Moorböden speichern enorm viel CO2
Moorbodenschutzprojekte – was wird da getan?
In der Vergangenheit wurden Moore unter anderem zur Erzeugung von Lebens- und Futtermitteln großflächig entwässert, sodass sich nur noch ein geringer Anteil der Moor- und weiteren organischen Böden, im Folgenden kurz „Moorböden“ genannt, in einem naturnahen Zustand befinden. Rund 70 Prozent der deutschen Moorböden sind derzeit in land- und rund 15 Prozent in forstwirtschaftlicher Nutzung. Ihre positive Funktion der CO2-Speicherung soll nun genutzt werden.
Die andauernde Entwässerung von Mooren steht im Konflikt mit den Zielen des Klimaschutzes, da entwässerte Moorböden eine bedeutende Quelle von Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) darstellen. Jährlich werden laut Umweltbundesamt in Deutschland rund ...
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