Strategien für die Umsetzung von Vorsätzen

Wer mit anderen Personen in einem Boot in die gleiche Richtung rudert, kommt meist gut voran.

Foto: Dietmar Meinert/pixelio

Folgende Strategien von Stiftung Warentest können helfen, dass Vorsätze auch umgesetzt werden:

  • Vor allem sollte man eine klare und attraktive Vorstellung davon haben, was man erreichen will, raten Gesundheitspsychologen. Sie sollte positiv formuliert sein: Also statt zu sagen „Ich will nicht mehr rauchen“, könnte man anstreben, wieder frei zu atmen und den Raucherhusten loszuwerden. Statt einer Hungerkur sollte man lieber eine Ernährungsumstellung oder Genusskur planen. Je anschaulicher man sich den Erfolg ausmalt, umso einfacher sind die ersten Schritte.
  • Wer sich über seine Wunschvorstellung im Klaren ist, sollte entscheiden, wie er sein Ziel erreichen will, und einen Plan machen. Man sollte ganz konkrete Schritte planen und beschließen, was man wann, wo, wie lange und mit wem machen will. Außerdem ist zu überlegen, ob Vorbereitungen zu treffen oder Dinge zu besorgen sind.
  • Besonders wichtig: Schon im Vorfeld darüber nachdenken, was dazwischenkommen könnte. Für diese Situationen – keine Zeit, keine Lust, schlechtes Wetter – sollte man sich dann genau überlegen, wie man sich verhält: Termin in den Kalender eintragen, den inneren Schweinehund in seine Schranken weisen, Regenmantel besorgen.
  • Kleine Ziele lassen sich besser umsetzen, als auf einen Schlag das ganze Leben umkrempeln zu wollen. Motivationshilfe geben Krankenkassen, Volkshochschulen, Sportvereine und Fitnessstudios. Sind die ersten Schritte getan, sollte man seine Aufmerksamkeit bewusst auf Erfolge lenken: Nach dem Sport fühlt man sich gut, die Gemüsepfanne war lecker, der Entspannungskurs macht gute Laune. Das ist die Belohnung für den neuen Lebensstil, der am Anfang noch einen hohen psychischen Aufwand erfordert. Nach etwa sechs Monaten ist das neue Verhalten eingeübt, die Rückfallgefahr nicht mehr so groß. td