Die Vulkaninsel Lanzarote erleben

Leserreise vom 7. bis 14. März 2027

Lanzarote ist eine Kanareninsel voller Gegensätze. Sie besticht mit ihren über 300 Vulkanen, fremdartigen Lavafeldern, schwarzen Sandstränden im Kontrast zum türkisfarbenen Wasser des Atlantiks. Sowohl Natur- als auch Kulturfreunde kommen auf dieser einzigartigen Insel mit ihrem besonderen Charme auf ihre Kosten. Bei einer Reise vom 7. bis 14. März 2027 haben LW-Leser die Gelegenheit, die Insel gemeinsam mit Lesern anderer landwirtschaftlicher Zeitschriften zu erkunden.

Auf der Kanareninsel Lanzarote gibt es viele malerische Orte. Meersalz, das sogenannte „Weiße Gold“ wird in Salinen gewonnen.

Foto: AdobeStock

Obwohl Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion auf Lanzarote eine untergeordnete Bedeutung spielen, wird es auf der Reise einige interessante Besuche dazu geben. Besucht wird ein Landwirt, von dem man aus erster Hand erfahren kann, was auf der Insel angebaut werden kann und wie sehr sich die Landwirtschaft auf Lanzarote von anderen Regionen unterscheidet. Das alltägliche bäuerliche Leben, Anbaubedingungen und -folgen in Zeiten des Klimawandels sind Thema in mitten der hier einzigartigen Landwirtschaft. Die Reisenden durchqueren Kakteenfelder und erfahren, warum die Kakteen vor nicht allzu langer Zeit so wichtig für die Insel waren. Lassen Sie sich von der Pflanzenwelt verzaubern und genießen Sie die Harmonie von Natur und Kunst im „Jardin de Cactus“.

Besucht wird die einzig noch in Betrieb befindliche Gofiomühle in San Bartolomé. Aufgrund seines hohen Nährwerts war Gofio in Zeiten von Hungersnöten auf den Inseln überlebenswichtig. Bereits die kanarischen Ureinwohner bauten Gerste an, um das nahrhafte Gofio herzustellen. Auch der Anbau von Aloe Vera spielt auf Lanzarote eine wichtige Rolle. Vor allem heute, wo Naturprodukte an Bedeutung gewinnen, ist Aloe Vera sowohl als Heilprodukt, als auch für Kosmetika sehr beliebt. Die Besucher durchqueren die grünste Region der Insel, über die gewundene Bergstraße gelangt man zum „Tal der 1 000 Palmen“. Das Weinanbaugebiet von „La Geria“ im Osten Lanzarotes gehört wohl zu den ungewöhnlichsten dieser Welt. Der traditionelle Trockenanbau, der hier betrieben wird, ergibt ein interessantes Landschaftsbild. In der ältesten und größten Weinkellerei auf Lanzarote, der Bodega Rubicon, kann man sich den typischen Malvasia Volcánica-Wein schmecken lassen und erfährt einiges über die außergewöhnliche Anbauweise. Noch heute wird Salz in den Salinen von Janubio gewonnen, das bis vor nicht allzu langer Zeit von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Insel war. Im Landesinneren besuchen die Reisenden eine kleine, familiär geführte Käserei. Rund 350 Ziegen sorgen täglich für frische Milch als Basis diverser handgeschöpfter Ziegenkäsesorten.

Auf Lanzarote begegnet man immer wieder Spuren des außergewöhnlichen Künstlers der Kanaren, César Manrique. Das Monumento al Campesino gilt als berührende Hommage an die schwer arbeitenden Bauern, denen es gelang, an einem lebensfeindlichen Ort unter widrigen Bedingungen zu überleben.

Ein Besuch typischer Inseldörfer, ein Ausflug in den Nationalpark Timanfaya mit seiner einzigartigen Vulkanlandschaft, verschiedene Demonstrationen zu den direkt unter der Erdoberfläche noch aktiven Vulkanen und weitere Sehenswürdigkeiten runden die interessante Reise ab.

Der Reisepreis beträgt bei Übernachtung im Doppelzimmer 2 495 Euro/Person, im Einzelzimmer 2 845 Euro/Person. Anmeldeschluss ist der 30. Oktober 2026. Das umfangreiche Programm, weitere Informationen und die Anmeldeunterlagen gibt es bei: BBV Touristik GmbH, Max-Joseph-Str. 7a, 80333 München ( 089/55873 -650, Fax 089/55873-660. E-Mail: info@bbv-touristik.de).

Carsten Brüggemann – LW 34/2026