AGCO investiert 170 Mio. Euro in die Marke Fendt

Von 15  000 auf 20 000 Schlepper pro Jahr soll die Produktionskapazität der AGCO-Marke Fendt ausgebaut werden.
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Der US-Landtechnikkonzern AGCO investiert bis 2012 rund 170 Mio. Euro in die Werke seiner Marke Fendt. In Marktoberdorf und Bäumenheim soll mit dem bisher größten Einzelinvestitionsprojekt von AGCO die Produktionskapazität von bisher 15 000 auf dann 20 000 Traktoren pro Jahr ausgeweitet werden. Wie Fendt mitteilte, stehen dann auch mehr Kapazitäten für die Fertigung von Fahrerhäusern und Getrieben zur Verfügung. Das AGCO-Investment umfasse den Neubau einer zweiten Fertigung mit Gebäuden, Maschinen und Logistik in Marktoberdorf. Hier entstehe zudem eine komplette Schlepperendmontage. Im Werk Bäumenheim werde eine neue Kabinenschweißerei gebaut. Ebenfalls in Bäumenheim werde die Fahrerhausendmontage restrukturiert.

Die gesamte Investition soll sich in zwei Schritten vollziehen. Schon 2009 will Fendt 17 000 Traktoren produzieren können, in den weiteren drei Jahren steigen die Kapazitäten dann laut Planung auf 20 000 Schlepper. „Von der weltweit steigenden Nachfrage nach Hightech-Lösungen für professionelle Landwirte profitiert vor allem unsere Premium-Marke Fendt“, erklärte AGCO-Vorstandschef Martin Richen­agen. Auch in den kommenden Jahren rechne Fendt mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten bei Umsatz und Ergebnis. age