Die Branche blickt nach vorne

Rundgang über die DLG-Feldtage in Bernburg

Zu den DLG-Feldtagen 2026 kamen letzte Woche laut Veranstalter etwa 13 400 Besucher. In Erwitte, Kreis Soest, waren es 2024 rund 17 000. Der Rückgang dürfte zum Teil an den Betriebsstrukturen der Region liegen. Die meisten Aussteller waren mit der Messe zufrieden, die einen Austausch mit zukunftsorientierten Betrieben und relevanten Akteuren entlang der Wertschöpfungskette ermöglichte. Das LW hat wieder einen Rundgang über das Ausstellungsgelände unternommen.

An den DLG-Feldtagen letzte Woche in Bernburg/Saale gab es die ganze Bandbreite des modernen Ackerbaus zu sehen.

Foto: Becker

Der Pflanzenschutz war zuletzt etwas das Sorgenkind der Ackerbauern; immer weniger Wirkstoffe stehen einer wachsenden Zahl von Schädlingen, Unkräutern und Krankheiten gegenüber. Hier waren auf den DLG-Feldtagen doch einige Lichtblicke zu entdecken. Und auch bei der Pflanzenzüchtung, der wegen schwindender chemischer Lösungen immer größere Bedeutung zukommt, wurde in Bernburg einiges an Innovationen geboten.

DSV macht die Fruchtfolge zum intelligenten Anbausystem

Jan Hendrik Schulz von DSV-Saaten erläutert die Vorteile von TerraLife-Zwischenfruchtmischungen.

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Die DSV versteht die strategische Fruchtfolgegestaltung als einen Werkzeugkasten, der es den Betrieben ermöglicht, Mehrerlöse zu erzielen und gleichzeitig das Gesamtsystem zu stärken, wie Dr. Eike Hupe, Vorstand der DSV, beim Messeauftritt des Züchtungsunternehmens betonte.

Für vielfältige Fruchtfolgen gebe es leistungsstarke Alternativen von Winterungen und Sommerungen bis hin zu Zwischenfrüchten oder wertvollen Blattfrüchten wie der weißen Lupine. Entscheidend bei der betriebsindividuellen Auswahl sei der Blick auf die gesamte erweiterte Fruchtfolge statt einer isolierten Betrachtung einzelner Deckungsbeiträge.

„Die erfolgreiche Fruchtfolge von morgen basiert pflanzenbaulich auf zwei Säulen: innovativen Sorten und intelligenten Anbausystemen. Als Pflanzenzüchter bieten wir der Landwirtschaft mit unseren Sorten und unserer Expertise in intelligenten Anbausystemen die richtigen Bausteine für eine individuell erfolgreiche Gestaltung der Fruchtfolge“, so Dr. Hupe.

Moderne Sorten müssten heute viele Anforderungen erfüllen: Resistenzen gegenüber Krankheiten und Schädlingen, Toleranzen gegenüber abiotischem Stress sowie eine hohe Nährstoffeffizienz. Die beiden erfolgreich im Markt etablierten Getreidesorten Julia und Exsal der DSV zeigten beispielhaft, wie moderne Züchtung Ertragsstärke, Resilienz und Wirtschaftlichkeit miteinander verbindet.

„Das Konzept der Fruchtfolge geht heute weit über die reine Sortenwahl hinaus. Aus dem von uns über neun Jahre begleiteten Catchy-Projekt geht klar hervor, dass die Diversität von Pflanzengesellschaften eine Schlüsselrolle für ein resilientes Anbausystem einnimmt“, betonte Dr. Hupe. Zwischenfrüchte, Bei- und Untersaaten seien daher unverzichtbare Bausteine moderner Fruchtfolgen. Taktisch klug kombiniert übernehmen solche Pflanzengesellschaften vielfältige Schutz- und Förderfunktionen. So könne

beispielsweise die Beisaat-Mischung TerraLife BrassicaPro im Raps Schadinsekten ablenken, während TerraLife MaisPro als Zwischenfruchtmischung nützliche Mykorrhiza-Pilze im Boden fördert.

