Braunewell Vizepräsidentin der deutschen Landfrauen

Mitgliederversammlung wählt neues Präsidium

Petra Bentkämper vom Westfälisch-Lippischen Landfrauenverband ist neue Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbands (dlv). Das ergab die Wahl der dlv-Mitgliederversammlung in Heilbronn. An ihrer Seite gestaltet als erste Vizepräsidentin Juliane Vees vom Landfrauenverband Württemberg-Hohenzollern die Zukunft mit. Zweite Vizepräsidentin ist Ursula Braunewell vom Landfrauenverband Rheinhessen.

Das neue Präsidium der deutschen Landfrauen (v.l.): Daniela Ruhe, Hauptgeschäftsführerin; Jutta Kuhles, Beisitzerin; Sibylle Klug, Beisitzerin; Ursula Braunewell, zweite Vizepräsidentin; Petra Bentkämper, Präsidentin; Juliane Vees, erste Vizepräsidentin; Christine Reitelshöfer, Beisitzerin und Elisabeth Brunkhorst, Beisitzerin.
Foto: dlv/Benjamin Beytekin

Beisitzerinnen sind Elisabeth Brunkhorst vom Niedersächsischer Landfrauenverband, Sibylle Klug vom Landfrauenverband Sachsen-Anhalt, Jutta Kuhles vom Rheinischen Landfrauenverband und Christine Reitelshöfer von der Landfrauengruppe im Bayerischen Bauernverband.

Elf Kandidatinnen für sieben Positionen

Insgesamt elf Kandidatinnen stellten sich zur Wahl für die sieben Positionen. Die Präsidiumswahlen finden satzungsgemäß alle vier Jahre durch die Mitgliederversammlung statt. Mitglieder des Deutschen Landfrauenverbands sind die 22 Landesverbände.

Petra Bentkämper, die bereits im bisherigen dlv-Präsidium als Beisitzerin mitgearbeitet hat, bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen: „Als die Interessensvertretung für Frauen und Familien im ländlichen Raum werden wir auch zukünftig mit Beharrlichkeit, Ausdauer und einem hohen persönlichen Engagement unsere Stärke und Stimme auf allen Kanälen nutzen. Die vielfältige Bandbreite unserer Anliegen zu bündeln, Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und Einfluss zu nehmen in Entscheidungsgremien sind unsere vornehmlichen Aufgaben. Daher dürfen wir nicht müde werden auf allen unseren Verbandsebenen Frauen zur Übernahme von gesellschaftspolitischer Verantwortung zu motivieren und wir sie hierbei zu unterstützen und zu fördern.“

Juliane Vees, neue erste Vizepräsidentin des dlv ergänzt, dass Netzwerken eine große Stärke der Landfrauen sei. „Von daher passt der Megatrend der Konnektivität ganz zu uns. Gerne möchte ich den Themenbereich der Digitalisierung und der sozialen Medien im Präsidium in den Blick nehmen und freue mich sehr auf diese neue Aufgabe.“

Ursula Braunewell, jetzt zweite dlv-Vizepräsidentin davor Beisitzerin im ehemaligen dlv-Präsidium, hebt hervor: „Der Deutsche Landfrauenverband ist eine feste Größe im politischen Berlin. Eine Kraft, die sich für die Frauen im ländlichen Raum stark macht. Auch ich werde mich mit meinem Wissen und meiner Zeit für meinen Verband einsetzen. Denn Landfrauen sind vielfältig und ihre Herausforderungen sind es auch, sei es bei der Existenzgründung, der Verbraucherbildung, der Daseinsvorsorge von Arzt bis Arbeitsplatz. Zusammen mit den Landesverbänden müssen die Weichen für eine gute Zukunft für Frauen auf dem Land gestellt werden.“

Dank an Scherb für politische Positionierung

Petra Bentkämpers besonderer Dank gilt auch der ehemaligen Präsidentin des dlv Brigitte Scherb, die nach zwölf Jahren ihre Amtszeit beendet. „Ohne ihr Engagement wäre die erfolgreiche Arbeit des Verbands der letzten Jahre nicht möglich gewesen. Sie hat die Landfrauen als wichtigen Akteur auf der politischen Bühne etabliert und die Landfrauen als ernstzunehmende Partner mitgeprägt.“

Mit großem Applaus verabschieden die Delegierten der Landesverbände die Mitglieder des bisherigen Präsidiums: Agnes Witschen vom Landfrauenverband Weser-Ems, Anneliese Göller von der Landfrauengruppe des Bayerischen Bauernverbands, Rita Lanius-Heck vom Landfrauenverband Rheinland-Nassau sowie Steffi Trittel vom Landfrauenverband Sachsen-Anhalt.

dlv – LW 28/2019