Nadelstammholz momentan weniger gefragt

Auch die hohe Brennholznachfrage wirbelt den Holzmarkt auf

Die hohen Holzpreise der vergangenen Monate haben die Waldbesitzer entlastet und dafür gesorgt, dass doch Anpflanzungen oder Saaten auf den Fichten-Kahlflächen getätigt werden konnten. Die Investitionen sind besonders auf solchen Flächen notwendig, wo die Fichte zukünftig keine Chancen mehr haben wird. Doch seit dem zweiten Halbjahr entwickelt sich die Nachfrage nach Nadelstammholz rückläufig. Die Rundholzlager der Säger sind voll, die Schnittholzlager ebenso. Für Privatwaldbesitzer bedeutet dies in diesem Winter: Nur Nadelholz einschlagen, wenn bereits ein Abnehmer vorhanden ist. Ganz anders sieht es auf dem Laubholzmarkt aus, wo das Brennholz zu Höchstpreisen gesucht wird und für Sortimentsverschiebungen ins Energetische sorgt.

Klaus Dunkel, Leiter der Holzvermarktung bei Landesforsten Rheinland-Pfalz, ist verwundert über den Nadelstammholzmarkt, der im zweiten Halbjahr eingebrochen ist. „Die Schnittholznachfrage hat sich deutlich abgeschwächt, sodass die Sägewerke in der ...

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