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Geldanlage: Hoher Zins und Sicherheit

Obwohl der Deutsche Aktienindex DAX seit einem Jahr 22,6 Prozent zugelegt hat, trauen nur wenige Anleger diesem Boom. Zu tief sitzt noch die Angst vor den letzten Börsenabstürzen und auch unsere Kanzlerin bestätigt: „Die Krise ist noch nicht vorbei.“ Das führt dazu, dass die Bundesbürger die Sparquote auf 12,9 Prozent erhöht haben und derzeit über 170 Mrd. Euro „auf die hohe Kante“ gelegt wurden. Davon lagern etwa 70 Prozent auf Sparbüchern. Die Zinssätze hierbei liegen meist zwischen 1 bis 2 Prozent. Sicherheit geht eben vor. Zum Glück liegt derzeit die Inflationsrate nahe Null. Aber dies wird sich wohl leider ändern.
Viele müssen nun Geld mittelfristig parken, aber der Markt bietet inzwischen bessere Möglichkeiten als Sparbücher. Heutige sinnvolle Anlageprodukte müssen mehr bieten können. Wer Sicherheit bei seiner Geldanlage an erster Stelle wünscht, muss hierbei bedient werden können, mit klaren Garantien. Die Verzinsung sollte von Anfang an überdurchschnittlich hoch sein und am besten auch noch steigen. Und natürlich muss auch die Möglichkeit bestehen, jederzeit ohne Verluste wieder an sein Geld zu kommen.
Der Kunde entscheidet, wie lange die Geldanlage laufen soll und nicht die Bank, denn nichts ist schlimmer, als bei niedrigen Zinsen wieder Geld anlegen zu müssen. Neben der Einmalanlage, die aber auch nicht Vorbedingung sein darf, müssen auch regelmäßige Zuzahlungen in geringen Summen oder größere Teileinlagen ab 2000 Euro möglich sein.
Dabei müssen aber auch schnell und verlustfrei weitere Anlageoptionen ausgeübt werden können, denn frei nach Kostolany: „Nichts ist schlimmer als ein Boom, und Sie sind nicht dabei.“
Auch steuerliche Vorteile müssen beachtet werden und die Auszahlung muss so gestaltet werden, wie es der jeweilige Anleger wünscht. Anlagen dieser Form sind ein lebenslanger Begleiter und das mit Sicherheit. Es ist daher ratsam, für das Geld einen besseren Parkplatz zu suchen.   Arno Werner, MS Friedrichsdorf, MSU- Landau