Neue Demonstrationsfläche schnellwachsender Baumarten

Neue Demonstrationsfläche schnellwachsender Baumarten

Die Ernte erfolgt in 15 bis 20 Jahren

Auf dem Versuchsgelände des Landwirtschaftszentrums Eichhof wurde Anfang April 2017 eine neue Demonstrationsfläche mit schnellwachsenden Bäumen angelegt. Auf der Fläche des ehemaligen Pappel-Mutterquartiers, das 2016 umgebrochen wurde, konnte auf rund 1 ha eine neue Kurzumtriebsplantage (KUP) mit einer geplanten Umtriebszeit von 15 bis 20 Jahren (Maxi-Rotation) etabliert werden.

 

Das meist schwache Bild verfestigt sich langsam

Das meist schwache Bild verfestigt sich langsam

Umfrage zum Stand der Ernte beim Landhandel im LW-Gebiet

Die Ernte ist witterungsbedingt noch nicht komplett eingefahren, dennoch sind erste Ergebnisse zu Mengen und Qualitäten beim Landhandel verfügbar. Zum aktuellen Stand befragte das LW Carl Offergeld, Geschäftsführer der RWZ Rhein-Main, Vertriebsgruppe Hessen, Lars Otto, Agrarhandel Triebstein, Wildeck-Obersuhl und Vorsitzender der VdAW Fachgruppe Landhandel Hessen, sowie Heinz Dippel, Leiter der Agrar-Sparte der Raiffeisen Waren GmbH (RaiWa) in Kassel.

Einzelkorn- statt Drillsaat?

Einzelkorn- statt Drillsaat?

Trends und Entwicklungen bei der Aussaat von Getreide

Die Drillsaat, das mehr oder weniger ungesteuerte Verteilen des Saatgutes in einer Drillreihe, ist Stand der Technik, entspricht aber nicht dem wirklich angestrebten pflanzenbaulichen Optimum. Es stellt sich heute die Frage: Muss die Perfektionierung der Getreidesaat noch weiter gehen, und wird auch hier künftig eine Einzelkornsaat notwendig? Auf die jüngeren Entwicklungen und Tendenzen für die Zukunft geht Prof. Heinrich Große Hokamp von der Hochschule Neubrandenburg ein.

Im Herbst den Boden für die Rübe bereiten

Im Herbst den Boden für die Rübe bereiten

Überlegungen zum Umgang mit Stroh vor dem Zuckerrübenanbau

Schlechte Feldaufgänge, heterogene Bestandsentwicklung und beinige Rüben sind nach wie vor in der Praxis vorzufinden. Oft liegt die Ursache im unsachgemäßen Umgang mit Stroh und Ernteresten begründet. Höchsterträge jedoch sind nur bei optimaler Entwicklung jeder einzelnen Pflanze möglich. Für einen guten Start der Rüben ist daher ein gekonntes Strohmanagement die Grundvoraussetzung.

Besser als erwartet

Besser als erwartet

Landessortenversuche Wintergerste in Rheinland-Pfalz 2017

Die Wintergerste hat in den Landessortenversuchen besser gedroschen, als man es vielleicht erwartet hatte. Sie konnte damit vor dem Trockenstress noch rechtzeitig abreifen. Spitzensorten brachten bei intensiver Bestandesführung teilweise über 100 dt/ha. Dr. Albert Anderl und Marko Goetz vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück in Bad Kreuznach berichten über die diesjährigen Ergebnisse.

Herbizideinsatz nach Leitverunkrautung

Herbizideinsatz nach Leitverunkrautung

Unkraut- und Ungrasregulierung im Winterraps

Anfang August wird in den Höhenlagen bereits erster Raps gesät. Höchste Zeit also, jetzt die Unkrautregulierung zu planen. Aktuelle Hinweise und Tipps hierzu gibt Dr. Dominik Dicke, RP Gießen, Pflanzenschutzdienst Hessen.

