Positive Bilanz und klare Zukunftsperspektiven

Bericht zur Vertreterversammlung des MilKV West

Mitte Juni fand im Stadtwaldhaus in Krefeld die erste Vertreterversammlung des Milchkontrollverbands West e.V. (MilKV West) statt. Diese richtungsweisende Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der Fusion der Landeskontrollverbände Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz-Saar. Zum ersten Mal trafen sich Landwirte aus drei Bundesländern und diskutieren über die Herausforderungen und Ziele des neuen Verbandes.

Vertreter und Gäste bei der 1. Vertreterversammlung des Milchkontrollverbandes West e.V.

Foto: Karina Jöriskes, MilKV West

Der Vorsitzende des MilKV West Eckhard Budde eröffnete die Versammlung mit einer kurzen Begrüßungsrede. Die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen wandte sich in einer Videobotschaft mit anerkennenden Worten an die Gäste. Sie betonte die zentrale Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Ministerien und landwirtschaftlichen Organisationen und lobte die Initiative des Verbandes, Synergien im Sinne der Mitglieder zu schaffen. Die Fusion stellt nach ihrer Einschätzung einen bedeutenden Schritt in eine stabilere Zukunft für die Milchviehbetriebe der Region dar.

Der Geschäftsführer des neuen MilKV West, Stefan Jackenkroll, blickte ausführlich auf das Geschäftsjahr 2025 zurück und stellte dabei insbesondere die Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen vor. Dabei betonte er vor allem die Fortschritte in der Milchleistungsprüfung. Mit einer durchschnittlichen Milchleistung von 10 220 kg pro Kuh und Jahr und gestiegenen Inhaltsstoffen wird die Leistungsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft unterstrichen. In Regionen wie Minden-Lübbecke, Herford-Bielefeld und Recklinghausen lag die Leistung sogar über 11 000 kg. Mit 2 787 Mitgliedsbetrieben und 316 700 Kühen im Kontrolljahr ergibt sich eine durchschnittliche Herdengröße von 113,6 Tieren.

MilKV West – LW 30/2026