Prognosen ergänzen eigene Beobachtungen
ISIP.de unterstützt beim integrierten Pflanzenbau
Über die Plattform www.ISIP.de stehen der gartenbaulichen und landwirt- schaftlichen Praxis in Hessen zahlreiche Hilfestellungen zur Verfügung, um das regionale Auftreten von Krankheiten und Schädlingen besser beurteilen zu kön- nen und so auch Pflanzenschutzmittel einzusparen. Neben Prognose- modellen, mit denen sich die Gefahr einer Infektion oder eines Schädlings- zuflugs berechnen lassen, werden auch die Befallserhebungen der hessischen Offizialberatung dort angezeigt.
Foto: Tschöpe, LLH
Gartenbauliches und landwirtschaftliches Monitoring
Erhoben werden beispielsweise Krankheiten und Schädlinge in Getreiden, Raps, Zuckerrüben und Mais. Im Obst- und Gartenbau erfolgt ein über Hessen verteiltes Monitoring zum Auftreten des Apfel- und Pflaumenwicklers.
Recht neu hinzugekommen ist ein Schädling, der sich sowohl in landwirtschaftlichen, als auch in gartenbaulichen Kulturen derzeit stark ausbreitet: die Schilf-Glasflügelzikade und mit ihr bakterielle Schaderreger. Nachweise gibt es bei Zuckerrübe, Kartoffeln, Rhabarber, Rote Bete und Möhren. Die Schäden sind wirtschaftlich bedeutsam. Die aktuellen Fangzahlen des Monitorings können in ISIP eingesehen werden.
Mohamed Salem, Manuel Fränzke, LLH, Fachinformation Pflanzenbau, Beate Tschöpe, LLH-Gartenbauberatung – LW 25/2026
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