Neue Demonstrationsfläche schnellwachsender Baumarten

Die Ernte erfolgt in 15 bis 20 Jahren

Auf dem Versuchsgelände des Landwirtschaftszentrums Eichhof wurde Anfang April 2017 eine neue Demonstrationsfläche mit schnellwachsenden Bäumen angelegt. Auf der Fläche des ehemaligen Pappel-Mutterquartiers, das 2016 umgebrochen wurde, konnte auf rund 1 ha eine neue Kurzumtriebsplantage (KUP) mit einer geplanten Umtriebszeit von 15 bis 20 Jahren (Maxi-Rotation) etabliert werden.

 

Gutes Vermarkten ist gefragt

Gutes Vermarkten ist gefragt

Beobachten, bewerten, handeln

Wer gäbe nicht viel für die richtige oder eine gute Vermarktungsstrategie? Doch diese Strategie kann man nirgendwo kaufen oder bekommt sie gar geschenkt. Die eigene Strategie muss sich jeder Betrieb selbst „basteln“. Dazu bedarf es neben dem sicheren Umgang mit den vorhandenen Vermarktungsinstrumenten der Beachtung der wesentlichen Vermarktungsparameter die im folgenden Beitrag angesprochen werden.

Lagerstätten konsequent auf die Ernte vorbereiten

Lagerstätten konsequent auf die Ernte vorbereiten

Schädlingen Nahrung und Unterschlupf entziehen

Vorratsschädlinge wie Kornkäfer, Motten oder Milben verursachen in eingelagertem Getreide immer wieder erhebliche Schäden und Qualitätsverluste. Vorratsschutz heißt daher vor allem sauberes und sorgfältiges Arbeiten in Lägern, kontrollieren und dokumentieren, aber auch gesetzliche Vorgaben und Auflagen genau einhalten.

Feindpflanze mit hoher Wirksamkeit

Feindpflanze mit hoher Wirksamkeit

Kartoffelzystennematoden biologisch bekämpfen

Der Kartoffelanbau ist von der Pflanzung bis ins Lager hinein von zahlreichen bodenbürtigen Schaderregern bedroht. Ertragsverluste werden besonders deutlich, wenn mehrere gleichzeitig auftreten. Dabei ist die Gefahr der Verschleppung groß. Daher sind insbesondere gegen die Quarantäneschaderreger Sondermaßnahmen erforderlich. Dies gilt insbesondere für den Gelben und den Weißen Kartoffelzystennematoden (Globodera rostochiensis, G. pallida). Der Anbau der Feindpflanze Solanum sisymbriifolium erwies sich in einem Projekt zur Entwicklung von alternativen Gegenmaßnahmen als besonders wirkungssicher.

Prognosemodelle: Gewusst wo und wann

Prognosemodelle: Gewusst wo und wann

Kartoffelkäfer und Krautfäule gezielt bekämpfen

Digitale Prognosemodelle sind seit Jahren ein Instrument des integrierten Pflanzenschutzes. Sie dienen unter anderem der Terminierung von Feldkontrollen sowie der Bestimmung des optimalen Applikationstermins. Mit ihrer Hilfe kann das aktuelle und zukünftige Infektionsrisiko für Pflanzenkrankheiten sowie das Auftreten und die Entwicklung von Schädlingen zeitlich und räumlich sehr exakt bestimmt werden.

Stickstoffeffizienz durch Wurzelnähe

Stickstoffeffizienz durch Wurzelnähe

Platzierte Stickstoffdüngung mit festen Düngemitteln im Mais

Die mineralische Stickstoff-Düngung zu Mais erfolgt bislang überwiegend breitflächig auf die Bodenoberfläche in einer oder mehreren Gaben. Vor allem bei der oberflächlichen Ausbringung von Harnstoff kann dies auch mit Ammoniak-Verlusten in die Atmosphäre verbunden sein, weshalb die neue Düngeverordnung ab dem 1. Februar 2020 die Einarbeitung von Harnstoff ohne Ureasehemmstoff innerhalb von vier Stunden fordert. Eine platzierte Ausbringung von Düngern wird als eine Möglichkeit zur Verbesserung der Stickstoffeffizienz angeführt. Darunter wird eine gezielte Düngung in direkter räumlicher Nähe zur Pflanze verstanden.

