Jungweinprobe mit Ministerin Daniela Schmitt

Über weinbau- und agrarpolitische Themen diskutiert

Im Rahmen einer gemeinsamen Jungweinprobe der Landjugendverbände RheinhessenPfalz und Rheinland-Nassau kamen Vertretende der beiden Verbände mit der rheinland-pfälzischen Weinbauministerin, Daniela Schmitt, im Ministerium in Mainz zusammen.

Ein zentrales Anliegen der Jugwinzerinnen und Jungwinzer beim Besuch von Weinbauministerin Daniela Schmitt ist der Wunsch nach mehr Vertrauen in das Unternehmertum.

Foto: LJ RheinhessenPfalz

Neben der Verkostung ausgewählter Jungweine stand der offene Dialog über aktuelle Herausforderungen im Weinbau und in der Landwirtschaft im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Die jungen Winzerinnen und Winzer nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen praxisnah und offen zu schildern. Diskutiert wurden unter anderem die Förderung im Steillagenanbau, der Bürokratieabbau, die Drieschenproblematik sowie die Dokumentationspflichten im Bereich des Pflanzenschutzes. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich die Anforderungen in den einzelnen Regionen im Land sind. Diese regionale Vielfalt spiegelte sich in der Jungweinprobe wider: Vier sehr unterschiedliche Weine, mitgebracht und vorgestellt von Daniel Fries, Alexander Barth, Simon Gallé und Vera Keller, gaben einen Eindruck von der Qualität des jungen rheinland-pfälzischen Weinbaus. Die junge Generation kann stolz auf das sein, was sie täglich in ihren Betrieben leiste – denn hinter dieser Arbeit stecke weit mehr, als auf den ersten Blick sichtbar sei, betonte die Ministerin gegenüber den Landjugendlichen.

LJ – LW 4/2026