Enthornung: Stress fürs Kalb reduzieren

Nicht alle schmerzstillenden Maßnahmen sind praxisgerecht

Laut Tierschutzgesetz ist derzeit die Behandlung gegen Hörnerbildung für Kälber unter sechs Wochen ohne Betäubung erlaubt. Um Schmerzen zu lindern, können verschiedene Maßnahmen freiwillig durchgeführt werden. Die im Folgenden dargestellte Enthornung (Beitrag zum Thema siehe auch LW-Ausgabe 21), durchgeführt von der Tierärztin Miriam Hill und Landwirtschaftsmeister Günther Backhaus, Hofgut Neumühle, zeigt die Kombination von Sedation, örtlicher Betäubung und der Verabreichung eines schmerzstillenden Mittels. Dies geht weit über die gesetzliche Forderung hinaus. Es hat sich dabei gezeigt, dass die Durchführung aller drei Maßnahmen am Kalb umständlich ist. Benedikt Rodens, Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Hessen/Rheinland-Pfalz, erläutert die Schritte zur Enthornung.

Praktikern bleibt es derzeit noch selbst überlassen, mit welcher Methode sie ihre Kälber enthornen. Wer jedoch seine Kälber in Zukunft mit einer der gezeigten schmerzstillenden Maßnahmen (oder eine Kombination der ...

Login

Als Abonnent haben Sie freien Zugriff auf alle Bereiche von lw-heute.de.
Um Zugang zum Mitgliederbereich zu erhalten, geben Sie bitte Ihre Abo-Nummer und ihre Postleitzahl ein.

Noch kein Abonnent?

Ihr Abo – Ihre Vorteile – Jetzt sichern!

Jetzt abonnieren!