LandFrauen schnupperten (nicht nur) Ostseeluft

Über den Tellerrand schauen und Neues entdecken

Es ist ein fester Bestandteil im Jahresprogramm der LandFrauen im nördlichen Rheinhessen – einmal im Jahr geht es von Sonntag bis Donnerstag „auf Achse“. Das hat Tradition und verschafft den „Bienen“ neue Eindrücke – ohne dass sie ein schlechtes Gewissen wegen einer zu langen Abwesenheit vom häuslichen Betrieb haben müssen. Für dieses Jahr hatten sie Lübeck als Reiseziel ausgewählt.

Die Altstadt von Lübeck wurde der Landfrauen-Reisegruppe dank zahlreicher Gästeführer in historischer Kleidung sehr anschaulich präsentiert. So konnte sich jeder gut in die damaligen Zeiten versetzen.

Foto: Dr. Lerch

In Nieder-Olm und Ingelheim war der Zustieg – und alle sahen voller Erwartung dem Programm entgegen. Ein Sonntag als Anreisetag hat immer den Vorteil, dass die Staugefahr überschaubar ist. Dafür kann es an den Autobahnraststätten Probleme bei der Suche nach einer Abstellmöglichkeit für einen Reisebus geben.

Die Gruppe hatte Glück und konnte an einem geeigneten Platz ein lieb gewonnenes Ritual zelebrieren – das „LandFrauen-Frühstück“ mit „Weck, Worscht und Woi“. Wer Lust auf Süßes hatte, konnte sich an diversen mitgebrachten Kuchen laben. Und ein Schlückchen Prosecco steigerte die ohnehin schon gute Stimmung.

Sich auf die neue Umgebung einstimmen

Als der Busfahrer die LandFrauen – es waren aber auch etliche „Mannsbilder“ dabei – vor dem Hoteleingang absetzte, war klar, dass dieses Hotel wegen seiner Nähe zur Altstadt ein ideales Quartier war. Das Holstentor war fast in Sichtweite. Beste Voraussetzungen also für einen gelungenen Aufenthalt. Und gleich der erste Tag begrüßte die Rheinhessen-Gruppe mit strahlend blauem Himmel. Von wegen „Schietwetter“! So konnte man das maritime Flair erst einmal vom Deck eines Ausflugsschiffs während der Fahrt auf der Trave genießen. Dabei zogen zahlreiche Industrieanlagen vorbei, die den Wandel der ansässigen Wirtschaft belegen.

LF Ingelheim – LW 29/2026