Resistenz-Strategien werden künftig schwieriger

Resistenz-Strategien werden künftig schwieriger

Insektizid-Anwendungen in Kartoffeln 2018

Für das Jahr 2018 steht noch eine große Produktpalette mit verschiedenen Wirkmechanismen zur Bekämpfung von Kartoffelkäfern und Blattläusen zur Verfügung. Diese Situation ermöglicht eine Anti-Resistenzstrategie, mit der aktiv gegen eine Resistenzentwicklung vorgebeugt werden kann. Wird mit den vorhandenen Insektiziden entsprechend den unabhängigen Empfehlungen umgegangen, kann die Geschwindigkeit der Resistenzentwicklung verzögert werden.

Maiszünslerbekämpfung auch aus der Luft

Maiszünslerbekämpfung auch aus der Luft

Pflanzenschutz in Silo- und Körnermais

Mais ist in der Jugendphase sehr konkurrenzschwach gegenüber Unkräutern und Ungräsern. Darüber hinaus kann er vom Maiszünsler befallen werden, insbesondere wenn die Stoppeln auf Feldern der Umgebung im Herbst nicht effektiv gemulcht oder tief eingepflügt wurden und im Jahr zuvor in der Region Schäden durch Zünsler beobachtet worden sind.

Insektenpopulationen lassen sich schnell wieder aufbauen

Insektenpopulationen lassen sich schnell wieder aufbauen

Blühstreifen sorgen für Populationen mit hoher Vielfalt

Mehrere Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität haben nachweisliche Erfolge beim Aufbau von Insektenpopulationen und Nahrungsketten erzielt. Wie der Biologe für Freilandökologie, Dr. Jürgen Esser, beim Pressegespräch von Bayer Crop-Science Mitte April in Deidesheim berichtete, sorgen bereits einjährige Blühstreifen für eine Wiederbelebung der Nahrungskette und eine hohe Biomasse an Fluginsekten.

Hirsen laufen erst spät auf

Hirsen laufen erst spät auf

Aktuelle Herbizidmaßnahmen in Zuckerrüben

Die Bekämpfung von Ungräsern wie Ackerfuchsschwanz, Windhalm, Flughafer, Hirsen, Ausfallgetreide und Quecke sollte möglichst im 2- bis 4-Blattstadium der Ungräser erfolgen. Alle Gräserherbizide wirken ausschließlich blattaktiv. In vielen Fällen reicht eine Teilflächenbehandlung aus.

Entscheidend ist der Nährstoffpreis frei Wurzel

Entscheidend ist der Nährstoffpreis frei Wurzel

Monetärer Vergleich von Gülle-Ausbringtechniken

Einen wesentlichen Einfluss auf die Nährstoffeffizienz von organischen Düngern hat neben der Lagerung und dem Nährstoffbedarf der angebauten Kulturart zum Ausbringtermin auch die Ausbringtechnik. Im Vordergrund stehen nicht nur mögliche Umwelt- und Geruchsbelastungen, sondern auch Stickstoffverluste (N-Verluste), die bares Geld beim Mineraldüngereinkauf bedeuten.

Beim Kartoffellegen nicht die Betriebshygiene vergessen

Beim Kartoffellegen nicht die Betriebshygiene vergessen

Konsequente Maschinenreinigung vor dem Kartoffellegen

Im letzten Herbst kam die regelmäßige Maschinenreinigung bei einem Sorten- oder zumindest einem Schlagwechsel aufgrund der schwierigen Rodebedingungen und der zeitlichen Verzögerungen bei der Ernte häufig zu kurz. Diese Lücke im betrieblichen Hygienemanagement sollte durch eine konsequente Maschinenreinigung beim Kartoffellegen wieder geschlossen werden.

Züchtungsfortschritt setzt sich auch im Grünland durch

Züchtungsfortschritt setzt sich auch im Grünland durch

Neue Mischungs- und Sortenempfehlung 2018

Die Auswahl der richtigen Ansaatmischungen für das Grünland und den Ackerfutterbau sowie vor allem die richtige optimierte Sortenwahl ist der erste Schritt für eine hohe Ertrags- und Qualitätssicherung des Grundfutters. Raimund Fisch vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Eifel, Bitburg, spricht aktuelle Empfehlungen aus.