Zuchtfortschritt in Ertrag und Qualität

Zuchtfortschritt in Ertrag und Qualität

Winterraps-Neuzulassungen zur Aussaat 2017

Zur Herbstaussaat 2017 hat das Bundessortenamt bei Winterraps insgesamt acht Hybridsorten neu zugelassen, die das aktuelle Sortiment ertraglich und auch qualitativ erweitern. Dr. Stefan Weimar, Dr. Albert Anderl und Marko Goetz vom DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück stellen die neuen Sorten vor.

Trotz Wetterkapriolen stabile Ertragsleistungen

Trotz Wetterkapriolen stabile Ertragsleistungen

Landessortenversuche Wintergerste 2017

Viele Anbauer orientieren sich bei der bevorstehenden Sortenwahl an den Ergebnissen der amtlichen Versuche. Dabei geht der erste Blick oftmals auf die Ertragsleistung des aktuellen Versuchsjahres und dann auch oft nur von Einzelstandorten. Für eine zuverlässige Sortenwahl ist es jedoch viel wichtiger, einen Blick auf die mehrjährigen Ertragsleistungen in den entsprechenden Anbauregionen zu werfen.

Versorgungszustand landwirtschaftlicher Böden

Versorgungszustand landwirtschaftlicher Böden

Gehalte an P, K, Mg und Bor entwickeln sich unterschiedlich

Die Bodenuntersuchung ist immer noch die wichtigste Methode zur Bestim­mung der erforderlichen Düngermenge. Pflanzenanalysen oder auch die Ableitung der Düngermenge aus Literaturangaben sind sinnvolle Hilfsmittel, lassen aber keinen Rückschluss auf die im Boden vorhandenen pflanzenverfügbaren Nährstoffe, die den Wurzeln zur Aufnahme zur Verfügung stehen, zu.

Winterraps-Bestellung bienenschonend vornehmen

Winterraps-Bestellung bienenschonend vornehmen

Aussaat von Lumiposa-gebeiztem Saatgut

Dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit liegen einer Pressemitteilung zufolge keine Informationen darüber vor, ob beziehungsweise in welchem Umfang die Saatgutbehandlung in Polen einer entsprechenden Qua­li­täts­sicherung unterliegt, die eine wei­testgehende Staubfreiheit gewährleistet. Wirkstoff Cyantraniliprole ist bienentoxisch Aufgrund der hohen Bienentoxizität und der systemischen Wirkungsweise...

Ein Blick in den Boden lohnt sich immer

Ein Blick in den Boden lohnt sich immer

Bodenbearbeitung und Aussaat bei Winterraps

Betrachten wir zunächst die Bodenbearbeitung. Grundsätzlich stellen sich in diesem Zusammenhang folgende Fragen. Soll gepflügt oder pfluglos gearbeitet werden? Wie tief soll die Bearbeitung erfolgen? Die Rapspflanze benötigt zur Ausbreitung der Pfahlwurzel eine tiefe Lockerung. So ist es in jedem Lehrbuch zu...

Das Zeitfenster ist klein

Das Zeitfenster ist klein

Die Ernte von Sojabohnen

Die Nachfrage nach inländischem, nicht gentechnisch verändertem Soja steigt stetig. Dank der Züchtung und Anbautechnologie weitet sich der Anbau auch auf Regionen aus, die man früher aufgrund der geringeren Wärmesummen nicht in Betracht gezogen hätte. Allerdings sind die Bohnen nicht einfach zu beernten, wie Andrea Feiffer, feiffer consult Sondershausen, darstellt.

Was geht noch im Raps?

Was geht noch im Raps?

Herbstdüngung nach der neuen Dünge-Verordnung

Ein optimal geführter Rapsbestand nimmt im Herbst je nach Witterungsverlauf bereits 70 bis 90 kg Stickstoff auf. Diese Menge kann im Normalfall nicht allein aus dem organisch gebundenen Bodenstickstoff durch Mineralisierung zur Verfügung gestellt werden. Mit Inkrafttreten der neuen Dünge-Verordnung stellt sich daher die Frage, ob und in welchem Umfang noch eine Stickstoff-Düngung zu Raps im Herbst möglich ist.