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Markttelegramm KW 50

Für tierische- und pflanzliche Erzeugnisse im LW-Gebiet

Markttelegramm KW 49

Für tierische- und pflanzliche Erzeugnisse im LW-Gebiet

 

Kälberpreise zumindest teilweise stabilisiert

Geschäfte mit Jungbullen laufen nur langsam an

In der ersten Novemberhälfte entwickelten sich die Preise für Jungbullen fester, die Nachfrage war durchweg flott. Inzwischen präsentiert sich der Markt allerdings eher ausgeglichen, das Angebot liegt zumeist geringfügig über den Mengen des Vorjahres. Zugleich steht deftiges Rindfleisch in den kommenden Wochen üblicherweise weit oben in der Gunst der Konsumenten und auch das Weihnachtsgeschäft steht unmittelbar bevor. Dr. Tim Koch von der AMI-GmbH prognostiziert die voraussichtliche Entwicklung am Vieh- und Fleischmarkt für Dezember.

Kartoffelmarkt bietet viele Hausse-Argumente

Die Preise haben Luft nach oben

Mit 10,4 Mio. Tonnen wurden dieses Jahr zwar 1,5 Mio. Tonnen Kartoffeln mehr geerntet als im Vorjahr, der Markt bleibt aber sehr bullisch gestimmt, zumal es reichlich Argumente für steigende Preise gibt. Christoph Hambloch von der AMI GmbH fasst die Situation auf dem Kartoffelmarkt zusammen.

Ein Großteil des Weißkohls geht in Export

Stabile Erträge in der aktuellen Saison

Die Vorzeichen für die Saison 2019/2020 bei Weißkohl stehen unter anderen Vorzeichen als 2018/2019. Die Vegetationsperiode war zwar auch von Trockenheit und Rekordtemperaturen gekennzeichnet, aber zu guter Letzt kam der Regen. Die Wachstumsdefizite konnten in den vergangenen Wochen vor der Ernte kompensiert werden. Gabriele Held von AMI gibt einen Überblick über die aktuelle Situation auf dem Markt.

Preise für Getreide stabil, Kartoffeln ausbaufähig

Freie Teilmengen von Kartoffeln verkaufen?

Der IGC reduzierte in seinem aktuellen Bericht die Schätzung der Weltweizenproduktion auf 762 Mio. t und liegt damit um 2 Mio. t niedriger als im Vormonat. Ausschlaggebend dafür sind in erster Linie die gesunkenen Ernteerwartungen in Australien. Hans Jürgen Hölzmann gibt einen Überblick über die zu erwartenden Entwicklungen auf dem Getreidemarkt sowie über die aktuelle Situation bei der Kartoffelernte.

Raufutterpreise fallen trotz Knappheit

Grün- und Raufutter in dieser Saison deutlich günstiger

Die Raufutterernte ist in diesem Jahr in Hessen und Rheinland-Pfalz sehr unterschiedlich ausgefallen. Der erste und zweite Schnitt fielen in Menge und Qualität besser aus als im vergangenen Jahr. Wie sich die Preise aktuell entwickeln, erläutert Dr. Nikos Förster vom Landesbetrieb-Landwirtschaft Hessen (LLH).

Erzeuger halten Ware weiterhin zurück

Rapspreise nur leicht gestiegen

Die Rapspreise in Deutschland sind in 41. Woche erneut leicht gestiegen. Für größere Sprünge fehlt die nötige Unterstützung aus Paris. Das Vorjahresniveau übertreffen sie damit aber dennoch mittlerweile um elf Euro je Tonne und das des Wirtschaftsjahres 2017/18 sogar um 21 Euro je Tonne. Inger Mertens von der AMI GmbH gibt einen Überblick.

Müller unter globalen Top 20 auf Platz 20 abgerutscht

Friesland-Campina auf dem 5. Platz, DMK auf dem 13.

Eines der beiden deutschen Unternehmen unter den 20 weltweit größten Molkereikonzernen hat seine Position nicht halten können. Das zeigt das aktuelle Ranking der Rabobank für das Jahr 2018, in dem dieselben Konzerne zu finden sind wie im Jahr zuvor. Demnach rutschte der Müller-Konzern mit einem Umsatz von 4,3 Mrd. Euro gleich um zwei Plätze auf den 20. Rang ab.

Phosphatpreise rückläufig

Kalipreise haben seit Jahresfrist deutlich zugelegt

Die Trockenheit im Dürrejahr 2018 und die Verschärfung der Düngeverordnung haben bei den Hauptnährstoffen Stickstoff, Kali und Phosphat zu einem Absatzrückgang geführt. Gemäß aktueller Düngemittelstatistik fiel der Inlandsabsatz von stickstoffhaltigen Düngemitteln im Zeitraum Juli 2018 bis März 2019 erneut um 15 Prozent. Insgesamt wurde damit eine avisierte Menge von 937 212 t kontrahiert.

Getreidepreise im Rückwärtsgang

Ernteprognose für die EU angehoben

Steigende Kurse und damit höhere Gebote am Brotgetreidemarkt haben das Geschäft mit Kontrakten ex Ernte Anfang Juni belebt. Aber seit die Weizenkurse in Paris in der 23. Woche den Rückwärtsgang eingelegt haben, ist es wieder mucksmäuschenstill am Getreidemarkt geworden. Kein Verkäufer ist zu finden, weder für alterntige noch für Partien der kommenden Ernte.

Lebhaftere Nachfrage nach Sojaschrot

Raps: Mischfutterhersteller warten auf Preisnachlässe

Am Rapsschrotmarkt werden derzeit nur geringe Mengen gehandelt. Die Nachfrage ist relativ gering und hat sich deutlich beruhigt. Besonders auf den vorderen Terminen war zuletzt kaum Kaufinteresse vorhanden. Inger Mertens von der AMI GmbH gibt einen Überblick.

EU-Getreideernte von über 311 Mio. t erwartet

Für Deutschland werden 26 Mio. t vorausgesagt

Die Landwirte in der Europäischen Union dürften nach einer ersten Prognose des Agrardiplomatischen Dienstes (FAS) des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) in diesem Jahr deutlich mehr Getreide von den Feldern holen als im Dürrejahr 2018.

Leicht steigende Eierpreise erwartet

Vorbereitung auf die Osterzeit läuft an

Mit geringfügig steigenden Eierpreisen bis zum Osterfest rechnet die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Wie die Oldenburger Fachleute am Donnerstag vergangener Woche erklärten, steigt in der Osterzeit erfahrungsgemäß der private Konsum. Schon heute bereiteten sich die Packstellen auf die Belieferung der Färbeindustrie vor. Damit würde die in den ersten Wochen des neuen Jahres verzeichnete Schwächephase auf dem Eiermarkt ausgeglichen.