Interventionsbestände nahezu ausverkauft

Unerwartet umfangreicher Abverkauf von Milchpulver

Die erste Versteigerung von Magermilchpulver aus den Interventionsbeständen der Europäischen Union in diesem Jahr hat einen unerwartet umfangreichen Abverkauf zum Ergebnis gehabt. Wie die Europäische Kommission am vergangenen Freitag berichtete, wurden bei der Auktion drei Tage zuvor 80 424 t Magermilchpulver zu einem Mindestpreis von 155,4 Euro/100 kg veräußert. Das entsprach einem Preisanstieg von rund 7 Prozent gegenüber der vorherigen Runde am 11. Dezember 2018. Damals hatte sich der Mindestpreis für 100 kg Pulver auf 145,1 Euro belaufen. Laut der Brüsseler Behörde verbleiben damit nur noch 22 000 t Pulver in öffentlicher Hand; ursprünglich waren es in der Spitze gut 380 000 t gewesen.

In seinen Maßnahmen bestätigt sieht sich EU-Agrarkommissar Phil Hogan. Die jüngste Ausschreibung sei ein weiterer Beleg dafür, dass die wegen der Milchkrise in den Jahren 2015 und 2016 ergriffenen Maßnahmen ...

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