Fast 4 000 Kilometer neue Stromleitungen nötig

Netzentwicklungsplan nennt Kosten von 20 Mrd. Euro

Mindestens 3 800 km beträgt nach Einschätzung der vier großen deutschen Übertragungsnetzbetreiber der Bedarf an überirdischen Stromleitungen, die für die Energiewende neu gebaut werden müssen. Voraussetzung dafür ist, dass bestehende Netze optimiert und neue Verbindungen möglichst in alte Trassen gelegt werden. Das geht aus ihrem Entwurf für einen nationalen Netzentwicklungsplan hervor, den die Netzbetreiber TenneT, Amprion, TransnetBW und 50Hertz vergangene Woche in Berlin vorgestellt haben.

Die Unternehmen setzen dabei vor allem auf Nord-Süd-Ver­bindungen, um die im Norden gewonnene Windenergie zu den vor allem im Süden ansässigen großen Stromverbrauchern zu transportieren. Im Einzelnen werden dabei noch ...

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