Erweiterung der bestehenden Kernzonen
Drei Prozent der Fläche im Pfälzerwald unberührt lassen
Nach einem einjährigen Moderationsprozess, bei dem der Bezirksverband Pfalz mit den betroffenen Gebietskörperschaften, anerkannten Naturschutzverbänden und dem Pfälzerwald-Verein in engem Kontakt stand, liegt nun ein Konzept für die Kernzonen vor, dem der Ausschuss für das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen einstimmig zugestimmt hat.

Foto: Setzepfand
Mit Kommunen Artenvielfalt und Umweltschutz fördern
Sodann beschloss der Ausschuss unter Vorsitz des Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder, bei der Namensgebung auf den Zusatz „Naturpark“ zu verzichten. So soll künftig nur noch vom Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen die Rede sein, um Irritationen zu vermeiden. Darüber hinaus will sich der Bezirksverband Pfalz im Pfälzerwald künftig verstärkt zusammen mit den Kommunen um Klimawandel, Ressourcenschonung, Bewahrung der Artenvielfalt, nachhaltigen Konsum, Umweltschutz sowie soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit kümmern.
Sie gehören zu den Nachhaltigkeitszielen der UN, den sogenannten Sustainable Development Goals. In ausgewählten Kommunen des Biosphärenreservats sollen ab dem kommenden Jahr Strategien entwickelt werden, die eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen und aus dem Pfälzerwald langfristig eine Modellregion machen.
bvp – LW 49/2016