Tagetes gegen Nematoden

Die Studentenblume kann als Zwischenfrucht Nematoden reduzieren und zur Eindämmung von Drahtwurmbefall beitragen.

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Feldsaaten Freudenberger GmbH & Co. KG nutzte das Branchentreffen, um Weiterentwicklungen im Bereich Zwischenfrüchte, Nachsaat und Saatgutlösungen vorzustellen – mit klarem Fokus auf Pflanzengesundheit, Resilienz und betrieblicher Effizienz.

„Die Anforderungen an moderne Fruchtfolgesysteme steigen stetig und Zwischenfrüchte übernehmen dabei immer mehr Funktionen – vom Erosionsschutz bis hin zur gezielten Pflanzengesundheit. Zudem steigt der Informations- und Beratungsbedarf in der Landwirtschaft“, erklärte Robert Kindel, Marketingleiter bei Freudenberger.

Fachberater David Menskes stellte ein Highlight am Freudenberger-Stand vor: den Einsatz von Tagetes patula als Zwischenfrucht. Die Studentenblume zeige vielversprechende Effekte in der Reduktion von Nematodenpopulationen und könne zugleich zur Eindämmung von Drahtwurmbefall beitragen.

Mit Chia als Zwischenfrucht greift das Unternehmen zudem ein Thema auf, das bislang eher als Nischenansatz galt. Erste Versuchsergebnisse deuten auf interessante agronomische Eigenschaften hin – insbesondere hinsichtlich Bodenstruktur und Biodiversität.

UPL mit neuen Herbizidlösungen

Felix Möhlendick präsentierte mit Evolution ein neues Herbizid für den Winterraps: „Die enthaltenen Wirkstoffe Clethodim und Quizalofop sorgen für eine effektive Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz, Weidelgras und anderen spät auflaufenden Ungräsern.

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Im Rahmen der Pressekonferenz auf den DLG-Feldtagen stellte UPL seine globale Geschäftsentwicklung, die strategische Ausrichtung sowie verschiedene Neuheiten aus dem Pflanzenschutz-Portfolio vor.

Produktmanager Felix Möhlendick präsentierte mit Evolution ein neues Herbizid für den Einsatz in Winterraps: „Die Kombination der Wirkstoffe Clethodim und Quizalofop sorgt für eine besonders effektive Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz und Weidelgras sowie anderen spät auflaufenden Ungräsern. Evolution besitzt im Vergleich zu herkömmlichen Graminiziden die stärkste Wirkung und das breiteste Wirkungsspektrum.“ Ein weiterer Pluspunkt von Evolution sei der flexible Einsatz im Herbst oder Frühjahr.

Vertriebsteamleiter Florian Traut stellte erste Einsatzerfahrungen mit dem neuen Zuckerrüben-Herbizid Wizart vor. Die EC-Formulierung aus Phenmedipham und Ethofumesat habe sich in der Praxis als hochwirksame und gleichzeitig nachhaltige Lösung zur Unkrautbekämpfung bewährt.

Mit Kalimba Max bringt UPL ein neues Herbizid für den Mais auf den Markt. Torsten Hölger beschrieb das neue Herbizid als die bisher einzige zugelassene Wirkstoffkombination aus Dicamba und Fluroxypyr. Sie erfasse einjährige zweikeimblättrige Unkräuter im Nachauflauf mit einer sehr guten Wirkung gegen Problemunkräuter wie beispielsweise Winden, Knöterich und Schwarzer Nachtschatten. Eine Anwendung ist bis zum 9-Blatt-Stadium möglich.

Saaten-Union: Die Sorte sichert den Anbauerfolg

„Das Saatgut ist der strategische Hebel für den Betriebserfolg“, sagte der Geschäftsführer der Saaten-Union, Dr. Markus Iken. Dabei sei die Leistungsfähigkeit einer Sorte kein Einzelfaktor, sondern das Ergebnis genetischer Breite. „Unsere Hybridroggensorten entstehen auf Basis einer multigenen Züchtung. Die Leistung einer Sorte entsteht nicht durch ein einzelnes Merkmal, sondern durch das gezielte Zusammenspiel mehrerer genetischer Eigenschaften. Durch die Kombination von Genen unterschiedlicher Herkünfte entsteht eine breite genetische Basis“, hieß es weiter.

