Gutes Auge für die Beurteilung von Kühen

Evelyn und Carolin Hecker siegen beim Wettbewerb

Ein gutes Auge für die Beurteilung von Milchkühen bewiesen die Geismarer Geschwister Evelyn und Carolin Hecker. Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens richtete der Marburger Jungzüchterclub einen Tierbeurteilungswettbewerb auf dem Betrieb Hauck in Gemünden-Schiffelbach aus.

36 Jungzüchter und neun „Senioren“ aus Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf nahmen teil und schauten sich die fast dreijährigen Kühe Ramsey und Wassy genau an. Neben dem Körperbau beurteilten sie auch die Bewegungsabläufe und die Eutereigenschaften der beiden Kühe aus dem Stall von Wilfried und Eckhardt Hauck. Bis zu neun Punkte wurden für die 19 Kriterien vergeben. In einem zweiten Teil mussten die Teilnehmer sechs Kühe der Ras­se Deutsche Holsteins korrekt ran­gieren. Maßgebend war der Tierbeurteilungsbogen des Deut­schen Holstein Verban­des. Die Vorbewertung hatten Ute Ermentraudt vom Landesbetrieb Landwirtschaft in Hessen und Christian Wagener vorgenommen. Ihr Ergebnis galt als Standardbewertung. Maßgebend waren später die Abweichungspunkte der Teilnehmer. Das beste Auge bewies die 14-jährige Evelyn Hecker aus Geismar. Sie nahm zum vierten Mal an einem Beurteilungswettbewerb teil und freute sich über den Wander-Siegerpreis, eine aus Holz geschnitzte Milchkuh. Sie wurde von Matthias Engelberth gestiftet. Auf den weiteren Rängen platzierten sich Carolin Hecker aus Geismar, Andreas Pohlmann aus Rhenegge, Stefan Brocke aus Sudeck, Johannes Hamel aus Buchenberg, Ann-Kathrin Wolff aus Korbach, Ma­nuel Michel aus Gemünden, Mar­cel Lauber aus Bad Berleburg, Martin Lölkes aus Simtshausen und Nils Ochs aus Erksdorf. In der Wertung der Ü-25 siegte Friedrich Brocke aus Sudeck vor Stefan Waßmuth aus Rosenthal und Heinz-Wilhelm Trümner aus Schiffelbach. Alle 45 Teilnehmer nahmen Geld- und Sachpreise entgegen, vom Katzenfutter über Kälbernuckel bis zur Rückenspritze. Der Vorsitzende des Jungzüchterclubs Michael Mütze und Dorothee Hauck sowie Wettbewerbsleiterin Ute Ermentraudt dankten allen Spendern. Seumer