Futterkosten im Blick behalten

Kraftfuttereinsatz und -kosten regelmäßig berechnen

In den meisten Milchviehbetrieben wird aktuell eine Ration mit festen Anteilen an Maissilage und Grassilage des ersten Schnitts des vergangenen Jahres gefüttert. Was die Analyseergebnisse bereits angedeutet haben, zeigt sich nun auch im Trog: Die Silagen „melken schlecht“. Positiv zu sehen ist der gut aufgefüllte Vorrat an Mais- und Grassilagen in den Betrieben, ohne höhere Milchpreise können die stark gestiegenen Futterkosten jedoch nicht aufgefangen werden. Doch wo liegen die Futterkosten, was bewirkt die Verdopplung des Kraftfutterpreises und wo ist es sinnvoll, Kraftfutter einzusparen? Wie diese Fragen beantwortet werden können, zeigt Angela Mögel vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen im Folgenden in einem Rechenbeispiel.

Die Betriebszweigauswertung Milch konventioneller Betriebe zeigt jährlich, dass die Futterkosten etwa 50 Prozent der Vollkosten ausmachen. Die Kraftfutterkosten betrugen im Wirtschaftsjahr 2019/20 rund 40 Prozent der Futterkosten, auch wenn teilweise ...

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