Dies sorge dafür, dass zentrale Leistungsparameter wie Ertrag, Standfestigkeit, Gesundheit und Stresstoleranz stabil und ausgewogen ausgeprägt sind. Gerade unter wechselnden Umweltbedingungen zeigten sich der entscheidende Vorteil: Genetisch vielfältig aufgebaute Sorten reagieren robuster auf verschiedene Stressfaktoren und sichern so die Leistung im Bestand.

Ein Beispiel hierfür sei die neue Hybridroggensorte SU Fred: Durch ein überzeugendes Gesundheitsprofil, hohe Standfestigkeit und überzeugende Qualitätswerte sorge sie für Sicherheit im Anbau.

RAGT und Strube wachsen zusammen

Kim Jana Dudenbostel, Vertriebsleiterin Zuckerrübe bei Strube, stellte unter anderem die Sorte Michelangelo (EU) vor. Sie zeige ein außergewöhnlich hohes Ertragspotenzial unter SBR- und Stolbur-Befall.

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Die RAGT Saaten Deutschland GmbH und Strube D&S GmbH sind in eine neue Vertriebsorganisation gestartet. Bereits seit März 2026 bündeln beide Züchter ihre Vertriebsaktivitäten unter einem Dach, von Getreide über Mais und Raps bis zur Zuckerrübe. „Wir sind züchterisch jetzt in fast allen Kulturen zu Hause – nur Kartoffeln bleiben außen vor“, fasst Geschäftsführer Andreas Albersmeier die erweiterte Aufstellung in Bernburg zusammen.

Das Bundessortenamt hat aus der RAGT-Getreidezüchtung in diesem Jahr zwei neue Triticalesorten zugelassen. Besonders hob Chritian Rommelmann RGT Comebac als ertragsstärkste Neuzulassung 2026 hervor. „Sie bestätigt ihre Spitzenleistung mit einem Kornertrag in Stufe 1 von APS 9 und in Stufe 2 von APS 8. In den Wertprüfungsjahren 2023 bis 2025 war sie die ertragsstärkste Sorte und setzt damit Maßstäbe für leistungsorientierte Betriebe“, so der Produktmanager für Getreide und Soja. Gleichzeitig zeige sich RGT Comebac sehr gesund – insbesondere mit Blick auf Braunrost. Durch ihre breite Anpassungsfähigkeit sei die Sorte für alle Standorte geeignet und deutschlandweit zur Ernte 2026 in allen Landessortenversuchen vertreten.

Mit der Integration von Strube wächst das RAGT-Portfolio entscheidend und Zuckerrüben werden künftig Teil des Vollsortiment-Angebots. Gerade in einem Marktumfeld, das durch Herausforderungen wie SBR und Stolbur geprägt ist, sehen RAGT und Strube die Notwendigkeit, gezielt in Züchtungsfortschritt zu investieren, sagte Kim Jana Dudenbostel, Vertriebsleitung Zuckerrübe.

Im Fokus steht Michelangelo (EU). Die Sorte überzeuge durch ihr außergewöhnlich hohes Ertragspotenzial, insbesondere unter SBR- und Stolbur-Befall. Das bedeute, dass diese Sorte unter Befall 30 bis 35 Prozent mehr Ertrag liefere als anfällige Sorten.

BASF mit neuem Herbizid-Wirkstoff

Michael Wagner, BASF, stellte die baldige Zulassung des neuen Herbizid-Wirkstoffes Luximo in Aussicht.

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Die BASF präsentierte ihren neuen Herbizid-Wirkstoff Luximo, der selbst schwer zu bekämpfende Acker-Fuchsschwanzpopulationen kontrollieren soll. Wie Michael Wagner, Leiter Agricultural Solutions Europa Nord, am Stand ausführte, zeigt der Wirkstoff eine gute Langzeitwirkung und bekämpft Ungräser in Wintergetreide vor und nach dem Auflaufen.

