Bequem wohnen im „Hotel Mama“

Gut, aber zu welchem Tarif?

Wertvolle und verblüffende Einsichten kann es den jungen Haushaltsmitgliedern bringen, wenn sie zwischendurch für den Einkauf und das Bezahlen zuständig sind.
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Viele Kinder wohnen heute nach Abschluss der Ausbildung weiterhin auf dem elterlichen Hof. Dies kann eine sehr sinnvolle Wahl für alle Beteiligten sein. So sehr es dabei auch um Zeichen von Zuneigung, Wohlwollen und Wertschätzung geht, so sollte man die Aspekte von Geld und Zeit nicht aus falscher Scham übergehen. „Hotel Mama“ zum Nulltarif muss nicht sein. Je besser die Beziehung, desto unverkrampfter lässt sich darüber reden. Ein solches Ge­spräch kann einer konfliktreduzierten, späteren Hofübergabe dienen. So mancher Hofnachfolger könnte sein Taschengeld, mit den Leistungen des „Hotels Mama“ zusammengerechnet, plötzlich neu bewerten. So mancher Erbe zahlt von sich aus eine Abgabe an die Eltern und erregt damit anfangs Verblüffung, manchmal widersprüchliche Gefühle der Eltern und letztlich Dankbarkeit. Oberlandwirtschaftsrätin Birgit Schwarzmeier liefert Anhaltswerte.

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