Bei zwei Drittel der Betriebe ist die Hofnachfolge nicht geklärt
DBV-Generalsekretärin Sabet bei KV Bad Dürkheim
Martin Fußer, der Kreisvorsitzende für Bad Dürkheim im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd (BWV), konnte zu Beginn vergangener Woche in der Jahreskreisversammlung neben BWV-Präsident Eberhard Hartelt die Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes (DBV) Stefanie Sabet und Joseph Greilinger, den Geschäftsführer der Gebietsweinwerbung Pfalz im großen Saal der Ruppertsberger Winzer begrüßen.
Foto: Setzepfand
Bei der gut besuchten Kreisversammlung verwies Sabet auf die erzielten Erfolge: Agrardiesel wurde wieder eingeführt, die Stoffstrombilanz konnte verhindert werden, der Wolf wurde ins Jagdrecht aufgenommen und eine Bestandsregulierung wird erarbeitet, die sozialversicherungsfreie Beschäftigung wurde wieder auf 90 Tage festgesetzt und bei den Pflanzenschutzzulassungen seien viele Indikationen in den vergangenen Monaten genehmigt worden.
Auf den Betrieben keine Besserung zu spüren
Es sei ein stetiger Kampf, das eine falle weg, dafür kommen neue Regelungen dazu wie die Pflanzenschutz-Dokumentation oder die Sachkunde für den Einsatz von Rodentiziden. So sei es nachvollziehbar, dass auf den Betrieben keine Besserung zu spüren sei. Für den deutschen Bauernverband stehe die Ernährungssicherheit ganz oben auf der Agenda. „Wir werden in keinem Land Sicherheit haben, wenn wir keine Ernährungssicherheit haben“, stellte Sabet fest. „Die Agrarpolitik muss
Priorität haben, denn Landwirtschaft ist systemrelevant.“ Landwirtschaft bedeute Unternehmertum, man möchte Erträge erwirtschaften mit Ordnungspolitik, die auf Vertrauen fußt.
zep – LW 14/2026
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