Hervorragende Fleischrinder-Bullen in Alsfeld

Höchstpreis von 2 800 Euro bei der Auktion im Dezember

Die Dezember-Auktion in Alsfeld bietet alljährlich die Gelegenheit, bereits frühzeitig in der Decksaison Herdenbullen zu erwerben. Speziell die Betriebe, die eine relativ frühzeitige Kalbesaison haben, nutzen diesen Termin häufig zum Bullenkauf. Entsprechend dem zu erwartenden Bedarf standen insgesamt neun Bullen der Rassen Fleckvieh hornlos, Charolais und Limousin im Angebot, die aufgrund ihrer guten Leistungsdaten in Verbindung mit mehrfach sehr interessanten Pedigrees durchaus auch für Zuchtbetriebe empfehlenswert waren.

Ein absolut überzeugender hornloser Fleckviehbulle aus der Kombination Steinadler x Halef, vorgestellt von der GbR Scheuermann/Schleich, Erbenhausen, war stark umworben und wurde zum Höchstpreis von 2 800 Euro von einem aktiven Zuchtbetrieb aus Nordhessen ersteigert. Zwei weitere Bullen von Matthias Urbach, Wahlen, wurden für 2 100 und 2 000 Euro verkauft und gefielen durch Fleischansatz und interessante Pedigrees. Sie werden in hessischen Herden eingesetzt.

Begehrter Charolais-Bulle kam aus dem Betrieb Rabenau, Londorf

Der jüngste und sehr begehrte Bulle des Charolais-Angebots kam aus der Herde von Erwin Rabenau, Londorf, und war der Sohn des französischen Top-Vererbers Pinay, ausgestattet mit einem erstklassigem Exterieur wechselte er in eine Mutterkuhherde in die Wetterau (für 2 600 Euro). Mehrere Interessenten konzentrierten sich auf einen wüchsigen, genetisch hornlosen Honk-Sohn von Horst Bierwirth, Ottrau. Ein Herdbuchbetrieb aus Franken erhielt den Zuschlag zum Spitzenpreis bei dieser Rasse in Höhe von 2 700 Euro, ein gut bemuskelter Halbbruder blieb in Nordhessen.

Mas du Clo-Enkel von Werner Dietz, Kerbersdorf, war gefragt

Bei der Rasse Limousin war der genetisch hornlose Mas du Clo-Enkel von Werner Dietz, Kerbersdorf, besonders gefragt und wechselte für 2 200 Euro in einen nordhessischen Zuchtbetrieb.

Das Gesamtinteresse am Markt ist mit dem Durchschnittspreis von 2 300 Euro gut wie­dergegeben und zeigt deutlich auf, dass ein gut sortiertes Angebot bereits frühzeitig in der Saison absolut dem Bedarf entspricht. Grünhaupt, llh Kassel