Schon kleine Veränderungen können große Wirkung bringen

Besaugen bei Kälbern minimieren – Erfahrungen aus MuD-Betrieben

Dass in Gruppen gehaltene Kälber sich gegenseitig besaugen, kommt in vielen Betrieben vor. Wie hier entgegengewirkt werden kann, haben fünf Betriebe erprobt, die am Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz teilnehmen, einem vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) geförderten Projekt, welches die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis schafft. Die Betriebe waren Teil des Netzwerkes „Optimierung der Gruppenhaltung von Kälbern im Hinblick auf Vermeidung und Reduktion des gegenseitigen Besaugens“ mit einer Laufzeit von 2016 bis 2019. Über die Erfahrungen in den Betrieben berichtet Leonie Schnecker vom Beratungsteam Tierhaltung des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen.

„Ich war offen für Veränderungen und motiviert die Kälberhaltung auf unserem Betrieb zu verbessern“, sagt Leonhard Haslberger aus Bayern, der 64 Milchkühe hält und die Kälber in Ammenkuhhaltung aufzieht. Vor ...

Login

Als Abonnent haben Sie freien Zugriff auf alle Bereiche von lw-heute.de.
Um Zugang zum Mitgliederbereich zu erhalten, geben Sie bitte Ihre Abo-Nummer und ihre Postleitzahl ein.

Noch kein Abonnent?

Ihr Abo – Ihre Vorteile – Jetzt sichern!

Jetzt abonnieren!