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Neue Demonstrationsfläche schnellwachsender Baumarten

Die Ernte erfolgt in 15 bis 20 Jahren

Auf dem Versuchsgelände des Landwirtschaftszentrums Eichhof wurde Anfang April 2017 eine neue Demonstrationsfläche mit schnellwachsenden Bäumen angelegt. Auf der Fläche des ehemaligen Pappel-Mutterquartiers, das 2016 umgebrochen wurde, konnte auf rund 1 ha eine neue Kurzumtriebsplantage (KUP) mit einer geplanten Umtriebszeit von 15 bis 20 Jahren (Maxi-Rotation) etabliert werden.

 

Der Rp-Gehalt bestimmt nicht mehr die Qualitätsstufe

Landessortenversuche Winterweizen in Rheinland-Pfalz 2019

Das Fazit der Weizenernte 2019 fällt vorwiegend positiv aus. Das Jahr war geprägt von einem nicht einfachen Start, Niederschläge im Winter und einer kühleren Phase im April sowie extremer Trockenheit und tropischen Temperaturen Anfang Juni.

19 Öko-Winterweizen im Vergleich

Landessortenversuche Winterweizen – ökologischer Anbau

Die Landessortenversuche (LSV) Öko-Winterweizen werden auf einem Acker des biodynamisch wirtschaftenden Betriebes Bainerhof durchgeführt. Das Sortiment umfasste 19 Sorten, davon sechs langjährige Verrechnungs- und Vergleichssorten, fünf neue Sorten und acht Sorten, die zwischen zwei und vier Jahren geprüft wurden. Die LSV am Standort Waldböckelheim erläutert Christine Zillger vom DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau (KÖL).

Sehr hohe Weizen-Erträge unter Öko-Bedingungen

LSV und Sortenempfehlungen Öko-Winterweizen

Öko-Ackerbauern benötigen Sortenempfehlungen, die unter den Bedingungen des Ökologischen Landbaus erarbeitet wurden. Dr. Thorsten Haase vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen fasst die Ergebnisse der drei hessischen Landessortenversuche (LSV) zu Öko-Winterweizen zusammen.

Mit frühen Weizensorten dem Klimawandel begegnen?

Landessortenversuche Winterweizen – frühes Sortiment

Die letzten beiden Anbaujahre mit außergewöhnlicher Trockenheit und Hitzeperioden haben einen Vorgeschmack auf das gegeben, was künftig im Zuge des Klimawandels zu erwarten ist: ein Temperaturanstieg, der begleitet wird von einer Verschiebung der Niederschläge vom Sommer in den Winter.

Inzwischen wird mehrheitlich Winterdurum angebaut

LSV-Ergebnisse und Sorten-Empfehlungen Winter-Hartweizen

In Rheinland-Pfalz und Hessen wird der Hartweizen vor allem in den Wärmelagen des Rheingrabens angebaut, und zwar inzwischen vor allem in der Winterform. Dies ist wohl auch der Grund für die Anbauausweitung der letzten Jahre.

Der Proteingehalt ist nicht mehr das Maß aller Dinge

Ergebnisse der Landessortenversuche Winterweizen 2018/2019

Nach der Dürre im letzten Jahr, deren Auswirkungen sich noch in das aktuelle Jahr erstrecken, den überdurchschnittlich warmen ersten Monaten und der Hitzeperiode im Juni war bereits vor der Ernte relativ klar, dass die Weizenerträge 2019 nicht ganz die Erwartungen erfüllen werden.

Rekorderträge im Öko-Roggen

LSV Roggen, ökologischer Anbau

Unter den Getreidearten ist der Roggen so anspruchslos wie kein anderes Getreide. Aufgrund der ausgeprägten Resistenz gegenüber Kahlfrösten, des starken Wurzelsystems und der frühen Pflanzenentwicklung bei langer Kornfüllungsphase ist der Roggen sehr gut auch für grundwasserferne, leichte, sandige Standorte mit Tendenz zur Trockenheit geeignet.

Erstmal den Druck rausnehmen

Hinweise zur Unkrautkontrolle in Wintergetreide im Herbst

In Kürze beginnt die neue Wintergetreidesaison. Nach der Saat ist nur ein geringer Unkraut- und Ungrasbesatz auf den Flächen tolerabel, damit sich die jungen Getreidepflanzen im Herbst bestmöglich entwickeln können.

Wintertriticale hat nicht enttäuscht

Ergebnisse der Landessortenversuche Wintertriticale 2018/2019

Trotz der wieder herausfordernden Witterung erreicht Triticale nach einer vorläufigen Schätzung der Getreideernte (Statistisches Landesamt) im aktuellen Jahr ein akzeptables Ertragsniveau von 69,4 dt/ha und liegt damit über dem 6-jährigen Mittel (2013-2018) von 66,9 dt/ha.

Die Pflanzenschutzintensität in Wintertriticale steigt

Landessortenversuche zu Wintertriticale 2018/2019

2019 wurde Wintertriticale in Rheinland-Pfalz auf 17 500 ha angebaut. Damit ist die Anbaufläche um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wintertriticale wird hauptsächlich zu Futterzwecken oder als energiereiches Substrat für Biogasanlagen genutzt. Die höchste Anbaudichte findet man demnach in Landesteilen mit Viehhaltung und Biogasanlagen. Wintertriticale besitzt ein mit Winterweizen vergleichbares Ertragspotenzial und kommt auf schlechteren Standorten besser zurecht.

Ein gutes Jahr für den Winterroggen

LSV-Ergebnisse Winterroggen 2018/2019

Die hessischen Landessortenversuche mit Winterroggen erzielten mit 99,7 dt/ha eine ähnlich gute Leistung wie im letzten Jahr. Die Ergebnisse unterstreichen die Leistungsfähigkeit der aktuellen Sorten und die Anbauwürdigkeit der Kultur.

Spitzenerträge bei Öko-Triticale

Landessortenversuche Triticale – ökologischer Anbau

Triticale bringt als Kreuzung vom Weizen das höhere Ertragspotenzial und vom Roggen die geringere Krankheitsanfälligkeit mit. Als langstrohiges, gesundes und relativ anspruchsloses Getreide mit hohem Futterwert eignet sie sich gut für den Öko-Anbau.