Die Düngung über den Sortentyp optimieren
Stickstoffintensität bei Winterfuttergerste
Langjährige Düngungsversuche aus Rheinland-Pfalz liefern relevante Erkenntnisse zur optimalen Einsatzlenkung der Stickstoffdüngung und der sortenspezifischen N-Effizienz bei Winterfuttergerste. Dr. Stefan Weimar vom DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück in Bad Kreuznach erläutert die Ergebnisse.
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Der Düngebedarfsermittlung für Stickstoff liegen nach der Düngeverordnung für die einzelnen Marktfrüchte ertragsabhängige Stickstoffbedarfswerte zugrunde. Diese sind für Einzelschläge beziehungsweise Bewirtschaftungseinheiten mittels asymmetrischer Zu- und Abschläge nach Maßgabe des standortspezifischen Ertragsniveaus im Durchschnitt der fünf vorangegangenen Anbaujahre anzupassen.
Der kulturartspezifische Stickstoffdüngebedarf ergibt sich als standortbezogene N-Obergrenze aus dem kulturartspezifischen Stickstoffbedarfswert abzüglich des zum Vegetationsbeginn vorhandenen Nmin-Vorrats in 0 bis 90 cm Bodentiefe, der N-Nachlieferung aus der organischen Düngung des Vorjahres sowie der jeweiligen Vor- beziehungsweise Zwischenfrucht und des bereits im Herbst ausgebrachten pflanzenverfügbaren Stickstoffs.
– LW 6/2026
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