Luximo ist der Markenname für den Wirkstoff Cinmethylin, der einer neuen Wirkstoffklasse „30“ (ehemals Q) zugeordnet wurde – das habe es seit fast zweit Jahrzehnten nicht gegeben, so BASF. Cinmethylin wirke in den Schadpflanzen an einem Wirkort, an dem die bisherigen Herbizidwirkstoffe nicht angesetzt haben, und sei damit ein echter Resistenzbrecher. Alle Stämme von Ackerfuchsschwanz, auch Weidelgras, Windhalm und Rispe werden mit Luximo sicher erfasst, so das Unternehmen. Luximo wird als Bodenwirkstoff so eingesetzt, wie man es von flufenacethaltigen Mitteln gewohnt ist.

Die Genehmigung des Wirkstoffs wird erwartet. In Deutschland strebt BASF eine Notfallzulassung für 2026 und eine reguläre Produktzulassung im Jahr 2027 an. In England sei Luximo bereits das 3. Jahr im Einsatz und verzeichne sehr gute Erfolge.

Applikationstechnik von agrotop

Flexibler Dropleg-Beluga-Bausatz L/XL von agrotop.

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Carsten Appelhoff wurde in Bernburg der Fachpresse als neuer Leiter Gesamtvertrieb der agrotop GmbH vorgestellt. In dieser Funktion verantwortet er die weltweiten Vertriebsaktivitäten des Unternehmens. Der Diplom-Agraringenieur verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in internationalen Vertriebs- und Führungspositionen der Landtechnikbranche.

Agrotop zählt seit Jahrzehnten zu den führenden Spezialisten für Applikationstechnik im Pflanzenschutz. Das Unternehmen entwickelt und produziert praxisgerechte Lösungen für eine präzise, effiziente und zugleich umweltschonende Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln und Düngern. Mit einem breiten Portfolio an Düsen, Transfereinrichtungen und Nachrüstsystemen unterstützt agrotop Landwirte und Lohnunternehmer weltweit bei der nachhaltigen Pflanzenproduktion.

Am Stand der DLG-Feldtage wurde unter anderem der flexible Dropleg-Beluga-Bausatz L/XL präsentiert. Der Düsenhalter kann in der Höhe frei positioniert werden. Dadurch ist eine präzise Anpassung an die jeweilige Anwendung möglich, beispielweise in schon höheren Maisbeständen. Der Bausatz kann um bis zu drei weitere Düsenhalter erweitert werden, um eine noch effizientere Verteilung zu ermöglichen.

Secobra bedient Nachfrage nach E-Weizen

Laut Stefan Schönborn, Regionalberater Nord-West bei Secobra, werden E-Weizen zurzeit stark nachgefragt.

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Stefan Schönborn, Regionalberater Nord-West bei Secobra, verwies am Messestand auf den neuen E-Winterweizen Emmerto, der sich durch hohe Ertragskraft und hervorragende Backqualität auszeichne. Schon im Zulassungsjahr habe er durchweg sehr gute Relativerträge von 99 bis 100 Prozent bei hohem Rohproteingehalt gezeigt.

Schönborn betonte die exzellenten Qualitätsparameter: „Emmerto erreicht typischerweise Rohproteinklasse APS 7 und eine beeindruckende Fallzahl APS 9, was eine lange Jahre unerreichte Kombination im E-Weizen darstellt.“ Diese Merkmale machten Emmerto attraktiv für Landwirte, die Wert auf bestmögliche Mehlqualität legen.

E-Weizen werde zurzeit stark nachgefragt, so der Berater, der sich mit dem Messeverlauf zufrieden zeigte.

