Markttelegramm KW 16

Für tierische- und pflanzliche Erzeugnisse im LW-Gebiet

Markttelegramm KW 15

Für tierische- und pflanzliche Erzeugnisse im LW-Gebiet

 

Rapspreise geben im deutschen Großhandel nach

Preisspanne von 406 bis 417 Euro verzeichnet

Einen Tag später registrierte die Mitteldeutsche Produktenbörse in Dresden für die Tonne Raps ex Ernte einen Preis von 356 Euro; im Vergleich zur Vorwoche bedeutete das einen Abschlag von 7 Euro. Abwärts ging es auch an der Rheinischen Warenbörse in Köln, die...

Kurzfristige Belebung des Jungbullenmarktes

Vorschau auf die Vieh- und Fleischmärkte im April

Das Angebot an schlachtreifen Kühen bleibt auch weiterhin klein und lässt sich zeitnah vermarkten. Zugleich ist die Nachfrage von Seiten der Schlachtindustrie durchaus ordentlich. Dennoch gehören die im Februar üblichen Preisanstiege seit März weitestgehend der Vergangenheit an. Zugleich liegt der durchschnittliche Preis...

Höherer Konzentrationsgrad bei Schweineschlachtern

Zehn Unternehmen schlachten mehr als drei Viertel aller Schweine

Demnach erhöhte sich der aggregierte Marktanteil der zehn größten Schweineschlachter gegenüber 2015 um 1,8 Prozentpunkte auf den neuen Höchstwert von 76,7 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Schweine in Deutschland, nämlich 55,7 Prozent, kam allein bei den drei Fleischunternehmen Tönnies, Vion und...

EU-Schlachtkuhpreise deutlich gestiegen

Anstieg der Notierung für Jungbullen um 0,5 Prozent

Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 29. Januar durchweg stabil bis fester tendiert. Besonders deutlich aufwärts ging es im Schnitt der Mitgliedstaaten mit dem Preis für Schlachtkühe der Handelsklasse O3, nämlich um 7,37 Euro oder 2,7 Prozent auf 278,01 Euro je 100 kg Schlachtgewicht.

Befestigung der Schlachtschweinepreise?

Jungbullennotierungen geraten unter Druck

Der Nachhol- und Ergänzungsbedarf auf den Fleischgroßmärken und damit auch bei den Schlachtunternehmen wurde nach dem Jahreswechsel im Januar relativ rasch gedeckt. Allerdings fiel das Angebot an schlachtreifen Jungbullen in dieser Zeit eher gering aus, weshalb es teilweise sogar zu kleineren Preisanstiegen kam.

Milchanlieferungen saisonal gestiegen

Menge in Rheinland-Pfalz Ende Dezember aber stabil

Die Milchanlieferungen an die Molkereien in Deutschland sind in der letzten Dezemberwoche weiter gestiegen. In Niedersachsen belief sich das Plus nach Angaben der dortigen Landesvereinigung der Milchwirtschaft in der Woche zum 1. Januar gegenüber der Vorwoche auf 1,2 Prozent; dennoch wurde die Vorjahresmenge um 4,3 Prozent verfehlt.

Großes Getreideangebot drückte auf die Preise

Rückblick auf die pflanzlichen Märkte 2016 und Vorschau auf 2017

Die deutsche Getreideernte 2016 wird auf 45 Mio. Tonnen geschätzt und verfehlt damit nicht nur das Vorjahresergebnis um gut 3,5 Mio. Tonnen, sondern auch das langjährige Mittel. Vor allem an Weizen wurde mit 24,6 Mio. Tonnen deutlich weniger eingefahren als in den Vorjahren. Durch die ungünstigen Vegetationsbedingungen fiel das Qualitätsergebnis der Weizenernte sehr heterogen aus.

Globale Milchproduktion wieder auf Expansionskurs

Zuversicht über steigende Preise lässt Produktion wieder wachsen

Die höheren Notierungen für Milchprodukte am Weltmarkt und anziehende Milcherzeugerpreise dürften 2017 die globale Milchproduktion wieder stärker ankurbeln. Davon geht das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) in seiner Mitte Dezember 2016 veröffentlichten Prognose zum Weltmilchmarkt aus.

Nachfrage nach Raps derzeit rege

Notierungen stiegen über die 400-Euro-Marke

An der Börse in Paris sind die Notierungen von Raps zuletzt oberhalb der wichtigen Marke von 400 Euro je Tonne, die zuvor lange Zeit nicht nachhaltig übertroffen werden konnte, immer weiter nach oben geklettert. Am 7. Dezember wurde mit 414 Euro je Tonne das höchste Niveau seit April 2014 erreicht.

Globale Zuckernachfrage auf Rekordniveau

Welterzeugung 2016/17 auf 171 Mio. Tonnen geschätzt

Auf dem globalen Zuckermarkt zeichnet sich in der laufenden Saison ein kleineres Produktionsdefizit ab als zuvor prognostiziert. Laut den aktuellen Vorhersagen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) wird die globale Erzeugung den Verbrauch von Zucker für Nahrungszwecke 2016/17 um rund 2,63 Mio. t unterschreiten.

Flotte Geschäfte mit Jungbullen

Vorschau auf die Vieh- und Fleischmärkte im Dezember

Im November entwickelten sich die Preise für Jungbullen stabil bis fester. Das in diesem Jahr über lange Strecken eher begrenzte Angebot und die saisontypisch steigende Nachfrage ermöglichen wiederholte Aufschläge. Wie es auf diesem und den übrigen Vieh- und Fleischmärkten im Dezember weitergehen könnte, prognostiziert Dr. Tim Koch, Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH.

Kartoffelgeschäft bleibt lebhaft

Fritten- und Chipsware ist gefragt

Im September und Oktober ging es turbulent am Markt für Konsumkartoffeln zu. Nach der Ernte hat sich das Geschehen inzwischen zwar etwas beruhigt, es geht aber lebhafter als sonst um diese Zeit üblich weiter. Dabei kommen die Impulse kaum aus dem Frischkartoffelverkauf.