Auf den Mutterkorngehalt im Getreide achten

Schweine und Rinder können Schaden nehmen

In der Getreideernte 2026 ist in Hessen teilweise ein erhöhtes Auftreten von Mutterkorn festzustellen. Betroffen sind neben Roggen und Triticale auch einzelne Weizenbestände und -partien. Die Witterung während der Getreideblüte war zwar vielfach durch Trockenheit geprägt und damit zunächst wenig infektionsgünstig. Gleichzeitig führten die teilweise lang anhaltenden und uneinheitlichen Blühphasen dazu, dass sich das Infektionsfenster deutlich verlängern konnte. Dr. Thorsten Kranz, Bernd Grünhaupt und Christine Hirschfeld vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen haben sich mit dem Thema befasst.

Mutterkorn wird durch den Pilz Claviceps purpurea verursacht. Für eine Infektion muss der Pilz zunächst die Blüte des Getreides erreichen. Besonders gefährdet sind deshalb Getreidebestände mit einer langen oder stark ...

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