Vereinigte Hagel mit eigenem Versuchswesen

„Das Frühjahr 2026 hat erneut verdeutlicht, wie eng wirtschaftlicher Erfolg und Wettergeschehen in der Landwirtschaft miteinander verbunden sind. Wetterextreme sind längst nicht mehr nur ein meteorologisches Phänomen, sondern ein zentrales Zukunftsthema für landwirtschaftliche Betriebe“, sagte Dr. Philipp Schönbach, Vorstandsprecher der Vereinigte Hagel. Das aktuelle Frühjahr sei vor allem zu trocken gewesen, insbesondere in Bayern.

Örtlich habe es aber auch kräftige Gewitter, Starkregen und erhebliche Hagelereignisse gegeben. Deutschlandweit ergeben sich laut Dr. Schönbach aktuell für alle betroffenen Kulturen insgesamt rund 100 000 geschädigte Hektar. Die Entschädigung liegt bei etwa 30 bis 40 Mio. Euro.

„Solche Schäden werden nach wissenschaftlich nachvollziehbaren Kriterien objektiv ermittelt“, so Dr. Schönbach. „Hier kommt ein Bereich ins Spiel, der nach außen hin weniger sichtbar, für die tägliche Arbeit des Ernteversicherers aber von zentraler Bedeutung ist: das eigene Versuchswesen.“

In den hauseigenen Versuchen würden unter anderem Hagel, Sturm, Stark-regen und Starkfrost in unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Pflanzen simuliert. Ziel sei es, die Auswirkungen auf Ertrag und Qualität möglichst präzise zu erfassen. „Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Regulierungsberichte ein und bilden die Grundlage für die Ertragsverlusttabellen. Sie unterstützen unsere Sachverständigen dabei, Schäden realitätsnah und nachvollziehbar zu bewerten.“ Darüber hinaus lieferten die Ergebnisse wichtige Impulse für die Weiterentwicklung bestehender und die Entwicklung neuer Versicherungsprodukte.

Case zeigt Großtechnik und kompakte Alleskönner

Auch Landtechnik-Hersteller sind auf den Feldtagen vertreten und be­stücken die beliebten Maschinen­vorführen. Case setzte auf die „Produktivitäts- und Leistungsvorteile des neuen gefederten Heavy-Duty-Bandlaufwerks“, das für die Case IH Quadtrac-Baureihe des Modelljahrs 2025 entwickelt wurde. Diese Fahrwerktechnologie, die als erste für einen Traktor mit vier Laufbändern verfügbar ist, verbessere den Komfort auf dem Feld und auf der Straße, vergrößere die Aufstandsfläche und erhöhe die Arbeitsgeschwindigkeit durch höhere potenzielle Betriebsgeschwindigkeiten auf unebenem Gelände.

Case IH stellte auch den Traktor der Farmall M-Serie vor, der dafür entwickelt wurde, „Leistung im Alltag bis hin zu den anspruchsvollsten Aufgaben unabhängig von Betriebsgröße oder Gelände zu liefern.“ Die neue Traktorserie verfügt über einen 4-Zylinder-3,6-Liter-Stage-V-Motor, der 100 bis 120 PS leistet. Die Serie bietet den Fahrern Komfort und ist für Landwirte konzipiert, die Stärke, Einfachheit und intelligente Funktionalität in einem vielseitigen Nutztraktor verlangen, hieß es in Bernburg.

Claas connect: einfache Lösung für Smart Farming

Am Stand von Claas wurde mit „Claas connect“ eine praxisnahe Möglichkeit vorgestellt, mit der Landwirte in ihrem Betrieb die digitale Grundlage für Smart Farming legen können. Die digitale Plattform kann genutzt werden, um das Management von Betrieb und Fuhrpark zu vereinfachen, Prozesse zu optimieren und sich mit dem Claas-Servicepartner zu vernetzen.

Kunden erhalten automatisch und kostenlos Zugriff auf die Grundfunktionen dieses Tools, hieß es. Die Plattform lasse sich sowohl über den Rechner als auch per App auf dem Smartphone nutzen.

Die nächsten DLG-Feldtagen finden vom 20. bis 22. Juni 2028 an der Hessische Staatsdomäne Beberbeck bei Kassel statt.

KB – LW 26/2026