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Mit „Safe Blue“ bessere Besamungsergebnisse

Bei der Besamung der Sau muss alles versucht werden, um ein Verschleppen von Keimen, die auf den äußeren Geschlechtsorganen sitzen, beim Einführen der Pipette in die Cervix zu verhindern. Dies aber kann nur ge­lingen, wenn der Pipettenkopf steril am äußeren Genitaltrakt vorbeigeführt wird.
Um dies zu erreichen, wird ein Besamungskatheter in eine spezielle Kunststoffhülle eingeschweißt. Dies hat auch  den Vorteil, dass dieser bei der Arbeit im Stall vor Verschmutzungen geschützt ist. Vor dem Einschweißen wird die Pipette noch mit einem Gleitmittel versehen, weil es bei dieser Besamungsmethode nicht mehr vor der Besamung aufgebracht werden kann.
Vor der Besamung sind die äußeren Geschlechtsorgane, wie gehabt, mit einem trockenen Zellstoff zu reinigen. Dann wird der Katheter etwa 5 bis 8 cm eingeführt und die Kunststoffhülle mit einer Hand fixiert. Mit der anderen Hand wird der Katheter weiter geschoben, so dass der Pipettenkopf die Folie an einer Perforation an der Spitze durchstößt. Hier ist die Keimbelastung in der Sau schon deutlich niedriger. Die Pipette wird weiter vorgeschoben und die Sau, wie gewohnt besamt.
Veröffentlichte Versuche berichten von deutlichen Verbesserungen in der Trächtigkeitsrate und somit auch bei der Abferkelrate. Je nach Betrieb, Besamer und bisherigem Leistungsniveau konnte die Trächtigkeitsrate um bis zu 10 Prozent verbessert werden.
Auch bei der Zahl der lebend geborenen Ferkel je Wurf konnte eine Differenz von plus 0,4 Ferkel ausgemacht werden, wobei die Effekte bei den Jungsauen größer als bei den Altsauen waren.
Die Mehrkosten durch die umhüllte Pipette werden durch den zu erwartenden Erfolg in Betrieben, die noch Nachholbedarf in Sachen Besamungshygiene haben und Verbesserungen anstreben, schnell amortisiert. Sprechen Sie Ihre Besamungsstation die „Safe Blue“ Besamungspipette an.   Fögen