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FSME-Risikogebiete

Zecken beißen nicht, sondern sie stechen. Die Folgen des Stichs können gravie­rend sein. Doch bis Borreliose oder FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) diagnostiziert sind, vergeht oftmals sehr viel Zeit.
Foto: Kurt Michel/pixelio

An FSME kann man nur in Risikogebieten erkranken, zum Beispiel auch wenn man zur Fußball-Europa-Meisterschaft nach Österreich oder in die Schweiz reist, keine Stadion-Karte besitzt und sich die Spiele im Grünen, beim sogenannten Public Viewing, anguckt. Wenn man in einem Risikogebiet lebt, zahlt die Krankenkasse die Impfung. Wenn man nur in einem FSME-Gebiet Urlaub machen will, muss man selbst bezahlen. Bereits nach der zweiten Teilimpfung, nach vier Wochen, hat man laut Ute Fischer, Geschäftsführerin beim Borreliose- und FSME Bund Deutschland, einen 80-prozentigen Schutz. 

Laut Robert-Koch-Institut wurden im Jahr 2007 insgesamt 132 Kreise als FSME-Risikogebiete ausgewiesen:

  • 75 Kreise in Bayern,
  • 41 Kreise in Baden-Württemberg,
  • 8 Kreise in Hessen (LK Marburg-Biedenkopf, LK Main-Kinzig-Kreis, LK Offenbach, LK Groß Gerau, SK Darmstadt, LK Darmstadt-Dieburg, LK Odenwaldkreis, LK Bergstraße)
  • 7 Kreise in Thüringen und
  • 1 Kreis in Rheinland-Pfalz (LK Birkenfeld).

Weitere Informationen zu Borreliose und FSME finden Sie beim  BORRELIOSE und FSME BUND DEUTSCHLAND e.V. (BFBD)

FSME-Risikogebiete 2009
© Novartis Behring

Das Deutsche Grüne Kreuz hat ebenfalls einen Flyer zum Thema Zecken herausgebracht. Er kann per Post gegen Einsendung eines mit 0,55 Euro frankierten normalen Din-lang-Briefumschlag bestellt werden bei:

Deutsches Grünes Kreuz e.V.
Frau Anke Rabenau
Stichwort: FSME-Flyer
Schuhmarkt 4
35037 Marburg

Weiterführende Literatur zum Thema Borreliose und FSME finden Sie hier. LW