preisniveau

Logistik ist wetterbedingt limitiert und Fracht teuer

Kurzzeitig gab es eine etwas lebhaftere Nachfrage nach Weizen für den Export, aber die ist rasch wieder abgeflaut und drückte den Brotgetreidemarkt in seine bisherige Lethargie zurück. Die stark abgeschwächten Weizenkurse in Paris als Reaktion auf die gekürzte EU-Exportprognose des USDA ließen den Kassapreisen keinen Spielraum nach oben. Wienke von Schenck, AMI GmbH, Bonn, gibt einen Überblick.

Schwierige Ernte durch widrige Wetterbedingungen

Schwierige Ernte durch widrige Wetterbedingungen

Rückblick auf die pflanzlichen Märkte 2017 und Ausblick 2018

Während am Weltmarkt und bei unseren EU-Nachbarn ausreichend Getreide geerntet wurde, fehlt es in Deutschland an den nötigen Qualitäten, teils sogar an Menge. Die Agrarmarkt-Informationsgesellschaft gibt im Folgenden einen Rückblick der pflanzlichen Märkte in diesem Jahr und eine Vorschau auf das kommende.

Feste Jungbullenpreise mit Spielraum nach oben

Feste Jungbullenpreise mit Spielraum nach oben

Vorschau auf die Vieh- und Fleischmärkte im November

Die verstärkte Nachfrage nach deftigem Jungbullenfleisch und das überschaubare Angebot führten im Oktober zu deutlich festeren Jungbullenpreisen. Auch im November ist bei herbstlichen Witterungsbedingungen von einer belebten Rindfleischnachfrage auszugehen.

Steigende Preise bei Jungbullen

Steigende Preise bei Jungbullen

Vorschau auf Vieh- und Fleischmärkte im September

Mit knapp 3,90 Euro/kg Schlachtgewicht lagen die Preise für Jungbullen der Handelsklasse R3 Ende August deutlich über dem Niveau des Vormonats. Das Plus lag bei rund 30 Cent/kg. Wie es auf diesem und den übrigen Vieh- und Fleischmärkten im September weitergehen könnte, prognostiziert Matthias Kohlmüller, Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH.